Frühling mit Blumensprache

Ich liebe den Frühling. Deshalb habe ich entschieden, dass ich mich mal vermehrt um die Schönheit der Blüten kümmere, anstatt herauszufinden, ob sie essbar sind. Wenn beides zusammenkommt, ist es natürlich wunderbar, aber Pflanzen sind mehr als Nahrung. Sie sprechen ihre eigene Sprache. Sie erfreuen das Herz und wir können so viel von ihnen lernen.

www.wertdernatur.de Nehmen wir zum Beispiel die Vogelmiere. Sie ist lecker und gesund, aber keiner ahnt, wie groß ihr Herz ist. Und da sie so klein ist, dass wir sie gar nicht betrachten können beim Essen, habe ich eine neue Kartenkollektion entworfen. Damit ihre Schönheit endlich einmal gewürdigt wird. Das ist das Problem. Wir wissen so vieles nicht, ja ahnen es nicht einmal, aber meinen, wir würden das Leben verstehen. Und diese Schönheit ist ja nur ein Bruchteil dessen, was der Schöpfer geschaffen hat. Wer Er ist, ahnen wir noch weniger.

Oder wenn wir uns das Stiefmütterchen mal näher anschauen. Es ist so unscheinbar, ich bin selbst meist vorbeigelaufen. Dann habe ich es gegessen und als ich es einmal näher betrachtet habe, war ich völlig aus dem Häuschen. Es ist unglaublich bunt und von filigraner Einzigartigkeit. Es steht für Erinnerung. Viele Pflanzen hatten früher eine Bedeutung. Es ging so weit, dass man sich die Worte sparte und die entsprechende Blume schenkte, wenn man etwas mitzuteilen hatte – durch die Blume sozusagen 🙂

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Weiter geht es mit der Kuhschelle. Sie hat wahrlich einen anderen Namen verdient. Sie ist nicht essbar und verblüht recht schnell. Aber wenn sie blüht, ist sie ein zartkklingender Sonnenstrahl, bei dem einem warm ums Herz wird. Diese Neubewertung von Erinnerungen macht auch bei uns Menschen Sinn, aber das gehört eher in die Seelsorge und Lebensberatung (Auszeitklang).

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www.wertdernatur.deUnd das Gänseblümchen? Überall wächst es, es wird überhaupt nicht mehr wahrgenommen, doch was wäre ein Frühling ohne diese leckere kleine Blüte?

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Das ist die Zinnie. Sie hat es auf das Titelblatt meines Buches „Selbstfürsorge“ geschafft. Sie hat ein so kreatives Innenleben, sieht aus, als hätte sie sich geschmückt und steht für Loyalität – ein echter Freund. Ich könnte so weitermachen, werde ich, aber das wird ein Jahresprojekt, vielleicht auch eher ein Lebensprojekt. Ich kann mir das nicht alles merken, aber mich begeistern diese Details.

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Es gibt so vieles, was meine Augen noch nicht gesehen haben und meine Ohren noch nicht hörten. Dies ist das Kapkörbchen aus der Nähe.

All diese Karten und noch mehr findest du in meiner neuen Postkartenkollektion „Nähe macht den Unterschied“ – schau gern mal in meinem Shop oder in meiner Praxis in Radebeul im Schriftstellerlädchen vorbei und erfreue dich oder beschenke Menschen mit diesen oft unsichtbaren Schönheiten aus der Natur.

Denn natürlich geht es mir neben den Pflanzen auch um die Menschen – damit ihre Herzen weich werden und sie Freundlichkeit in die Umgebung strahlen. Das brauchen wir in dieser seltsamen Zeit.

Und wahrscheinlich wirst du in nächster Zeit bei der einen oder anderen Pflanze doch genauer hinschauen :-). Viel Freude dabei.

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Du möchtest mehr über einige Pflanzen wissen? Schau auf der Hauptseite nach.

Wiesenschaumkraut

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Schon im letzten Frühling fiel mir auf, dass sich das Wiesenschaumkraut rar gemacht hat. Es ist kaum noch zu finden. Deshalb war es vielleicht im Jahr 2006 Pflanze des Jahres. Es blüht schon ab April und hat seinen Namen von der Schaumzikade, die mit der Pflanze in Einklang lebt, sich von ihr ernährt und mit ihren Schaumwolken vor Feinden schützt. Wiesenschaumkraut ist sehr reich an Nektar, eine gute Bienennahrung und weiterhin ein altes Heilkraut.

Es gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und alle Teile der Pflanze sind verwendbar. Es steht gern im Halbschatten und kann aus seinen Schoten Samen weit hinausschleudern. Aber es mag feuchte, nährstoffreiche Böden. Vielleicht ist es deshalb nicht mehr so häufig zu finden. Deshalb macht es eventuell Sinn, Wiesenschaumkraut in den eigenen Garten zu pflanzen. In der Vase hält es nur 1 Tag, insofern ein kurzer, aber intensiver Genuss – am besten frisch von der Wiese.

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Gar selten bist du nur zu sehen,

früher, ach, wie war das schön,

deine Anwesenheit meine Augen verwöhnte.

Wie würde ich mich freuen, dich wiederzusehen.

.

Warum hast du dich rar gemacht?

Habe ich dich vertrieben?

Wolltest du eine ruhige Kugel schieben?

Dein Erscheinen hat immer Freude entfacht.

.

Du bist wohltuend und schmeckst so köstlich

nach der Wärme einer wilden Sommerwiese,

wie ich deinen Hauch von Schärfe genieße.

Dein Dasein inmitten von grün ist tröstlich.

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Verwendung

Die jungen gefiederten Blätter und auch die Blüten bereichern Salate. Nach der Blüte bekommen die Blätter einen bitteren Beigeschmack. Bei magenempfindlichen Personen kann das zu Reizungen führen. Die Blüten hinterlassen einen Hauch von Schärfe auf der Zunge und erinnern ein wenig an Kresse. Die Samen sind scharf und können als Pfefferersatz genutzt werden.

Inhaltsstoffe sind Senföle, Vitamin C (es wurde früher bei Skorbut eingesetzt), ätherische Öle, Eisen, Magnesium, Schwefel und Bitterstoffe. Ein Tee kann rheumatische Beschwerden lindern und wird bei Hautleiden, starker Erregbarkeit und Asthma angewandt. Die Leber- und Nierentätigkeit wird angeregt. Insgesamt wirkt das Heilkraut beruhigend, blutreinigend, antibakteriell und stoffwechselanregend.

Und es ist wirklich lecker – so direkt von der Wiese genascht. Aber lasse bitte immer noch etwas stehen – für die Schmetterlinge und anderen Insekten. Hier siehst du einen Senfweißling. Weißt du, wie unglaublich viele verschiedene Schmetterlingsarten es gibt? Na gut, ein anderes Thema, andermal erzähle ich mehr von den Wiesen und Wäldern im schönen Radebeul.

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Viel Freude beim Suchen und Finden.

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Stiefmütterchen und Veilchen

Viele Jahre bin ich an Stiefmütterchen vorbeigegangen. Ich fand sie langweilig und unscheinbar, Veilchen übersah ich grundsätzlich – sie stehen ja in jedem Park und auf Wiesen in großen Mengen. Doch irgendwann habe ich eine Blüte genauer betrachtet und war ganz fasziniert.

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Postkarte aus meinem Set „Nähe macht den Unterschied“

Welch eine Schönheit, jetzt wollte ich mehr wissen. Also geht es heute um die Veilchengewächse, dazu gehört das Stiefmütterchen. Es wird auch Herzenstrost oder Dreifaltigkeitskraut genannt. In der griechischen Mythologie steht es für Erinnerung und die Kraft der Gedanken. Naja, wie auch immer, es ist lecker (aus Bioanbau bzw. die Wildform) und so schön anzusehen – welche eine Verzierung im Salat.

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Die Stiefmütterchen blühen unermüdlich von April bis August, wenn du dafür sorgst, dass sie sich wohlfühlt:

  • regelmäßig gießen, aber keine Staunässe
  • winterhart in milden Wintern (bis ca. -6 Grad)
  • von Natur aus mehrjährig, was nicht auf Baumarktzüchtungen zutrifft
  • das Entfernen der abgeblühten Teile regt zum neuen Blütenwachstum an
  • sie ist sehr genügsam, Kompost zumischen reicht
  • Pflanze im Oktober zurückschneiden und mit Reißig abdecken, im März Winterschutz entfernen

Sie ist verwandt mit Duft-Veilchen und Hornveilchen, die übrigens auch in der Küche genutzt werden können. Diese sind im Wald und auf Wiesen oft zu finden. Das Veilchen symbolisiert Bescheidenheit und Verschwiegenheit. Es ist wirklich gut zu übersehen auf der Wiese, aber bei näherem Betrachten strömt dir ein intensiver Duft entgegen.

Veilchen

Wie oft nur habe ich dich verkannt

und nicht verstanden, wie du bist.

Doch dein Wesen ist ein weites Land,

in dem man wirklich glücklich ist.

.

Du duftest nach der weiten Welt,

in deiner Nähe bin ich ganz verzückt.

Für meine Haut bist du ein heilsames Zelt,

schon haben meine Augen dich gepflückt.

.

Denn du bist genügsam

und liebst die Einfachheit.

Selbst dein Schweigen bringt voran,

du machst mein Fühlen weit.

Ich schenke dir meine Zeit.

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Ein Sirup aus den Blüten schmeckt nach ihrem Duft – sehr intensiv, mag sicher nicht jedermann.

Die wilde Fom (also nicht neue Züchtungen) der Stiefmütterchen und Veilchen hat auch eine Heilwirkung. Sie wird bei

  • Hautproblemen (Akne, Ekzeme) und
  • Harnwegsinfekten verwendet.

Sie besitzt Flavonoide, Salicylsäure, Vitamin C und E, Schleim- und Gerbstoffe (Reizlinderung) und Saponine (wirken entzündungshemmend).

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Man kann aus dem Kraut und den Blüten

  • Tee (1-2 TL auf eine Tasse),
  • Umschläge,
  • Salben (aus den Blüten) – die Herstellung beschreibe ich hier
  • Bäder (aus einem Tee-Konzentrat)
  • aus Duft-Veilchen einen rosanen Sirup (75 g Blüten/250 ml Wasser/250 g Zucker/Zitrone – Das Wasser-Zucker-Gemisch abkühlen lassen und die Veilchen und die Zitrone c. 3 Tage kühl stellen, immer wieder umrühren)

herstellen.

Na, gehst du jetzt auf die Suche, ob du irgendwo Veilchen entdeckst? Ich mag die Natur inzwischen so sehr, dass ich vieles eher stehenlasse, weil mir wichtig ist, dass kein Raubbau betrieben wird und erfreue mich im Vorbeigehen oder Verweilen. Also immer auch einiges stehenlassen, ja? Viel Freude.

Hirtentäschel

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Das Hirtentäschel ist ein sehr unscheinbares „Unkraut“, was von den meisten wenig Beachtung findet. Völlig zu Unrecht, denn es ist ein wunderbares Frauenkraut – ein bisschen ambivalent in der Wirkweise – einfach sehr sympathisch. Aber nicht nur das. Es ist vitaminreich und hilft bei einigen Wehwehchen. Es ist so unscheinbar, dass die meisten einfach daran vorbeilaufen und es nicht einmal wahrnehmen. Man braucht schon den Blick fürs Detail, um diese Pflanze zu erkennen, winzig kleine weiße Blüten und die Blätter, die die Samen enthalten, sind sehr kleine herzförmige Täschchen. Von nahem betrachtet wirklich hübsch. Deshalb habe ich ein kleines Fotoshooting gemacht.

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Hirtentäschel

So richtig unscheinbar

stehst du am Wegesrand,

doch mir wird klar,

fein, dass ich dich fand.

.

So hübsch anzusehen

und nützlich noch dazu,

kann ich nicht verstehen,

dass andere schimpfen immerzu.

.

Du seiest Unkraut

und wirst gleich vernichtet.

Es wäre besser, man schaut

und pflückt, wenn man dich sichtet.

.

Du bist gesunde Knabberei

und Balsam auf Wunden,

mein Schmerz ist vorbei,

denn ich habe dich gefunden.

.

Und ist dir mal kalt,

dann stört mich das nicht,

mache nicht vor dir halt,

weil jedes Detail besticht

und so nehme ich dich mit.

(Hier findest du mehr Lyrik.)

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Hirtentäschel

Inhaltsstoffe:

Vit.C, Eisen, Kalium, Calzium, Eiweiß

Anbau

Es ist anspruchslos und wächst auch schon mal an Straßenrändern, sollte dort natürlich nicht gepflückt werden, eher auf großen Wiesen und Lichtungen in Wäldern.

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Wirkung:

  • anregender und regulierender Effekt bei der Menstruation (zusammenziehend, blutstillender Effekt bei zu starker Regelblutung, wehensteigernder Effekt kann die Geburt beschleunigen, deshalb nicht in der Schwangerschaft anwenden)
  • regulierende Wirkung auf die Blutgefäße (bei Blutdruckproblemen, Krampfadern anwendbar), bei Nasenbluten kann man das Kraut schnupfen – ich hatte noch keine Gelengenheit, das auszuprobieren,
  • weiterhin wirkt es entzündungshemmend – hilft bei Atemwegserkrankungen
  • bei blutende Wunden hilft ein Teeaufguß

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Anwendung:

Es sind alle Pflanzenteile nutzbar.

  • Tee (max. 10 min. ziehen lassen)
  • Pulver (Pflanze trocknen und kleinreiben)
  • Tinktur herstellen: Hirtentäschelkraut kleinschneiden und in 40% Korn einlegen, an der Sonne 14 Tage stehen lassen, danach abseihen und in dunkle Flaschen füllen. (5×30 Trpf./Tag maximal einnehmen)
  • Verzehren in Salaten

Teeaufguß bei blutenden Wunden, Pulver der getrockneten Pflanze auf Wunden streuen

Die kleinen Herzen und Blüten können im Wildkräutersalat, in Suppen, Soßen und Kräuterquark verwendet werden.

Viel Freude beim Ausprobieren.

Postkarten vieler Blüten findest du in meinem Auszeitklang-Shop.

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Ode an den Wald

Hatte ich versprochen, dass ich mich mehr um die Natur kümmere? Na klar, aber ohne Lyrik gehts leider nicht mehr. Vielleicht ist ja der ein oder andere Gedankenanstoß für dich dabei:

Des Waldes Nutzwert ist anderer Natur

Wie hier schon oft erwähnt, nutze ich die Natur sehr gern, um verschiedenes herzustellen. Aber in diesem Monat wurde mir deutlich, dass die Natur, der Wald an sich einen unglaublichen Nutzen hat – sein DASEIN. Inspiriert hat mich auch der Film „das Geheime Leben der Bäume“.

Der Wald ist da, um uns herum und beschenkt uns durch nichts als einfach da zu sein. Wir können diesen freien weiten lebendigen Raum nutzen, um uns mit uns selbst zu befassen. Unsere Augen finden Trost und Symbolik im Beobachten und Entdecken, unsere Nase erfreut sich an den rauhen Gerüchen des Waldes und wenn wir uns ins Gras setzen, spüren wir, dass wir gehalten werden, wir gehen gestärkt mit der Lunge voll frischer Luft wieder hinaus und das alles, obwohl wir nichts tun. Mancher ist dazu noch nicht bereit, es braucht Zeit.

Wann hast du das letzte Mal alle Gefühle rausgelassen, die du in dir spürtest? Weinen, lachen, schreien, tanzen, Wut, Angst…Im Wald geht das – er umfängt dich wie Gottes liebevoller Arm und dort darf alles sein. Nichts muss in dir bleiben, du darfst ehrlich sein. Welcher Mensch hält das schon auf die Dauer aus? Du bist liebenswert ohne irgendetwas zu tun. Ist dir das klar? Hast du darüber schon einmal nachgedacht? All die Versuche, irgendetwas zu tun, machen dich nicht liebenswerter – nicht für Gott und manchmal auch nicht für andere Menschen.

Und geht es uns nicht oft so, dass wir kaum aushalten, wenn ein Anderer seinen Schmerz erzählt und wir anschauen müssen, wie jemand schlimme Erfahrungen macht? Manchmal können wir Menschen nicht helfen, wir alle müssen uns unserem Schmerz allein stellen, aber wir können da sein, wenn uns punktuell jemand braucht und zuhören, beten und können lernen, dieses Schmerz veratmen einfach mit auszuhalten, wie der Wald.

Was diese alten Bäume wohl alles schon in ihrem Leben gesehen haben?

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Jedenfalls gehe ich jedesmal stärker und aufrechter aus dem Wald hinaus, auch wenn ich traurig hineingegangen bin, immer gibt es etwas neues zu entdecken und zu lernen, auch und gerade über mich selbst.

Natürlich kann man dabei nicht stehenbleiben – es gibt eine Menge zu schaffen. Aber die Motivation deines Schaffens ist entscheidend, weil sie dich antreibt und entscheidet,  ob du irgendwann ausbrennst oder im Einklang mit Gott und dir auf dieser Erde lebst. Und diese Reise zu den Wurzeln deiner Selbst ist wichtig, weil du sonst deine Kraft verschwendest und nicht deine Bestimmung lebst.

Ich wünschte, ich könnte dir vermitteln, wie der Wald mich inspiriert und auftanken lässt. Probier es doch mal aus und glaube, dass du dich selbst in ihm entdeckst.

Bei mir hat es geklappt.

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Ode an den Wald oder

Gottes schöne Handschrift in jedem kleinen Detail

tiefsinnliche Schönheit

in der Enthüllung

deiner Erfüllung

wachsender Atem des Lebens

in moosduftend betörende Lebendigkeit

durchwoben mit der Leidenschaft

eines Schöpfergottes

in detailentfachter Zuneigung

im hinreissenden Umgebensein

von der eigenen

aufkeimenden Vorstellungskraft

erwacht Daseinsschwung

durch liebevolles Erkennen

des erkannt worden sein

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W – waldbesäumte

A – Annahme

L – luftspiegelnder

D – Dornbüschel

im Wald allein

grenzenlos und verwundbar sein

durch Halt im Verwurzelungskeim

waldbewachsen wird der Schmerz abplatzen

und die Selbstannahme wie ein Windsame

in dir aufgehen

in rauher und knarrender Baumkraft

wird dein grünblühender Sinn sichtbar gemacht

du bist sonnenstrahlendurchbrechend

diamantglänzend erdacht

lebe wie ein Waldblätterschwamm:

deinen eigenen blätterknisternden Klang

im umwehenden Waldecho-Daseins-Spaziergang

Borretsch – Helfer aus der Natur

Borretsch

Diese Pflanze, die von Mai bis Oktober unermüdlich mit kleinen schönen rosa-lilanen bis blauen Blüten erfreut, ist einjährig und bedingt essbar. Sie enthält viel Vitamin C und Kalium und wirkt appetitanregend. Weitere Inhaltsstoffe sind: Schleimstoffe, Gerbstoffe, Saponin, Kieselsäure, Fettsäuren, ätherisches Öl und kleine Mengen Pyrrolizidinalkaloide.

Borretsch auf www.wertdernatur.de

Poesie

Schon immer wollte ich wissen, was es mit dieser Pflanze auf sich hat, deshalb habe ich mal recherchiert. Den tieferen Sinn findest du in der Poesie. Denn in der Blumensprache steht Borretsch für Grobheit und Unverblümtheit.

Ja, Wahrheit tut manchmal weh.

Doch sagt man dir gleich Grobheit nach?

Deine Ehrlichkeit spiegelt nur wie ein See,

doch bringt das manchesmal Schmach.

.

Unverblümt äußerst du dein Denken,

da gehört schon Freimut dazu.

Doch kannst du damit einiges lenken,

Wer nicht will, dem lässt du seine Ruh.

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Gründüngung

Für den Boden und die Bienen ist sie ein Segen. Imker nutzen den Borretsch als Bienenweide. Wenn dein ermüdeter Boden im Beet eine Frischekur verdient hat oder wenn du neue Flächen erschliessen möchtest, ist dieses Raublattgewächs ein Tipp. Seine Pfahlwurzeln durchdringen das Erdreich und sorgen für effektive Durchlüftung. Nährstoffe aus den tieferen Erdschichten werden dadurch erschlossen. Borretsch kann als Schnittgut oberflächlich in den Boden eingearbeitet werden. Aus dem Schnittgut kannst du auch einen Dünger ansetzen. 1 kg Kraut auf 1 l Wasser (gären lassen), später  1:10 mit Wasser verdünnen und vergießen.

Nutzen der Blüten

Die Blüten eignen sich wunderbar als Garnitur und Würz- und Färbemittel für Essig. Die Blüten kannst du wunderbar in Eiswürfelformen einfrieren und in Getränken servieren. Die Blüten können kandiert für Süßspeisen verwendet werden. Im Iran wird ein Tee aus getrockneten Blüten gegen Husten und Erkältung eingenommen.

Borretsch als Helfer auf www.wertdernatur.de

Verzehrempfehlung

Die Meinungen zu dieser Pflanze gehen etwas auseinander. Aufgrund dessen, dass Alkaloide enthalten sind, wird nur der Verzehr der Blüten sowie des Öls bedenkenlos empfohlen – der regelmäßige Genuß der Stängel und Blätter ist nicht empfohlen. Es gibt ein kulinarisch wertvolles Borretschöl. Dieses wird aus den kaltgepressten Samen hergestellt. Es wird bei atopischen Ekzemen eingesetzt.

Ein gelegentlicher Verzehr gilt als unbedenklich (siehe Wikipedia). Die Stängel kannst du schälen und wie Stangensellerie zubereiten. Die jungen, noch nicht so behaarten Blätter erinnern vom Geschmack her an Gurken. Deshalb kannst du sie als Würzkraut in Salaten, Soßen, Suppen und Gemüse verwenden. Bekannt ist den meisten die schmackhafte Borretschsuppe. Es sollte frisch verwendet werden, weil beim trocknen die typischen Aromen verloren gehen.

Möchtest du mehr über essbare Blüten erfahren oder wie du die Natur in der Küche nutzt? Du findest Erläuterungen zu Ringelblumen, Mohn, Holunder, Tannenspitzen und auch Möhrengrün und Co in anderen Artikeln. Du kannst Borretschblüten auch trocknen und in selbstgemachten Handcremestücken verschenken – wunderschön. Dazu ist jetzt noch eine gute Zeit zum Sammeln. Viel Freude beim Ausprobieren.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

Borretsch auf www.wertdernatur.de

Robinie – „Akazie“ nutzen

Es hat mich gepackt – betört vom Duft der „Robinienblüten“ (auch Schein-Akazie genannt) las ich jede Menge über diese Pflanze. Das möchte ich gern mit dir teilen. Aber bitte belies dich genau, denn bei dieser giftigen Pflanze gibt es einiges zu beachten!

Robinie nutzen auf www.wertdernatur.de

Wir sagen Akazie, aber die echte Akazie ist nicht winterhart und wächst in unseren Breiten gar nicht. Sie blüht gelb und bedeutet: In deiner Freundschaft wird mein krankes Herz genesen.“ Die Bäume, die zu den Schmetterlingsblütlern gehören und gerade diesen wunderbaren Duft verströmen, nennen sich Robinien und stehen für die platonische Liebe.

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Die Luft ist erfüllt

vom süßen Duft,

spürt nicht die Kluft,

kein Sehnen gestillt.

.

Robinie genannt,

aus festem Holz

hat ihren Stolz,

doch wird verkannt.

.

Unglaublich geliebt,

platonisch eben,

wollte mehr geben.

Vom Winde gewiegt

.

hauchen Blüten

ihre Habe in die Weite.

An des Mondes Seite

sie wohl verglühten.

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Die Blättchen fallen,

stumm bleibt der Schmerz,

zieht narbig herzwärts.

Wann wird er verhallen?

(mehr Lyrik auf Gedankenspiele-Wortkunst)

Robinie auf www.wertdernatur.de

Giftigkeit

An diesem Baum ist alles giftig: die Rinde, die Blätter, das Holz, die Stiele, die Samen, außer die Blüten. Die Bestandteile (unter anderem Robin und Phasin) sind so giftig, dass man den Holzstaub nicht einatmen sollte, die Aufnahme für viele Tiere tödlich ist und Kinder nach bereits 4 gegessenen Samen Vergiftungserscheinungen in Form von Erbrechen, Durchfall, Krämpfen, Schwindel und Müdigkeit aufweisen können.

Pflanze im Garten

Die Blüten verströmen einen wunderbaren bergamotteartigen Duft. Sie sind weiß bis cremefarben. Sie sind das einzig Ungiftige an der Pflanze (bitte kochen) und man bezahlt viel Geld, wenn man sich daraus hergestellte Köstlichkeiten kauft. Das wissen auch die Bienen und sie sammeln kräftig Blütennektar. Deshalb schmeckt vielen der Akazienhonig besonders gut und manche Imker pflanzen diese Bäume extra an.

Robinie nutzen auf www.wertdernatur.de

Die Pflanze verbreitet sich durch Samen und bildet Wurzelausläufer. Selbst ein gefällter Baum kann aus dem Wurzelstock wieder austreiben. Scheinakazien können sehr groß werden und verdrängen andere Pflanzen, deshalb sollte man sich gut überlegen, ob man sie in den eigenen Garten pflanzt.

Es gibt inzwischen verschiedenen Zuchtformen der Robinie und sie ist ein guter Stadtbaum, weil sie unempfindlich gegen Rauch, Ruß und Staub ist.

Holznutzung

Das Holz ist gegen Holzfäule widerstandsfähig, deshalb wird es gern in der Holzindustrie genutzt. Es ist sehr biegsam, fest und äußerst hart. Es wird im Schiff-, Möbel- und Bogenbau gern verwendet. Es gilt als widerstandsfähiger als Eichenholz. Weiterhin ist es durch seinen gute Außeneigenschaften bestens geeignet für Gartenmöbel und Kinderspielgeräte. Robinienholz fluoresziert im Inneren bei UV-Bestrahlung.

Verwechslungsmöglichkeiten

Die einzigen Blüten, die man mit der Robinie verwechseln könnte, weil sie auch zur gleichen Zeit blühen, ist der Blauregen und der Goldregen. Diese Pflanzen sind hochgiftig und sollten am besten nur angesehen werden (speziell die Samen und Rinde sind sehr giftig), denn der Ausgang kann tödlich sein. Wer sich weiter über giftige Pflanzen belesen möchte, dem empfehle ich die Seite der Informationszentrale für Vergiftungen.

Nutzungsmöglichkeiten der Blüten:

Wenn du nun doch gern den Duft einfangen möchtest, hast du verschiedene Möglichkeiten der Nutzung der Robinienblüten. Es bedeutet aber, dass du den Stielansatz festhälst und jede einzelne Blüte abzupfst, denn auch die Stiele dürfen nicht verwendet werden. Es ist ein bisschen Arbeit, aber der Duft entschädigt und das Ergebnis erst recht. Und beim Abzupfen ist ein idealer Zeitpunkt, um über das Leben, deine Träume und Ideen nachzudenken oder zu beten und dem Schöpfer der Erde für diese wunderbare Natur zu danken.

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Grundsätzlich gilt: die abgezupften Blüten (ohne Stiele und Stielansätze!) in Wasser einlegen und mindestens 36 h kühl stellen, danach verarbeiten:

  1. Blütengelee (Grundrezept) – 15 g Blüten, 300 ml Apfelsaft,  100 g Zucker und Konfitura nach Anleitung – lecker auch in einer Mischung mit z.Bsp. einem Hauch von Erdbeeren
  2. Blütensirup (Grundrezept) – dickflüssig für Süßspeisen – 15 g Blüten, 400 ml Wasser, 150 g Zucker und einkochen lassen, bis es dickflüssig wird
  3. Blütensirup als Getränk zur Verdünnung mit Wasser (Grundrezept) – 30 g Blüten zu 1 l Wasser und 250 g Zucker
  4. getrocknete Blüten geben einen Tee gegen Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Brechreiz und Übelkeit
  5. eine Hautcreme aus den Blüten hilft bei trockener und rissiger Haut (Grundrezept) – 25 g Blüten, 200 ml Öl, 25 g Bienenwachs
  6. Blüten in Kuchen, Pfannkuchen oder Süßspeisen verarbeiten

Wenn du jetzt Lust auf Blüten bekommen hast, dich aber nicht traust, selbst Verschiedenes herzustellen, dann kannst du es auch beim Profi Blütengenuß bestellen – allerdings hat es auch seinen Preis, jede einzelne Blüte abzuzupfen……

Hier findest du noch mehr Ideen zu Gänseblümchen, Löwenzahn, Flieder, Tannenspitzen oder Mohn bzw. auf der Hauptseite:

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

Mohn – Papaver, Mohnsirup, Mohntinte, Mohnkapselbilder

Mohn (Papaver)

schon in der Vorfreude

auf dein Erblühen

erglüht in mir Entzücken.

Denn mich bedrückt der graue Winter.

Doch das Wissen um deinen Erdenschlummer lindert,

du ruhst, damit du werden kannst.

Und spannst mich damit auf die Folter.

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Doch wenn im Weidemond du erscheinst

und voll Kraft aufkeimst,

erfreue ich mich an dir:

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An Farbe, Duft und der Zier

deiner starken Zartheit,

immer bereit,

den Launen des Windes zu trotzen

ohne dich im Außen aufzumotzen.

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Deine anmutige Schönheit kommt von innen

und mit deiner außergewöhnlichen Ausstrahlung

wirst du alle gewinnen.

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Du wunderschöner Mohn.

Ich freue mich schon,

meine wonnigliche Emotion ist dein Lohn.

Manchmal brauchen auch Herzen Zeit,
um sich vorzubereiten
und sind dann befreit
für nahende Seligkeiten.

(Eine Serie von Mohnmikrokosmosfotos gibt es auf meiner Lyrikseite.)

Schon immer gehörten Mohnblumen zu meinen Lieblingen. Gibt es eine vielschichtigere Pflanze, die so verschiedenartig im Detail ist? Ich weiß nicht, ob es an der kräftigen roten Farbe liegt, an den zarten Blättern, die doch dem Wind trotzen, an diesem Farbspiel der Kapseln oder an der Kurzlebigkeit einer Blüte, die uns daran erinnert, dass wir einfach jeden Moment genießen, denn oft ist er schnell vorbei. Wie dankbar bin ich Gott, dass er unter anderem diese Pflanze geschaffen hat – was für ein Künstler. Und schon immer fragte ich mich, ob ich diese Pflanze nicht auch nutzen kann und siehe da, ich wurde fündig.

nützliche Mohnblumen auf www.wertdernatur.deArtenvielfalt

Mohn gehört zu den ältesten Kulturpflanzen weltweit. Es gibt zwischen 50 und 120 Arten von Mohngewächsen – diese roten sind die bekanntesten – roter Klatschmohn. Weiterhin gibt es Schlafmohn, türkischen Mohn oder Staudenmohn (mehrjährige Pflanze), Islandmohn, Alpenmohn, Arktischer Mohn, Sandmohn, Goldmohn oder kalifornischer Mohn und viele mehr.

Während man früher an den Feldern oft Mohn sehen konnte, ist es heute schwierig, denn die Pflanze überlebt den hohen Einsatz von Herbiziden nicht. Die ersten Blüten kannst du ab Ende Mai bestaunen. Im Kraut und speziell in dem Milchsaft der Pflanze finden sich Alkaloide.

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Mohn

Schlafmohn

Bei dieser Pflanze enthalten alle Pflanzenteile Alkaloide, vor allem der Milchsaft bildet in getrockneter Form das Rauschgift Opium. Der Schlafmohn ist eine einjährige Pflanze und bis auf den Samen ist alles giftig! Es gibt verschiedene Zuchtformen, meist ist die Blütenfarbe rosa. Die Samen werden als Lebensmittel genutzt oder zur Ölgewinnung.  Es gibt eine maximale tgl. Aufnahmemenge von Mohn, weil der Morphingehalt in den Samen aufgrund von Erntemethoden schwankt. Der Anbau von Schlafmohn ist in Deutschland genehmigungspflichtig – das war mir auch neu….

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kalifornischer Mohn

Enthält im Kraut mehr und in den Blüten weniger Alkaloide. Das Kraut wird deshalb als giftig bezeichnet, während die Blätter von amerikanischen Ureinwohnern als Heilmittel genutzt wurden -Schlaf und Beruhigungsmittel sowie Schmerzmittel wurden daraus hergestellt. Weiterhin wurden die abgekochten Blüten als Heilmittel gegen Kopfläuse verwendet. Er hat eine andere Wirkung auf das Gehirn als der Schlafmohn. Deshalb finden die Inhaltsstoffe heute Verwendung in der Homöopathie und der Pflanzenheilkunde. Weiteres findest du bei Wikipedia.

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Mohnsamen

Die Mohnsamen des Schlafmohns gehören zu den calziumreichsten Lebensmitteln und haben viel Vitamin B,  einige Aminosäuren, Magnesium und Kalium. Sie dienen als Gewürz, Öl oder finden in Süßspeisen wie Kuchen, Germknödeln, Mohnbrötchen Verwendung.

Es gibt Blaumohn, Graumohn und Weißmohn. Blaumohn ist eher herb und intensiv. Graumohn ist eher zart und eignet sich für Mohnsüßspeisen, während Weißmohn eine seltene Sorte ist und einen nussartigen Geschmack aufweist.

Mohnsamen werden nur aus Schlafmohn gewonnen, andere Mohnsamen gelten als unbekömmlich. Gemahlenen Mohn sollte man schnell verbrauchen, weil er durch den hohen Ölgehalt schnell ranzig wird. Ganze Mohnsamen sind dagegen sehr lange haltbar. Und so schön werden sie aufbewahrt, um zu reifen.

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Klatschmohn

Das ist die bekannteste Mohnpflanze. Sie wächst überall an den Feldrändern und am Wegesrand, zumindest, wenn dort keine Herbizide genutzt werden.

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Früher nutzte man die Blüten für einen Sirup gegen Husten und als Beruhigungs- und Schlafmittel. Die Wirksamkeit wurde schulmedizinisch nie belegt. Die Volksheilkunde spricht dem Mohn aber beruhigende Wirkung zu. So wird er innerlich als Tee oder Hustensaft und äußerlich als Umschlag für Hautprobleme und Furunkel angewandt.

Ich habe es aber ausprobiert und bin beeindruckt von der Farbe des Sirups und den Anwendungsmöglichkeiten in der Küche. Du kannst selbst gemachte Gummibärchen wunderbar damit einfärben, Süßspeisen verzieren etc.

Die Blütenblätter sind eine hübsche essbare Dekoration oder Zugabe in Teemischungen und die jungen Bätter vor der Blüte kann man im Salat essen oder wie Spinat kochen, nach der Blüte ist der Alkaloidgehalt zu hoch.

Mohnsirup herstellen

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Möchtest du einen lang haltbaren dunkelschwer tiefroten Sirup herstellen? Ich habe hier ein Rezept gefunden, aber es geht auch einfacher:

  1. ca 20 g rote Mohnblüten
  2. 200 ml kochendes Wasser
  3. 50-100 g Rohrohrzucker (je nachdem, wie süß du es magst)
  4. einige Spritzer Zitrone
  • Mohnblüten mit kochendem Wasser übergießen
  • einige Stunden stehen lassen
  • dann die Blüten abseihen, Zitronenspritzer und Rohrohrzucker zugeben
  • einkochen lassen, bis es dickflüssig wird und das Wasser zu großen Teilen verdampft ist

Gänseblümchenquark auf www.wertdernatur.deDu kannst mit dem Sirup in der Küche tolle Farbkleckse zaubern und lecker ist er auch. Laut Wikipedia können die Blütenblätter wirklich verwendet werden( falls jemand Zweifel hat – Mohn). Ich jedenfalls finde es super und nutze den Sirup seit 1 Jahr gern in der Küche.

Tinte aus Mohnblüten herstellen

www.wertdernatur.de Du kannst aus den Blättern auch eine Tinte herstellen – besonders mit großen Kindern macht das viel Spaß, wenn sie dann mit einem Federkiel und Tinte schreiben können.

Poetische Worte zum Mohn: www.Gedankenspiele-Wortkunst.de

  • Dazu füllt man frische Mohnblüten in ein Glas mit Schraubdeckel,
  • darüber werden 3 Teile Wasser und 1 Teil Essigessenz geschüttet
  • dann läßt du es einige Tage im Sonnenlicht stehen
  • Flüssigkeit durch´s Sieb gießen und schreiben
  • Es wird nur nicht so knallrot, sondern eher lila und sollte nur für Federkiele verwendet werden, denn z.B. Füller und die Haut von kleinen Kinderhänden greift die Essigessenz an.

Für kleine Kinder gibt es hier eine Tinte zum Malen mit Pinsel aus Sand, Wasser und Mohnblüten – einfacher geht es nicht. Weitere Herstellungsmöglichkeiten von Tinte findest du hier.

Aus den gepressten Mohnblütenblättern kann man auch tolle Unruhen für Babys bauen, sie staunen immer, wenn die Blüten im Wind schweben, leider verblassen sie nur mit der Zeit.

Ich wünsche dir, dass du in der Natur den Schöpfer dahinter siehst und entdeckst, wie schön es ist, die Natur zu nutzen und ihm dankbar zu sein. Das macht zufrieden in einer Konsumgesellschaft, wo es nur um Hektik und Profit geht.

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Brauchst du weitere Ideen für die Anwendung von Pflanzen? Hier wirst du fündig: Flieder, Löwenzahn, Holunder oder Tannenspitzen nutzen.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

Gänseblümchen – schön, lecker und gesund

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Jeder kennt das Gänseblümchen. Aber weißt du auch, dass es so gesund wie Salat und so lecker wie Gemüse ist und vielerlei Verwendungsmöglichkeiten in der Küche findet? Und schön ist es sowieso – mal von der Nähe betrachtet.

Gänseblümchen

Du bist schlicht und nicht

besitzergreifend

oder weitschweifend,

deine Einfachheit besticht.

.

Bist du vielleicht ein wenig naiv?

Eher sanft und sehr klar,

Anmut ist dein Blütenhaar,

dein Inneres wildkreativ.

.

Du liebst dein Dasein

unter Gottes weitem Himmel,

hast manch seltsamen Fimmel,

doch vieles bleibt geheim.

.

Weil du nur den beglückst,

der sich dir auch naht,

jedoch ganz zart,

der staunt dann ganz entzückt

.

wieviel du ihm zu geben vermagst

von deinen inneren Werten,

die dein Gegenüber ehrten,

auch wenn du gar nichts sagst.

.

Denn du schimmerst weise,

während du genügsam bist,

weil du nichts vermisst.

Der Morgentau ist deine Speise,

.

Wiesenfarben sind dein Glück,

grüne Klänge, sanfte Weisen,

des Windes Abenteuerreisen

lassen leuchten deinen Blick.

.

Still träumst du von…

Das verrätst du nicht,

denn es reicht kein Gedicht,

weil es nicht annähernd beschreibt.

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Du kannst es äußerlich zur Reinigung und Wundheilung anwenden, du kannst Gelee, Tee oder Blütenquark daraus machen, es gibt Gänseblümchenkapern, Sirup, Salat (Blüten und Blätter) oder Kräuteraufstrich und nicht zuletzt sehen Gänseblümchenkränze schön aus.

Gänseblümchenquark auf www.wertdernatur.de

Gänseblümchenquark – schön, lecker und gesund

gesunde Inhaltsstoffe

Gänseblümchen sind sehr Vitamin C-haltig. Weitere Inhaltsstoffe sind Magnesium, Calcium, Eisen, Kalium und Vitamin A . Sie wirken durch ihre Bitterstoffe blutreinigend und sind anregend für die Verdauung.

Gänseblümchenquark

Quark mit Schlagsahne vermischen, Gänseblümchen waschen und unterheben und fürs Auge oben darauf verteilen, wer Süße mag, etwas Agavendicksaft oder (selbst gemachten Mohnsirup) darübergießen – fertig.

Anwendungen

Gerade in der Erkältungszeit ist Gänseblümchentee zu empfehlen. Für eine Tasse übergießt du 1 EL frische oder 1,5 EL getrocknete Gänseblümchen mit heißem Wasser. Diesen Tee kannst du auch äußerlich unterstützend zur Wundheilung benutzen.
Du kannst auch eine Tinktur herstellen, sie wirkt äußerlich unterstützend bei Quetschungen und Verrenkungen.
Bist du neugierig? Dann lies hier nach, was ich dir ausführlich über das Gänseblümchen erzählen möchte und finde Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten. Viel Freude.
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Gänseblümchengelee

Na, hast du Lust bekommen, die Natur zu nutzen? Hier findest du noch mehr Ideen zu Flieder, Löwenzahn, Holunder oder Tannenspitzen.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.