Frühling mit Blumensprache

Ich liebe den Frühling. Deshalb habe ich entschieden, dass ich mich mal vermehrt um die Schönheit der Blüten kümmere, anstatt herauszufinden, ob sie essbar sind. Wenn beides zusammenkommt, ist es natürlich wunderbar, aber Pflanzen sind mehr als Nahrung. Sie sprechen ihre eigene Sprache. Sie erfreuen das Herz und wir können so viel von ihnen lernen.

www.wertdernatur.de Nehmen wir zum Beispiel die Vogelmiere. Sie ist lecker und gesund, aber keiner ahnt, wie groß ihr Herz ist. Und da sie so klein ist, dass wir sie gar nicht betrachten können beim Essen, habe ich eine neue Kartenkollektion entworfen. Damit ihre Schönheit endlich einmal gewürdigt wird. Das ist das Problem. Wir wissen so vieles nicht, ja ahnen es nicht einmal, aber meinen, wir würden das Leben verstehen. Und diese Schönheit ist ja nur ein Bruchteil dessen, was der Schöpfer geschaffen hat. Wer Er ist, ahnen wir noch weniger.

Oder wenn wir uns das Stiefmütterchen mal näher anschauen. Es ist so unscheinbar, ich bin selbst meist vorbeigelaufen. Dann habe ich es gegessen und als ich es einmal näher betrachtet habe, war ich völlig aus dem Häuschen. Es ist unglaublich bunt und von filigraner Einzigartigkeit. Es steht für Erinnerung. Viele Pflanzen hatten früher eine Bedeutung. Es ging so weit, dass man sich die Worte sparte und die entsprechende Blume schenkte, wenn man etwas mitzuteilen hatte – durch die Blume sozusagen 🙂

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Weiter geht es mit der Kuhschelle. Sie hat wahrlich einen anderen Namen verdient. Sie ist nicht essbar und verblüht recht schnell. Aber wenn sie blüht, ist sie ein zartkklingender Sonnenstrahl, bei dem einem warm ums Herz wird. Diese Neubewertung von Erinnerungen macht auch bei uns Menschen Sinn, aber das gehört eher in die Seelsorge und Lebensberatung (Auszeitklang).

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www.wertdernatur.deUnd das Gänseblümchen? Überall wächst es, es wird überhaupt nicht mehr wahrgenommen, doch was wäre ein Frühling ohne diese leckere kleine Blüte?

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Das ist die Zinnie. Sie hat es auf das Titelblatt meines Buches „Selbstfürsorge“ geschafft. Sie hat ein so kreatives Innenleben, sieht aus, als hätte sie sich geschmückt und steht für Loyalität – ein echter Freund. Ich könnte so weitermachen, werde ich, aber das wird ein Jahresprojekt, vielleicht auch eher ein Lebensprojekt. Ich kann mir das nicht alles merken, aber mich begeistern diese Details.

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Es gibt so vieles, was meine Augen noch nicht gesehen haben und meine Ohren noch nicht hörten. Dies ist das Kapkörbchen aus der Nähe.

All diese Karten und noch mehr findest du in meiner neuen Postkartenkollektion „Nähe macht den Unterschied“ – schau gern mal in meinem Shop oder in meiner Praxis in Radebeul im Schriftstellerlädchen vorbei und erfreue dich oder beschenke Menschen mit diesen oft unsichtbaren Schönheiten aus der Natur.

Denn natürlich geht es mir neben den Pflanzen auch um die Menschen – damit ihre Herzen weich werden und sie Freundlichkeit in die Umgebung strahlen. Das brauchen wir in dieser seltsamen Zeit.

Und wahrscheinlich wirst du in nächster Zeit bei der einen oder anderen Pflanze doch genauer hinschauen :-). Viel Freude dabei.

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Du möchtest mehr über einige Pflanzen wissen? Schau auf der Hauptseite nach.

Vogelmiere – Sternmiere

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Vogelmiere

Die Vogelmiere ist ein so tolles Heilkraut und gehört zur Familie der Nelkengewächse. Sie wächst an vielen Stellen und viele nehmen sie gar nicht wahr. Dabei enthält sie 7x soviel Eisen wie ein Kopfsalat und 50 g reichen aus, um den Tagesbedarf an Vit. C zu decken. Blüten, Blätter und Stiele sind essbar. Na, möchtest du mehr wissen? Komm mit in die Wiese.

Vogel-Sternmiere

Vergiß Salat und seinesgleichen,

mit Vogelmiere

kannst du anderes streichen.

Was früher als Unkraut verschrien

kannst du heute

als Gourmet-Gemüse ziehen.

.

Sie hat so viele

kostbare Vitamine,

sammele sie fleißig

wie eine Biene.

.

Sie schmeckt einfach köstlich

nach Nuss,

genieß sie mit Blättern und Stiel

bis zum Schluss.

.

Probiere sie aus,

reinigt nicht nur deine Haut,

sehr schnell ist sie

dir ganz vertraut.

.

Ich gebe zu,

sie duftet nicht,

weil sie durch ihren

Geschmack besticht.

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Die Postkarten findest du im Auszeitklang-Shop.

Mehr Lyrik findest du auf: gedankenspiele-Wortkunst.de

Vogelmiere besitzt u.a. folgende Inhaltsstoffe:

viel Kalzium, Kalium, Magnesium und 7x so viel Eisen wie Kopfsalat, Vit.A,B,C, Selen, Kieselsäure, Carotinoide, Saponine, Gamma-Linolensäure

Folgende Eigenschaften sind gut für die äußerliche Anwendung: sie hat reinigende und stärkende Wirkung, kühlend, reizmildernd, entzündungshemmend und schmerzstillend.

In der Naturheilkunde wird sie angewandt bei Schuppenflechte, Ekzemen, Juckreiz, Verbrennungen, Wunden, Quetschungen.

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Wie du sie findest?

Sie wächst oft an Beeten, um die Erde feucht zu halten oder mitten in Wiesen. Sei hat winzig kleine weiße Blüten. Erkennbar ist die Pflanze auch daran, dass der Stiel einseitig eine Reihe kleine Haare hat. Verwechslung gäbe es eventuell mit dem schwach giftigen Ackergauchheil – wobei die Blüten eine andere Form haben. Oder du baust sie einfach in deinem Garten oder in Balkonkästen an.

Der Geschmack erinnert an junge Maiskölbchen und ist leicht nussig.

Die 3 typischen Erkennungsmerkmale sind: winzig kleine weiße Sternblüten, der Stängel ist dünn weich und nur an einer Seite behaart wie ein Irokese, das innere des Stiels ist dehnbar (siehe Foto).

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Öl und Salben

Du kannst aus einer Handvoll Kraut mit Stengeln und Blüten ein Öl bzw. eine Salbe herstellen. Die Herstellung eines Öl-Kaltauszuges und einer Salbe findest du in meinem Ringelblumenartikel ausführlich beschrieben.

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Frisch schmeckt Vogelmiere als Gourmetgemüse am besten im Kräuterquark oder in Salaten oder gekocht wie Spinat. Getrocknet kannst du einen Tee nutzen, der bei Bronchitis hilft und den Stoffwechsel anregt.

Na, hast du Lust bekommen, die Natur zu nutzen? Hier findest du noch mehr Ideen zu Flieder, Löwenzahn, Holunder, Gänseblümchen oder Tannenspitzen.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

 

Mohn – Papaver, Mohnsirup, Mohntinte, Mohnkapselbilder

Mohn (Papaver)

schon in der Vorfreude

auf dein Erblühen

erglüht in mir Entzücken.

Denn mich bedrückt der graue Winter.

Doch das Wissen um deinen Erdenschlummer lindert,

du ruhst, damit du werden kannst.

Und spannst mich damit auf die Folter.

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Doch wenn im Weidemond du erscheinst

und voll Kraft aufkeimst,

erfreue ich mich an dir:

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An Farbe, Duft und der Zier

deiner starken Zartheit,

immer bereit,

den Launen des Windes zu trotzen

ohne dich im Außen aufzumotzen.

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Deine anmutige Schönheit kommt von innen

und mit deiner außergewöhnlichen Ausstrahlung

wirst du alle gewinnen.

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Du wunderschöner Mohn.

Ich freue mich schon,

meine wonnigliche Emotion ist dein Lohn.

Manchmal brauchen auch Herzen Zeit,
um sich vorzubereiten
und sind dann befreit
für nahende Seligkeiten.

(Eine Serie von Mohnmikrokosmosfotos gibt es auf meiner Lyrikseite.)

Schon immer gehörten Mohnblumen zu meinen Lieblingen. Gibt es eine vielschichtigere Pflanze, die so verschiedenartig im Detail ist? Ich weiß nicht, ob es an der kräftigen roten Farbe liegt, an den zarten Blättern, die doch dem Wind trotzen, an diesem Farbspiel der Kapseln oder an der Kurzlebigkeit einer Blüte, die uns daran erinnert, dass wir einfach jeden Moment genießen, denn oft ist er schnell vorbei. Wie dankbar bin ich Gott, dass er unter anderem diese Pflanze geschaffen hat – was für ein Künstler. Und schon immer fragte ich mich, ob ich diese Pflanze nicht auch nutzen kann und siehe da, ich wurde fündig.

nützliche Mohnblumen auf www.wertdernatur.deArtenvielfalt

Mohn gehört zu den ältesten Kulturpflanzen weltweit. Es gibt zwischen 50 und 120 Arten von Mohngewächsen – diese roten sind die bekanntesten – roter Klatschmohn. Weiterhin gibt es Schlafmohn, türkischen Mohn oder Staudenmohn (mehrjährige Pflanze), Islandmohn, Alpenmohn, Arktischer Mohn, Sandmohn, Goldmohn oder kalifornischer Mohn und viele mehr.

Während man früher an den Feldern oft Mohn sehen konnte, ist es heute schwierig, denn die Pflanze überlebt den hohen Einsatz von Herbiziden nicht. Die ersten Blüten kannst du ab Ende Mai bestaunen. Im Kraut und speziell in dem Milchsaft der Pflanze finden sich Alkaloide.

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Mohn

Schlafmohn

Bei dieser Pflanze enthalten alle Pflanzenteile Alkaloide, vor allem der Milchsaft bildet in getrockneter Form das Rauschgift Opium. Der Schlafmohn ist eine einjährige Pflanze und bis auf den Samen ist alles giftig! Es gibt verschiedene Zuchtformen, meist ist die Blütenfarbe rosa. Die Samen werden als Lebensmittel genutzt oder zur Ölgewinnung.  Es gibt eine maximale tgl. Aufnahmemenge von Mohn, weil der Morphingehalt in den Samen aufgrund von Erntemethoden schwankt. Der Anbau von Schlafmohn ist in Deutschland genehmigungspflichtig – das war mir auch neu….

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kalifornischer Mohn

Enthält im Kraut mehr und in den Blüten weniger Alkaloide. Das Kraut wird deshalb als giftig bezeichnet, während die Blätter von amerikanischen Ureinwohnern als Heilmittel genutzt wurden -Schlaf und Beruhigungsmittel sowie Schmerzmittel wurden daraus hergestellt. Weiterhin wurden die abgekochten Blüten als Heilmittel gegen Kopfläuse verwendet. Er hat eine andere Wirkung auf das Gehirn als der Schlafmohn. Deshalb finden die Inhaltsstoffe heute Verwendung in der Homöopathie und der Pflanzenheilkunde. Weiteres findest du bei Wikipedia.

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Mohnsamen

Die Mohnsamen des Schlafmohns gehören zu den calziumreichsten Lebensmitteln und haben viel Vitamin B,  einige Aminosäuren, Magnesium und Kalium. Sie dienen als Gewürz, Öl oder finden in Süßspeisen wie Kuchen, Germknödeln, Mohnbrötchen Verwendung.

Es gibt Blaumohn, Graumohn und Weißmohn. Blaumohn ist eher herb und intensiv. Graumohn ist eher zart und eignet sich für Mohnsüßspeisen, während Weißmohn eine seltene Sorte ist und einen nussartigen Geschmack aufweist.

Mohnsamen werden nur aus Schlafmohn gewonnen, andere Mohnsamen gelten als unbekömmlich. Gemahlenen Mohn sollte man schnell verbrauchen, weil er durch den hohen Ölgehalt schnell ranzig wird. Ganze Mohnsamen sind dagegen sehr lange haltbar. Und so schön werden sie aufbewahrt, um zu reifen.

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Klatschmohn

Das ist die bekannteste Mohnpflanze. Sie wächst überall an den Feldrändern und am Wegesrand, zumindest, wenn dort keine Herbizide genutzt werden.

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Früher nutzte man die Blüten für einen Sirup gegen Husten und als Beruhigungs- und Schlafmittel. Die Wirksamkeit wurde schulmedizinisch nie belegt. Die Volksheilkunde spricht dem Mohn aber beruhigende Wirkung zu. So wird er innerlich als Tee oder Hustensaft und äußerlich als Umschlag für Hautprobleme und Furunkel angewandt.

Ich habe es aber ausprobiert und bin beeindruckt von der Farbe des Sirups und den Anwendungsmöglichkeiten in der Küche. Du kannst selbst gemachte Gummibärchen wunderbar damit einfärben, Süßspeisen verzieren etc.

Die Blütenblätter sind eine hübsche essbare Dekoration oder Zugabe in Teemischungen und die jungen Bätter vor der Blüte kann man im Salat essen oder wie Spinat kochen, nach der Blüte ist der Alkaloidgehalt zu hoch.

Mohnsirup herstellen

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Möchtest du einen lang haltbaren dunkelschwer tiefroten Sirup herstellen? Ich habe hier ein Rezept gefunden, aber es geht auch einfacher:

  1. ca 20 g rote Mohnblüten
  2. 200 ml kochendes Wasser
  3. 50-100 g Rohrohrzucker (je nachdem, wie süß du es magst)
  4. einige Spritzer Zitrone
  • Mohnblüten mit kochendem Wasser übergießen
  • einige Stunden stehen lassen
  • dann die Blüten abseihen, Zitronenspritzer und Rohrohrzucker zugeben
  • einkochen lassen, bis es dickflüssig wird und das Wasser zu großen Teilen verdampft ist

Gänseblümchenquark auf www.wertdernatur.deDu kannst mit dem Sirup in der Küche tolle Farbkleckse zaubern und lecker ist er auch. Laut Wikipedia können die Blütenblätter wirklich verwendet werden( falls jemand Zweifel hat – Mohn). Ich jedenfalls finde es super und nutze den Sirup seit 1 Jahr gern in der Küche.

Tinte aus Mohnblüten herstellen

www.wertdernatur.de Du kannst aus den Blättern auch eine Tinte herstellen – besonders mit großen Kindern macht das viel Spaß, wenn sie dann mit einem Federkiel und Tinte schreiben können.

Poetische Worte zum Mohn: www.Gedankenspiele-Wortkunst.de

  • Dazu füllt man frische Mohnblüten in ein Glas mit Schraubdeckel,
  • darüber werden 3 Teile Wasser und 1 Teil Essigessenz geschüttet
  • dann läßt du es einige Tage im Sonnenlicht stehen
  • Flüssigkeit durch´s Sieb gießen und schreiben
  • Es wird nur nicht so knallrot, sondern eher lila und sollte nur für Federkiele verwendet werden, denn z.B. Füller und die Haut von kleinen Kinderhänden greift die Essigessenz an.

Für kleine Kinder gibt es hier eine Tinte zum Malen mit Pinsel aus Sand, Wasser und Mohnblüten – einfacher geht es nicht. Weitere Herstellungsmöglichkeiten von Tinte findest du hier.

Aus den gepressten Mohnblütenblättern kann man auch tolle Unruhen für Babys bauen, sie staunen immer, wenn die Blüten im Wind schweben, leider verblassen sie nur mit der Zeit.

Ich wünsche dir, dass du in der Natur den Schöpfer dahinter siehst und entdeckst, wie schön es ist, die Natur zu nutzen und ihm dankbar zu sein. Das macht zufrieden in einer Konsumgesellschaft, wo es nur um Hektik und Profit geht.

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Brauchst du weitere Ideen für die Anwendung von Pflanzen? Hier wirst du fündig: Flieder, Löwenzahn, Holunder oder Tannenspitzen nutzen.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

starkschöner Löwenzahn – geballte Lebenskraft

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starkschöner Löwenzahn

Du schöne Pflanze –

von den einen verschrien,

wollen sie dich ja nicht

aus ihren Gärten fliegen sehen.

.

Von anderen begehrt

um deiner Heilkraft willen,

kannst du durch Blüten, Blätter

und Wurzeln ihr Sehnen stillen.

.

Wir können uns wunderbar

an dir laben

und du bist fähig,

dich durch Asphalt zu graben,

wer kann sonst schon sagen,

er sei so tief verwurzelt wie du?

.

Doch der Clou ist

deine besondere Gabe:

durch das Freigeben

all deiner Habe

bist du so stark,

aber auch gelassen,

denn niemand kann

deine Fallschirmchensamen fassen.

.

Du gibst sie frei,

von überall strömen sie herbei

und erfreut vermehrst du dich dabei.

Und wir dürfen anerkennen,

von deinem Loslassen

können wir viel lernen.

(mehr Lyrik auf www.gedankenspiele-Wortkunst.de)

Von vielen Menschen verschrien und verachtet – auch lieblos Hundeblume oder Kuhblume genannt. Steckt in ihm doch geballte Lebenskraft, der in uns die Selbstheilungskräfte anregt. In der Blumensprache steht er für Lebenskraft, Überwinder aller Widerstände und die Ausbreitung des christlichen Glaubens.

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Inhaltsstoffe Löwenzahn:

Alles an dieser Pflanze ist nutzbar. Ich gehe später darauf ein. Zugegeben, er hat eine Pfahllwurzel, die man nur mit Mühe herausbekommt. Bewundernswert ist, wie er mit dieser selbst Asphalt durchbricht.

Blätter, Wurzeln und Blüten aktivieren den Stoffwechsel. Ausgestattet mit Bitterstoffen, Vitaminen A, B, C, D und E, Mineralien wie Kalium, Calzium, Eisen, Zink und Magnesium reinigt er unseren Körper.

www.wertdernatur.de Freund für den Garten

Löwenzahnjauche hilft anderen Pflanzen zu mehr Lebenskraft und wirkt als Dünger im Garten. Eigentlich ist Löwenzahn ein echter Gärtnerfreund. Mit den tiefen Pfahlwurzeln hilft er auch den Kulturpflanzen, weil er harte Bodenschichten lockert. Er saugt Nährstoffe und Mineralien aus den tiefen Schichten nach oben und gibt sie als Humus oder Mulch wieder frei. Die Regenwürmer lieben Löwenzahn. In der Nähe seiner Wurzeln kann man die noch glasigen Jungtiere finden.

Verwendungsmöglichkeiten:

Die Blüten und Blätter sind lecker im Frühlingssalat, die Wurzel als Tee, Kaffee oder Tinktur hilft bei schlechter Verdauung, regt die Funktionen von Leber und Galle an, aktiviert die Aussscheidung und fördert die Blutbildung. Aus den Blüten kann man Löwenzahnhonig, Pesto, Kräuterquark herstellen oder sie als Gemüse dünsten. Wenn ich müde bin, mache ich mir gern einen Joghurt mit frischen Löwenzahnblättern. Wem es zu bitter ist, der kann ja einen kleinen Schluck Agavendicksaft zugeben.

Die Stängel sind erst bitter, aber der Milchsaft ist nicht giftig, wie oft angenommen, sondern kann als Kaugummi gekaut werden. Das reinigt die inneren Organe und vertreibt Mattigkeit.

 

Löwenzahnhonig:

ihr braucht:

  1. 2 Handvoll Löwenzahnblüten
  2. 500 ml Wasser
  3. 160 g Rohrohrzucker
  4. 1 EL Zitronensaft

Das etwas anstrengende ist, dass man nur die gelben Blütenblättchen nehmen sollte und nicht die ganze Blüte mit den grünen Kelchblättern (sonst wird es bitter).

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  • Also Blüten sammeln und abzupfen.
  • Mit dem Wasser kurz aufkochen, abkühlen lassen
  • 1 Nacht in den Kühlschrank stellen
  • Am nächsten Tag die Blüten durch ein Sieb drücken
  • Flüssigkeit mit Zitrone und Zucker lange einköcheln lassen – hier habe ich ein paar Fotos, damit ihr seht, wie das funktioniert. Die Flüssigkeit muss raus, deshalb keinen Deckel auf den Topf legen. Mit der Zeit (ca. 1 Stunde) entstehen mehr Blasen und die Masse wird zähflüssig. Dann heiß in Schraubgläser füllen. Wenn es zu dick wird, könnt ihr daraus nur noch Lollys für die Kinder machen – oder Bonbons. Lecker ist es auf jeden Fall.

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Löwenzahnsalat

Lecker sind die jungen frischen Blätter. Daraus kann man einen Salat machen. Die Bitterstoffe sind nicht jedermanns Geschmack, ein bisschen kann man es abmildern, wenn man ein Joghurtdressing anrührt ( Joghurt mit einem Schluck Honig oder Agavendicksagt). In diesen Salat passen auch die gelben Blüten gut.

Löwenzahnblütengemüse
Dazu die Löwenzahnblütenknospen ca. 3 Min. in Butter andünsten und mit Salz würzen.

Löwenzahn-Antipasti
2 Handvoll Löwenzahnknospen in einem Esslöffel Olivenöl ca. 5 Minuten anbraten, bis sie Farbe bekommen. Mit 2 Esslöffel Weißwein ablöschen und mit 2 Prisen Stein- oder Meersalz würzen. Unter rühren weiter köcheln, bis die Flüssigkeit weg ist. Lauwarm oder kalt servieren.

Wenn ihr noch nicht genug habt, findet ihr weitere Rezepte und Informationen hier.

Wollt ihr auch noch mehr Wildkräuter nutzen? Dann lest doch mal über das Gänseblümchen, Flieder, Holunder oder Tannenspitzen nach.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

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