Natur-Auszeit mit Auszeitklang

www.wertdernatur.deWas versteht man unter einer Natur-Auszeit mit Auszeitklang in Radebeul und Dresden? Ich bin als Kreativcoach tätig und erkläre dir ein wenig darüber und vielleicht hast du Lust, es einmal auszuprobieren.

Mehr Infos zu Terminen, Orten, meiner Person und der Natur-Auszeit findest du auf Auszeitklang

Hintergrundinformationen

In der Natur unterwegs zu sein, ist heilsam für Körper, Seele und Geist. Terpene – die Botenstoffe der Bäume – sind gut für unsere Lunge. Beim Schlendern im Grünen kannst du deine Seele baumeln lassen und beim Laufen kann dein Geist einmal ganz andere Gedanken denken oder Ideen entwickeln. In der Natur-Auszeit wird automatisch dein Akku gefüllt, wenn du, von weichen Farben und Düften umgeben, die Stille sich in dir ausbreiten läßt. All das kommt auf jeden Fall nicht zu kurz in der Natur-Auszeit.

www.wertdernatur.deAllerdings gebe ich Impulse in die Gruppe, mit der ich unterwegs bin, so dass du vieles ausprobieren darfst und Erfahrungen machen kannst Dabei geht es um Wahrnehmung, Sensibilität, den hohen Sinn von Schweigen, aber auch Reflexion im Zweiergespräch. Es geht um Beobachtung und Entspannung, die unglaubliche Schönheit in allem zu entdecken und du wirst lernen, deine Empfindungen wahrzunehmen und auf viele verschiedene Arten auszudrücken, weil dir das wiederum beim Verarbeiten dieser hilft. Vielleicht wird dir hier erst klar, wie wichtig ein Auftanken im Alltag ist. Vielleicht kullern ein paar Tränen, weil dein Körper schon so viel geleistet hat und du das gar nicht so wertschätzt.

www.wertdernatur.deAls Kreativcoach geht es mir letztlich darum, dass ich kreative Wege vermittele, wie wir mit verschiedenen, auch schwierigen Umständen o der in Krisen im Leben klarkommen und daran wachsen, anstatt daran zu zerbrechen. Das kannst du wunderbar in der Natur-Auszeit lernen, weil dies ein geschützer Raum in einer kleinen Gruppe ist, um nachhaltige Erfahrungen zu machen, die deinen Alltag bereichern werden. Als Kreativcoach ist mir eines sehr wichtig: keinerlei Bewertung des Einzelnen oder dessen Handlungen und Sichtweisen sorgt in der Gruppe für eine große Freiheit und Raum, damit etwas entstehen darf. Ich möchte, dass Frauen raus aus Abhängigkeiten kommen, selbständig werden und ihren Weg finden. Deshalb darf jeder entscheiden, welche Impulse er nutzen möchte oder wo er inneren Widerstand spürt und nur ein Beobachter bleibt.

www.wertdernatur.deAuch wenn du das alles noch nicht ausprobiert hast, mache ich dir Mut dazu. Du brauchst keine Vorkenntnisse, dafür wirst du deine eigene Kreativität entdecken, die in dich hineingelegt ist. LandArt ist eine schöne Möglichkeit, das innere Erleben auszudrücken und mit anderen zu teilen. Ich finde, eine Chance zu diesen Erfahrungen sollte jeder einmal im Leben gemacht haben. Sie haben mich selbst auch nachhaltig geprägt und gestärkt.

Ich bin dabei, schöne Orte sachsenweit zu suchen, um dies nicht nur in Radebeul und Dresden, sondern auch an anderen Orten anbieten zu können. Schreibe mir gern, wenn es mal in deiner Nähe einen Kurs geben soll. Ich brauche einen Wald und arbeite mit Frauen mit einer Gruppengröße von 6 Personen.

Ich freue mich, von dir zu hören.

www.wertdernatur.deErlaubt euch, einfach nur zu sein, denn es „muss“ überhaupt nichts.

Lasst das Schöne in euer Herz hinein, fühlt, im Strahlen eures Angesichts.

Tankt auf, füllt euren Herzensakku mit dem still flüsternden Wald.

Findet in des Schweigens Ruh, wie der Alltag immer mehr verhallt.

~

Die Natur des Menschen – ein Malgarten

Unsere innere Natur gleicht einem Malgarten. Was da alles wächst und uns manchmal erfreut, zuweilen aber auch von dem Wesentlichen ablenkt und uns herausfordert. Gut ist es, wenn die Dinge nicht nur in uns, sondern aus uns herauswachsen, damit sie auch andere erfreuen. Ich biete Klang-Kunst-Erlebnistage, dazu Auszeit-Wochenenden für Frauen und Malkurse an, wo wir uns mit unserem inneren Malgarten auseinandersetzen, den Dingen Ausdruck verleihen und daran reifen, um zu blühen. Gern komme ich auch sachsenweit in deine Region.

Über diesen inneren Malgarten könnte ich ein ganzes Buch schreiben, vielleicht mache ich das irgendwann. Vorerst gebe ich nur einen kleinen Auszug an Farbklägen:

www.wertdernatur.de

Innerer Malgarten

Was wächst denn so

in deinem inneren Malgarten?

Macht es dich froh,

darauf zu warten?

.

Oder ärgert dich vielleicht

das sich ausbreitende Unkraut,

welches dich umschleicht?

Ist denn damit alles verbaut?

.

Jede Pflanze hat dir

im Dialog mit der Stille

etwas zu sagen, doch Gespür

ist vonnöten. Eine Grille

.

zirpt sanft ihre farbigen Klänge

und du fragst dich leise:

Welch Klangfarben-Gesänge

verströmt wohl der Distel Weise?

.

Braucht es Stacheln im Garten?

Wofür lässt du das Schlingkraut?

Was wächst auf bodenharten

Untergründen und traut

.

sich doch farbenreich zu blühen?

Und du schweigst und du malst,

manchmal willst du verglühen,

dann besinnst du dich doch

und strahlst.

.

Kunstvolle Blüten entstehen

in kolorierten Schattierungen.

Kannst du denn sehen,

wie ästhetisch gelungen

.

sie einfach nur da sind?

Sie tun nichts als blühen,

lassen sich bewegen vom Wind,

achten nicht auf Mühen.

.

Der Duft der Gelassenheit

strömt aus ihnen entgegen

und macht dich bereit

einiges neu abzuwägen.

.

Jede Pflanze lernst du zu lieben,

jeder Umstand ist für etwas gut.

Große Steine wirst du aussieben

und weiter wächst dein Mut.

.

So gestalte deinen Malgarten

dein ganzes Leben lang

als einzigartige Weise im Erwarten,

jedes Wachsen hat seinen eigenen Klang.

Klosterbesuch – eine stille Reise

Diesen Sommer habe ich einen langgehegten Traum wahrgemacht – ich bin für 3 Tage in ein Kloster gepilgert. Warum, fragst du dich? Das ist eine lange Geschichte.

Seit Jahren habe ich mich in schnellen trubeligen Momenten nach der Stille eines Klosters gesehnt. Wobei ich mich oft fragte, ob ich diese Stille dann tatsächlich aushalten würde. Das wollte ich gern ausprobieren. Ich wollte mich dieser anderen Welt des Verzichts, der Einfachheit und Stille stellen. Und ich wollte schon auf dem Weg dorthin Durchzug in meinem Kopf haben und Abstand zu meinem Alltag gewinnen. Also pilgerte ich – zum 1. Mal. Ich gebe zu, ich hätte vorher mit Profis reden sollen und anderes Schuhwerk nehmen – nun ja, aus Fehlern lerne ich am besten. Ich kam an einem superheißen Tag k.o., aber glücklich im Kloster an und freute mich an meinem Zimmer mit Bett, Tisch und Stuhl und Dusche – was für ein Luxus.

Dann war ich dort und es war still, kein Handyempfang, ich konnte mich also einfach mal nur mit mir und meinen Gedanken auseinandersetzen. Ich kam mit einigen Fragen dort an, auf die ich Antworten suchte. Zu viel Stille im Raum der Stille – ich ging Laufen, um eine Brücke zu schaffen. Keinen, um den ich mich kümmern mußte, nur meine eigenen Bedürfnisse – was wollte ich eigentlich? Ich sprach mit den Schwestern, las mir die Geschichte der Entstehung des Klosters durch. Ich ging wieder laufen. Auf dem freien Feld fielen mir die Dinge wieder ein, die ich vor Jahren leben wollte – was war daraus geworden? Verschüttet im Alltag, zu wenig Mut, keine Kraft – dieser Weitblick war wunderbar, er hatte mir gefehlt – als würde ich von oben auf mein Leben schauen und beschließen, noch einmal von 0 zu starten. Aber dazu muss man mal raus aus der Hast des Alltags, der Geschwindigkeit dieser Gesellschaft, dem Lärm des Tages – hinein in den Raum der Stille – dem Raum in meinem Herzen. Da liegen all die Ideen von Gott wie Schätze verborgen – und finden werden wir sie nur, wenn wir uns Zeit nehmen. Mir wurde neu klar, wie wertvoll es ist, hier schon Zeit mit Gott zu verbringen. Ich fand Antworten auf meine Fragen und ich erholte mich so sehr wie schon lange nicht mehr.

Ich durfte sogar die Terrasse nutzen, da sind einige nette Gedichte entstanden. Mit neuer Dankbarkeit nimmt man auf einmal alles wahr – weil es eben nicht selbstverständlich ist. Die köstlich süßen Brombeeren, die im Weg standen, der kühle Bach in der Mittagshitze, das Essen, was die Schwestern für mich kochten, die Natur um mich herum. Ich werde einen Klosterbesuch fest in meinen Jahresplan einbauen, das habe ich dort entschieden und freue mich schon auf das nächste Mal. Es war sooooooo schön.

„Loslassen“

Wir neigen dazu, unser Herz viel zu schnell an etwas zu hängen

und bemängeln dann, wir kommen nicht voran,

deshalb müssen wir uns wohl lösen.

Wie oft schleppen wir Ballast mit uns herum,

wie dumm, zu meinen, wir benötigen das alles.

Zum Überleben? Zum Glücklichsein?

Zum Vorwärtsstreben? oder einfach nur allgemein,

weil es zum Wohlstand dazugehört?

Verstört uns das nicht, dass wir scheinbar so viel brauchen?

Sind wir bereit,

Gewohnheiten, Menschen und Sachen loszulassen

und uns mit neuen Trampelpfaden zu befassen?

Denn eigentlich wissen wir doch längst,

dass Gott der Geber aller Gaben ist und uns nicht im Stich läßt.

Wann immer wir etwas aufgeben, was uns wichtiger ist als er,

wird er uns viel mehr schenken, als wir ahnen…