Naturtherapie – Auszeitklang

www.wertdernatur.deWorum geht es eigentlich in der Naturtherapie? Es geht um das Finden unserer Wurzeln, um körperlich-emotionale Entspannung, um ein Entdecken dessen, was wir gar nicht gesucht haben, weil wir nicht mehr wissen, was uns eigentlich fehlt.

www.wertdernatur.de Uns fehlt heutzutage so viel, weil wir meinen, alles zu brauchen. Aus diesem Gefühl heraus entstand diese Karte.

Und dann stehst du mitten im Wald und nimmst auf einmal die Stille wieder wahr und empfindest eine tiefe Zufriedenheit – ohne etwas zu tun. Schon das allein ist eine sehr heilsame Erfahrung. Natürlich kann man das selbst erleben.

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Manchmal brauchst du Mut.

Es soll nur auch Menschen geben, die schon so lange in ihrem Hamsterrad unterwegs waren, sich mit anderen verglichen haben und nicht genügen konnten, dass sie gar nicht mehr wissen, wer sie sind und wo sie anfangen sollen, nach sich zu suchen. Da kann eine Begleitung in Form von Naturtherapie, die ich als Auszeit bei Auszeitklang in Radebeul anbiete, helfen, sich wieder mit der heilsam durchgrünten Natur und auch mit der eigenen Natur anzufreunden. Es gibt Studien, die belegen, dass schon das Einatmen der Waldluft dafür sorgt, dass dein Körper mit dem Bilden von Abwehrkräften beginnt. Wie lange hast du eigentlich schon nicht mehr gefragt, was dein Körper gerade braucht?

Durch unsere digitale Welt hat eine Entfremdung von der Natur stattgefunden. Es geht dabei nicht um die Erfüllung unserer Vorstellungen – und zwar sofort (Bedürfnisbefriedigung, Belohnungsprinzip), sondern um ein Einlassen auf die Gegebenheiten und ein Umgang damit zu lernen. Es geht um ein Beobachten, nicht um Kontrolle, ein „sich beschenken lassen“, nicht um ein Herrschen.

Den meisten Menschen fehlt in der heutigen Zeit eine innere Fülle. Sobald es still wird, entsteht ein inneres Vakuum, welches sofort wieder mit irgendetwas gefüllt werden muss. In der Natur kann man neu lernen, sich inspirieren zu lassen und etwas von innen heraus zu tun. Diese Selbsterfahrung ist enorm wertvoll und bringt in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung voran.

Wer mich sucht,

ich bin im Wald,

schiebe Frust

und zwar geballt.

Dort verwandelt sich Wut in Kunst,

denn vom Ärger hat grün keinen Dunst.

Hilflosigkeit wandelt sich in Zuversicht,

weil sich in ihr Verständnis bricht.

Schmerz heilt dort in Etappen

und wird sich die Verdrängung schnappen.

Ich komme heraus,

ein Stück reifer,

voll neuem Eifer

freu mich auf Zuhaus.

In Erinnerung bleibt

ein wilder Blumenstrauß

und bunter Gedankenschmaus,

der allen Ärger überschreibt.

(aus meinem Buch „Auszeit“)

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Der Waldboden ist etwas besonderes. Er ist dabei behilflich, dass wir uns wieder erden können und Wert auf einen festen Stand legen. Wir sehen, dass Pflanzen, die dem Wind ausgesetzt sind, viel stärker sind als die überbehüteten Artgenossen und entdecken das Thema Resilienz. Wir schauen, wie sich das winzig kleine Moos liebevoll wie eine schützende Decke über dem nackten Boden ausbreitet, ihn schützt und Schadstoffe wegfiltert und befassen uns mit dem Thema Selbstfürsorge. Wir entdecken Baumnarben, die zeigen, dass der Baum empfindet und gelitten hat, aber daran nicht zerbrochen, sondern gewachsen ist. Im Wahrnehmen der Details der Natur versöhnen wir uns vielleicht mit der eigenen Sensibilität, die im Alltag und vom Umfeld als störend empfunden wird. Der Wind entfacht in dir eine innere Weite und deine Augen lernen wieder zu staunen, wie ein Kind.

Ein guter Nebeneffekt ist, dass du mehr Achtung vor der Natur bekommst, sorgsam mit ihr umgehen wirst und das vielleicht auch vermehrt deinen Kindern näherbringst. Denn das ist genauso wichtig für die nächste Generation wie deine persönliche Entwicklung, die sie auch prägen wird. Das spannende ist, dass auch positive Erfahrungen wiederholt werden müssen, um alte Muster zu durchbrechen und schlechte Erfahrungen zu überschreiben. Auch dafür kann die Begleitung eines Therapeuten sinnvoll sein, damit der Prozeß in Gang bleibt und man jemanden hat, dem man „Rechenschaft“ abgibt und der motiviert, erinnert und sich mit freut. Gute Erfahrungen müssen vertieft werden, damit sie im Alltag einen Platz finden.

Egal, wie beladen du in den Wald hineingehst, da geschieht etwas, was dich stärker wieder heraustreten läßt. Ich habe noch viele Ideen für gute Erfahrungen mit dieser schöpferischen Quelle. Findest du Zeit in deinem Alltag für eine Stärkung? Termine findest du auf www.auszeitklang.de

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wurzelnde Reife und gebendes Loslassen

www.wertdernatur.deWas bewegt dich, wenn du diese Worte liest? Angst? Sorge vor der Anstrengung? Schmerz? Oder etwas ganz anderes? Wie gern würde ich mit dir darüber ins Gespräch kommen.

Auf dieser Seite findest du viel für die Augen – Fotoshootings mit Pflanzen, für die Ohren ein paar Videos, den Geschmack und Geruch der Pflanzen kannst du dir nur vorstellen oder selbst ausprobieren, ich habe ihn mit Worten umschrieben. Vielleicht wird es spürbar, wie wertvoll die Natur ist.

Es ist meine Erfahrung der letzten Jahre. Es braucht gute Wurzeln, um zu reifen und Resilienz aufzubauen, um durchs Leben zu kommen. Und erst, wenn wir gelernt haben loszulassen, können wir wirklich geben. Dann gehört uns die ganze Welt. Die Sache ist, dass keiner vorher weiß, wie das eigene Leben aussehen könnte, wenn man genau das lebt.

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Wir wissen nicht, was uns erwartet, wenn wir lieb gewonnenes, Vertrautes loslassen, Veränderung zulassen, wenn wir uns weiterbewegen…

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…und erlauben, dass Gott uns zeigt, wie erfüllt unser Leben sein kann, wenn wir leben, was Er sich für jeden Einzelnen gedacht hat.

Das möchte ich hier gern vermitteln. Diese Seite WertderNatur spiegelt meine Reise des Lernens wider, die Dinge zuzulassen, die außerhalb meiner Kontrolle liegen.

Etwas ausprobieren, Fehler zulassen – bei meinen Experimenten ist viel schief gegangen und ich habe mich geärgert über Zeit- und Ressourcenverschwendung, aber ich lernte, nicht gleich aufzugeben. So wurde jeder Fehler zu einer Erfahrung, die ich nicht missen möchte, weil sie mein Denken und Fühlen und meine Sichtweise aufs Leben geprägt hat. Jetzt liebe ich Veränderungen und freue mich so an Gottes tagtäglichen Überraschungen. Das möchte ich gern mit dir teilen:

Probier dich aus, entdecke, was man von der Natur lernen kann. Hör auf zu konsumieren und werde aktiv, übernimm Verantwortung für dein Leben und staune über die Freiheit, die sich darin auftut. Wenn du hinfällst, steh wieder auf und gehe weiter. Bleibe nicht frustriert liegen, sondern setze, vielleicht vorsichtig, den nächsten kleinen Schritt – immer vorwärts in Gottes liebevolle Arme. Gott traut dir viel zu, okay manchmal nimmt er dich an die Hand, wenn Gefahr droht, aber sonst darfst du laufen, staunen und Erfahrungen machen. Ich wünsche dir viel Freude an den Erfahrungen auf deiner Reise, schreibe mir gern, wenn du Fragen oder Anregungen hast.

…nachreifen

Schon manchesmal bin ich Menschen begegnet,

deren Lebensweg schien nicht geebnet.

Viel Schweres schleppten sie mit sich herum,

all das machte sie nach und nach stumm.

Sie trauten sich selbst kaum noch etwas zu

und hatten am liebsten ihre Ruh.

Ich versuchte es mit Wertschätzung und Verständnis

und machte so manches Zugeständnis.

Ich sah sie dankbar nach der Hand greifen

und entdeckte in kleinen Schritten ihr „nachreifen“.

Ein seltsames Wort, das versteht sicher nur,

wer sich Zeit nimmt ohne den Blick zur Uhr.

Denn nicht jedem wurde es geschenkt,

dass er von reifen Eltern ins Leben ward gelenkt.

Vielen fehlt ein gutes Vorbild und Bindung

und keiner half bei der eigenen Persönlichkeitsfindung.

Dann braucht es eben später dieses Wohlwollen,

wenn auch nur punktuell in Nebenrollen,

kann jeder lernen, nachzureifen,

um über sich hinaus zu wachsen und nach den Sternen zu greifen.

Die einzige Voraussetzung dafür ist,

dass du selbst es möchtest und barmherzig mit dir bist.

Denn an Gelegenheiten gibt es viel

für den, der bereit ist für ein neues Ziel:

umherstreifende Veränderungen ergreifen,

sich nicht auf das bisher versteifen,

sondern alte Ängste nach und nach abstreifen,

auf zu viele Meinungen von außen pfeifen und

immer mal in die Stille des eigenen Innenlebens abschweifen.

Sich selbst ganz neu begreifen

und sich hingeben, um die harten Kanten des eigenen Herzens abzuschleifen.

…nachreifen.

(aus meinem Buch Selbstfürsorge)

die Natur ruht

Es war etwas still in letzter Zeit – die Natur ruht ja auch. Nur uns Menschen ist nicht klar, wie sehr wir das von Zeit zu Zeit benötigen. Wie schön es draussen ist, wenn still kleine Flocken fallen und man ihnen beim schmelzen zusehen kann. Wie man dabei innerlich zur Ruhe kommen kann versteht nur, wer es einmal ausprobiert hat. Da wird jede kleine Flocke auf einmal zum Freund mit einer eigenen Geschichte:

www.wertdernatur.deDiese zum Beispiel: Zu ihr hatte ich einen besonderen Draht. Lange hielt sie meinem Mikroskop stand und ich durfte sie betrachten. Doch das Licht deckte all die Verletzlichkeit in ihr auf – Nähe macht eben den Unterschied. So schmolz sie dahin und lehrte mich so einiges. Wenn wir uns nicht die Mühe machen, uns wirklich auf Menschen einzulassen, werden wir sie nicht in ihrer ganzen Schönheit wahrnehmen. Wo Nähe ist, wird es zuweilen schmerzhaft. Da wir Menschen eben so unterschiedlich sind und einander oft nicht erkennen. Aber wann immer wir uns darauf einlassen, wird es Inspiration und Veränderung geben – lauter kleine Neuanfänge. Und wann immer wir einmal wieder zerfliessen, wird Einer uns auffangen, wenn wir uns an Ihn wenden – unseren Schöpfer. Der, der sich den Wechsel aus Wasser und Eis ausgedacht hat.

Ja, dieser Spaziergang war es wert. Auch das Befassen mit der kleinen Flocke. Es war keine verschwendete Zeit, es brachte inneren Frieden und Gelassenheit. Das wünsche ich auch dir.

Schnee-weises Reden

Ich sollte ihn schließen, meinen Mund,

das ist wahrscheinlich höchst gesund.

.

Zumindest für meine Umgebung

wäre das wie Wiederbelebung.

.

Meine Motivation ist immer Freundlichkeit,

doch war ich scheinbar nicht gescheit.

.

Habe all das Leid nur heraufgespült,

weiß nun nicht, wie der Andere sich fühlt.

.

Ich möchte niemals Schmerz zufügen,

des anderen Seele nicht betrüben.

.

Zwar ist eigene Ehrlichkeit gut,

entfacht jedoch vielleicht nur Wut?

Ich sollte es lassen und schweigen

und mein Empfinden weniger zeigen.

.

Dann wühle ich nichts Schweres auf,

Herzen gehen dabei nicht drauf.

.

Im Herbst tut es noch viel mehr weh,

woher bekomme ich weichen Schnee?

.

Der all das dunkle Leid überdeckt,

so manchen Schmerz erneut versteckt?

.

Erst im Frühling, wenn alles blüht

und dabei das Herz erglüht

.

wird alles wieder leichter sein

so hülle ich mein Reden ein

.

in Schneeflocken, so sacht und fein

Wunden kühlend, wohlwollend rein

.

oder ich werde einfach schweigen,

im Loslassen der Tränen Mitgefühl zeigen.

Möchtest du immer mal ein paar persönliche Gedanken dieser Art zugesandt bekommen? Ich bin es ein wenig leid, die Sachen nur in die Weiten des Internet zu schicken. Ich schreibe lieber mit der Hand auf echtes Papier. Das ist mehr fürs Auge, die Hände und das Herz. Melde dich doch für meinen Auszeit-Überraschungsbrief an. Damit unterstützt du gleichzeitig meine Arbeit, die gerade aufgrund von Corona nicht so ist wie geplant. Vielen Dank.

 

5 Jahre Blog – zurück zu den Wurzeln – der Weg als Ziel

Vor 5 Jahren startete ich diesen Blog: Wert der Natur – zurück zu den Wurzeln. Es war ein kleiner angstvoller Start und doch der Beginn einer wundervollen Reise, deren Ziel der Weg war. Ich begann einfach und nun bin ich gefühlt endlich an den Wurzeln angekommen – 5 Jahre und einige Umwege später und der Weg geht weiter – immer tiefer möchte ich meine Wurzeln in den Boden graben, lernen und weiter ins Licht emporwachsen – mich von Gott ausfüllen lassen. Da gibt es doch wirklich Menschen, die keine Zeit für die Natur haben, sie verpassen so viel:

Naturbilder und Gedanken

Bei einem meiner Waldspaziergänge entdeckte ich so viele Bilder, dass ich sie mit dir teilen möchte – vielleicht siehst du sie ähnlich oder auch ganz anders und kannst sie mit in dein Leben nehmen und weiterdenken.

Augenbaum auf www.wertdernatur.de

Manchmal denke ich: meine Augen werden hier einfach nicht satt. Dieser Baum erinnerte mich daran, dass es ab und an sinnvoller ist, mit dem Herzen zu sehen. Unsere Augen sind so schnell vom Äußeren abgelenkt. Unser Herz kann manchmal tiefer sehen und unseren Augen helfen, den Blickwinkel zu ändern.

Herzschlag des Baumes auf www.wertdernatur.de

Hast du schon einmal einem Specht gelauscht – mit dem Ohr an dem Baum, an dem der Specht klopft? Es klingt wie der Herzschlag des Baumes – sehr faszinierend, aber hier kann ich das gar nicht wiedergeben…..

Zartheit auf www.wertdernatur.de

Dann sah ich da diese kleinen Pflänzchen – normalerweise läuft man einfach vorbei oder sogar drüber. Aber manchmal, wenn man sich Zeit nimmt, dann schaut man sie an und sie lehren dich, dass Verletzlichkeit und Zartheit im Leben wertvoll ist. Der Gegensatz zu Stärke und Perfektionismus. Diese Pflänzchen erklären die Einfachheit wieder zu etwas Wertvollem und lehren uns Genügsamkeit und Dankbarkeit.

Aufeinmal begegnete mir der erste gelbe Schmetterling – zauberhafte Leichtigkeit und Schönheit weckten in mir Freude und tiefe Zugewandtheit dem Leben gegenüber – einfach weil er da war. Er tat ja nichts außer rumflattern und meine Augen erfreuen. Er erinnert mich an Menschen, die ich so gern in meinem Leben habe und festhalten würde. Ich mag ihre Gedanken und ihre Lebendigkeit und doch liegt der Zauber darin, sie nicht zu halten, sondern sie freizusetzen, damit sie ihren eigenen Weg gehen und sich in ihrer Geschwindigkeit weiterentwickeln können. Der Gedanke, einen Schmetterling zu fangen kommt aus der Gier in uns, Macht auszuüben und zu kontrollieren – vielleicht auch aus Angst, weil wir uns nicht über uns selbst definieren, sondern eben über den anderen. Aber es tut weder dem anderen noch einem selbst gut. Es zerstört die Beziehung. Loslassen tut immer wieder auch weh und doch ist es wichtig für unser Dasein. Denn wenn wir erleben, wie gut es tut, wenn uns jemand freisetzt, dann gönnen wir das auch dem Anderen.

Loslassen auf www.wertdernatur.de

Immermal stoße ich auf Unverständnis und fehlendes Wohlwollen bei Menschen in meinem Umfeld und es gibt keine Lösung auf den ersten Blick. Das tut weh und dann zieht es mich in den Wald – zu starken Bäumen, die nicht aufgeben und dem Wind und Sturm trotzen, die Narben haben und Rückschläge erleben, aber ihre Wurzeln daraufhin nur tiefer in die Erde graben und sich weiter dem Licht entgegenstrecken. Bäume, die die anderen leben lassen und den Baum neben sich nicht als Konkurrenz sehen, sondern jedem sein individuelles Wachstum lassen. Die sich gegenseitig auffangen, wenn einer dem Sturm nicht standhalten kann.

wohlwollende Bäume auf www.wertdernatur.de

Die den Anderen stehenlassen, auch wenn er eigenartig ist und nicht so richtig zu den anderen passt. Wer weiß, was er für eine Geschichte hat und warum er sich so entwickelt hat? Sie fällen kein Urteil darüber.

eigenartige Bäume auf www.wertdernatur.de

Bäume erlebe ich als wohltuend, wie gut würde diese Eigenschaft auch uns Menschen dauerhaft stehen – Barmherzigkeit, Güte und Wohlwollen, davon brauchen wir mehr im Alltag. Ich habe meinen Schmerz darüber einfach im Bestattungswald begraben – ein schöner friedlicher Ort, um Ärger, Wut, Mißtrauen und Traurigkeit zu begraben und mit Leichtigkeit und Frieden im Herzen dem Leben zugewandt wiederzukommen.

Das Thema Wurzeln fasziniert mich sehr. Es ist gut, im Heute zu leben, aber wir brauchen diese Weitsicht, warum es sich lohnt, für Dinge zu kämpfen oder Schwieriges auszuhalten.

Wurzeln auf www.wertdernatur.de

Dieser Baum hatte es nicht leicht im Leben. Aber er suchte immer weiter, bis er ein bisschen Erde zwischen den Steinen fand, wo er wurzeln konnte. Es ist gut, wenn wir suchen: nach dem Sinn, nach dem Warum oder dem Wohin. Wenn wir tiefe Zufriedenheit und Frieden finden, egal, wie unsere Umstände sind, dann haben wir Gott gefunden. Er ist jedenfalls da, egal, ob wir ihn suchen oder nicht. Und er meint es gut mit dir und mit mir. Und selbst, wenn nichts mehr geht und wir auf der Nase liegen, weil wir so gut wußten, wo wir hinwollten und es nicht funktioniert hat,…

gefallener Baum auf www.wertdernatur.de

…dann ist er da – mitten im Fallen, möchte er dich auffangen, wenn du es zuläßt und schenkt neues Leben – neue Wurzeln, ein neues Herz, neues Sein.

Vielleicht fühlst du dich gerade wie dieses Stück Holz – völlig am Ende mit deiner Kraft? Müde und gelähmt vom ständigen Hetzen durch den Alltag und vom Kampf um irgendetwas? Verletzt und einsam? Das einzig sinnvolle ist dann, sich mit weichem grünem Moos zu umgeben -„kleiner Mooshügel“ –

umgeben von weichem Wohlwollen auf www.wertdernatur.de

– sich dem Alleinsein zu stellen und maximal wohlwollende Menschen an dich heranzulassen und in Ruhe zu heilen. Wer weiß, was dann aus dir wird? Nimm dir Zeit für dich, für die Natur, für Gott, dann wird es Leben und Wachstum im Überfluß geben und deine Umgebung wird staunen. Dies alles sind keine Ratschläge (wer braucht die schon?), sondern darf dich ermutigen, auf dem Weg unterwegs zu sein – so wie viele, mit Fragen, Ideen, Sorgen – lass es raus…

…geh wieder in die Natur….zurück zu deinen Wurzeln und nutze alles, was dir begegnet, um zu lernen :-).