Kornblume

Kornblumen (Centaurea cyanus) mit dem Beinamen „Kornnelke“ leuchten blautönend in die Weite. Was wären Felder ohne sie? Doch es gibt sie ind verschiedenen Farben – von weiß, über rosa, lila bis tiefblau.

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Natürlich kann man ihre Blüten aus Bioanbau essen und diese zu Blütensalz, -zucker oder im Wildkräutersalat verarbeiten. Doch ich lausche Kornblumen am liebsten und schaue, wie sie sich im Wind wiegen und einen beglücken, einzig durch ihr Dasein. Wie ich es liebe, ihnen einfach nur zuzusehen. Das ist wirklich erfüllend. Hast du es schon probiert, dir mal Zeit genommen, damit sie erzählen können? Ich hatte Zeit, als ich sie mikroskopiert habe.

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Und wie schon sie erzählen kann. Ein kleines Gespräch findest du hier, denn in der Blumensprache steht die Kornblume für Romantik , Sehnsucht, Verbundenheit, Unendlichkeit und Liebe.

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Konrblumengeflüster

Zwiegespräch mit einer Kornblume

Was in mir alles entsteht, wenn ich dir ins Antlitz sehe,

der Träume Realität verstehe. Der Rest der Welt vergeht.

 

Wie kannst du nur zugleich verletzlich und doch stark sein,

sowohl verbunden als auch allein? Dein Leben scheint so reich,

 

an lilatief inneren Prozessen. Woher nimmst du Kraft so verwegen?

Ohne dich windzerzaust aufzuregen kannst du das Schwere vergessen.

 

Und bildest so hellweiche Pollen, nicht für jeden, doch sind es Gaben

für die, die sich dankbar daran laben. Ich kann dir nur Anerkennung zollen.

 

Alter Kummer darf blautönend verhallen, diese wilde Lebendigkeit steht dir gut.

Damit machst du mir viel Mut, nicht in eingefahrene Bahnen zu fallen.

 

Ich sehe in dir die Unendlichkeit. Der Romantik öffnest du dich?

Schon umfließt die Sehnsucht mich. Denkst du, es wird für Liebe Zeit?

 

Ach, die Liebe ist oft unsichtbar, weder zu besitzen, noch zu greifen.

Du meinst, wir können in ihre Fülle reifen? Dank dir sehe ich nun wieder klar.

~

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Heilpflanze

Herbizide verdrängen die Kornblumen von den Feldern. Dabei ist sie nicht nur eine Schönheit, die ist nützlich. In der Naturheilkunde wird ein Kornblumenblütentee oder Tinktur bei Blasenbeschwerden, Entzündungen der Haut und des Rachenraumes und Verdauungsbeschwerden verwendet. Sie enthält Gerbstoffe, Flavonoide, Bitter- und Schleimstoffe. Außerdem ist sie hilfreich bei Bindehautentzündung (als Blütenbrei oder Tee-Umschlag).

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Anbau

Kornblumen mögen die Sonne und einen humus- und kalkreichen Boden, doch sie kommt auch mit nährstoffarmen und sandigen Böden zurecht. Was sie niht mag, sind überdüngte Böden. Sie keimt bei Kälte, kann also von März bis Mai ausgesät werden. Sie kann dann ab Mai geerntet werden und mag es eher trocken als zu nass.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

Sommer

Sommerwachstum

Wurzeln tief verankern – sich dankbar beschenken lassen

Der Frühling gleitet unmerklich in den Sommer hinein. Doch die Sommerglut bringt gute Früchte hervor.

Nun starb der Frühling also leis. Undenkbar, wie soviel bunte Fülle

sich auflösen kann. Unter einer Hülle verschwindend schließt sich der Kreis

des atmenden Lebens. Doch nun bricht eine Welt zusammen,

verbrennt in der Glut Flammen, obwohl der Frühling so sanft durch die Felder strich.

Du brachtest mich zum Blühen, hattest Zeit und Geduld,

warst Sturm und Wind voll Huld, hattest wegen mir so viele Mühen.

Frühling, ich will nicht, dass du stirbst. Also wird nur meine Blüte vergehen.

In der Frucht kann jeder hier sehen, dass du als Frühling lebend Sommer nun wirkst.

Wir haben uns an die Farben, Düfte und Klänge gewöhnt – oder werden wir uns niemals an diese Schönheit gewöhnen? Hoffentlich nicht, dann nehmen wir es bewußt wahr und genießen es jedes Jahr aufs Neue:

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Avocado, Baobab, Einkorn und Emmer, Frauenkräuter, Yacon, Honig, Holundersekt/geleeRingelblumensalbe, Rettich-und Zwiebelsaft, Tannenlikör, Walnusslikör, schwarze Walnüsse, Joghurt vermehren, Glühwein, Holundersuppe,

Liköre allgemein, Malvensirup, Mohnsirup, Mohntinte, Löwenzahnhonig, Babykekse aus Gemüsebrei, „goldener Honig“, Babykekse aus Früchtebrei, Orangenkerze und Auflösung, Veilchen

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Fruchtliköre

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Ingwer Honig

Rezepte

Couscous, Energiekugeln aus Trockenfrüchten, Florentiner, FruchtgrützeMandel/Kokos-Aufstrich, Marmelade, Pudding, Sommernachtisch-Eis, Tomaten-Brotaufstrich

mit Kindern herstellen

Blütenzucker, BrotaufstrichKinderknete, Kräutersalz, Blüten-Eiswürfel

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Mohntinte

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Badesprudel

Kosmetik

Avocadomaske- und Haarkur, Badesalz, Deo, Handcremestücke, Holundersalbe, Johanniskrautöl, Kaffeepeeling, Molkebad, Roggenmehlshampoo, Salben, Tees selbst herstellen, Sprudelbad, Zahncreme

Handwerk

Getreidequetsche, Patchwork-Lederschuhe, Wollwalk, Nähen Schritt für Schritt – Upcycling, Töpfern, Zimmerpflanzen ziehen

Hier geht es weiter zum Herbst.

Frühling

Frühlingssamen

Natur kennen und lieben lernen

Wie unglaublich schön ist dieses Erwachen des Frühlings nach dem langen kalten, meist dunklen Winter. Hier gibt es einiges zu entdecken:

Vorfrühling, Spannung aushaltenwww.wertdernatur.deNoch ist es viel zu früh für sehnsüchtiges Verlangen. Von Kälte noch umfangen, doch mit Vorfreude auf das Blühen, wartet manch bunte Knospre lang auf den rechten Augenblick. Sie dämpft inneren Überschwang, freut sich derweil am kleinen Glück. Ihr Geheimnis ist die Langsamkeit.

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Frühling und die Blumensprache

Borretsch, Bohnen, Flieder, Gänseblümchen, Johanniskraut, Hirtentäschel, HolunderblütenHuflattich, Ingwer, Holunderbeeren, Kapuzinerkresse, Kornblume, Löwenzahn, Möhrengrün, Mohn, Inkagurke, Malve, Maulbeere, Ringelblume, Robinie, Löwenzahn, Stiefmütterchen, Tannenspitzen im MaiTannennadeln, Veilchen,  VogelmiereWildkräuter, Wiesenschaumkraut

Hier geht es weiter zum Sommer.

Vorfrühling

Für alle, die den Winter wirklich satt haben, gibt es zum Glück den Vorfrühling. Die ersten Frühblüher sind die Schneeglöckchen und Krokusse, zu denen ich mir ein paar Gedanken gemacht habe.

Das Schneeglöckchen hieß im Volksmund „schönes Februarmädchen“. Das Volk hat recht. Diese zarte Pflanze ist wunderschön, einmal näher betrachtet. Und sie wächst mitten im Schnee, was für eine Widerstandskraft. Dazu habe ich bei Auszeitklang einen neuen Artikel in der Schmöckerecke geschrieben.

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Schneeglöckchen gelten als giftig. Deshalb erfreuen wir uns einfach so an ihnen.

www.wertdernatur.deSie sind nicht die einzigen, die sich durchkämpfen, bei Wind und Wetter.

Jeder Grashalm versucht, der Witterung standzuhalten, um das Beste aus den Umständen zu machen. Mir wurde beim Fotografieren neu klar, wie wichtig es ist, dass wir uns mit uns selbst auseinandersetzen. Das ist die Voraussetzung für ein gutes Miteinander. Das wiederum brauchen wir momentan und das wünsche ich dir von Herzen.

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Nun spricht der momentan Krieg genau das Gegenteil. Kalte Gewalt bahnt sich den Weg. Und immer wieder frage ich mich, wie mein Leben normal weitergehen kann angesichts dieses Krieges? Doch dann besinne ich mich: ich kann nur in meinem Umfeld Freundlichkeit und Frieden ausstrahlen und beten. So freue ich mich über jeden, der das auch lebt – diese Art Miteinander.

Auch die Krokusse, die Blumen der Freude und Bewunderung, erfreuen vor allem in der Kälte mit ihren bunten Farben und ihrem schönen Inneren. Doch was wären sie ohne die Kraft der Sonne? Ohne diese gütig wärmenden Strahlen wären wir alle nichts. Deshalb bin ich froh, des Schöpfers Wärme in mir zu tragen 🙂 wie die Krokusse. Ich hoffe, sie ist ansteckend.

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www.wertdernatur.deWie schön, dass es diese friedlichen Augenblicke gibt. Sei gesegnet.

Frühling mit Blumensprache

Ich liebe den Frühling. Deshalb habe ich entschieden, dass ich mich mal vermehrt um die Schönheit der Blüten kümmere, anstatt herauszufinden, ob sie essbar sind. Wenn beides zusammenkommt, ist es natürlich wunderbar, aber Pflanzen sind mehr als Nahrung. Sie sprechen ihre eigene Sprache. Sie erfreuen das Herz und wir können so viel von ihnen lernen.

www.wertdernatur.de Nehmen wir zum Beispiel die Vogelmiere. Sie ist lecker und gesund, aber keiner ahnt, wie groß ihr Herz ist. Und da sie so klein ist, dass wir sie gar nicht betrachten können beim Essen, habe ich eine neue Kartenkollektion entworfen. Damit ihre Schönheit endlich einmal gewürdigt wird. Das ist das Problem. Wir wissen so vieles nicht, ja ahnen es nicht einmal, aber meinen, wir würden das Leben verstehen. Und diese Schönheit ist ja nur ein Bruchteil dessen, was der Schöpfer geschaffen hat. Wer Er ist, ahnen wir noch weniger.

Oder wenn wir uns das Stiefmütterchen mal näher anschauen. Es ist so unscheinbar, ich bin selbst meist vorbeigelaufen. Dann habe ich es gegessen und als ich es einmal näher betrachtet habe, war ich völlig aus dem Häuschen. Es ist unglaublich bunt und von filigraner Einzigartigkeit. Es steht für Erinnerung. Viele Pflanzen hatten früher eine Bedeutung. Es ging so weit, dass man sich die Worte sparte und die entsprechende Blume schenkte, wenn man etwas mitzuteilen hatte – durch die Blume sozusagen 🙂

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Weiter geht es mit der Kuhschelle. Sie hat wahrlich einen anderen Namen verdient. Sie ist nicht essbar und verblüht recht schnell. Aber wenn sie blüht, ist sie ein zartkklingender Sonnenstrahl, bei dem einem warm ums Herz wird. Diese Neubewertung von Erinnerungen macht auch bei uns Menschen Sinn, aber das gehört eher in die Seelsorge und Lebensberatung (Auszeitklang).

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www.wertdernatur.deUnd das Gänseblümchen? Überall wächst es, es wird überhaupt nicht mehr wahrgenommen, doch was wäre ein Frühling ohne diese leckere kleine Blüte?

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Das ist die Zinnie. Sie hat es auf das Titelblatt meines Buches „Selbstfürsorge“ geschafft. Sie hat ein so kreatives Innenleben, sieht aus, als hätte sie sich geschmückt und steht für Loyalität – ein echter Freund. Ich könnte so weitermachen, werde ich, aber das wird ein Jahresprojekt, vielleicht auch eher ein Lebensprojekt. Ich kann mir das nicht alles merken, aber mich begeistern diese Details.

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Es gibt so vieles, was meine Augen noch nicht gesehen haben und meine Ohren noch nicht hörten. Dies ist das Kapkörbchen aus der Nähe.

All diese Karten und noch mehr findest du in meiner neuen Postkartenkollektion „Nähe macht den Unterschied“ – schau gern mal in meinem Shop oder in meiner Praxis in Radebeul im Schriftstellerlädchen vorbei und erfreue dich oder beschenke Menschen mit diesen oft unsichtbaren Schönheiten aus der Natur.

Denn natürlich geht es mir neben den Pflanzen auch um die Menschen – damit ihre Herzen weich werden und sie Freundlichkeit in die Umgebung strahlen. Das brauchen wir in dieser seltsamen Zeit.

Und wahrscheinlich wirst du in nächster Zeit bei der einen oder anderen Pflanze doch genauer hinschauen :-). Viel Freude dabei.

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Du möchtest mehr über einige Pflanzen wissen? Schau auf der Hauptseite nach.

Wiesenschaumkraut

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Schon im letzten Frühling fiel mir auf, dass sich das Wiesenschaumkraut rar gemacht hat. Es ist kaum noch zu finden. Deshalb war es vielleicht im Jahr 2006 Pflanze des Jahres. Es blüht schon ab April und hat seinen Namen von der Schaumzikade, die mit der Pflanze in Einklang lebt, sich von ihr ernährt und mit ihren Schaumwolken vor Feinden schützt. Wiesenschaumkraut ist sehr reich an Nektar, eine gute Bienennahrung und weiterhin ein altes Heilkraut.

Es gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und alle Teile der Pflanze sind verwendbar. Es steht gern im Halbschatten und kann aus seinen Schoten Samen weit hinausschleudern. Aber es mag feuchte, nährstoffreiche Böden. Vielleicht ist es deshalb nicht mehr so häufig zu finden. Deshalb macht es eventuell Sinn, Wiesenschaumkraut in den eigenen Garten zu pflanzen. In der Vase hält es nur 1 Tag, insofern ein kurzer, aber intensiver Genuss – am besten frisch von der Wiese.

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Gar selten bist du nur zu sehen,

früher, ach, wie war das schön,

deine Anwesenheit meine Augen verwöhnte.

Wie würde ich mich freuen, dich wiederzusehen.

.

Warum hast du dich rar gemacht?

Habe ich dich vertrieben?

Wolltest du eine ruhige Kugel schieben?

Dein Erscheinen hat immer Freude entfacht.

.

Du bist wohltuend und schmeckst so köstlich

nach der Wärme einer wilden Sommerwiese,

wie ich deinen Hauch von Schärfe genieße.

Dein Dasein inmitten von grün ist tröstlich.

Könnte ich dich plötzlich irgendwo entdecken,

unverhofft und völlig überraschend,

werde ich jauchzen und dich vernaschend

die volle Dröhnung Lebenslust schmecken.

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Verwendung

Die jungen gefiederten Blätter und auch die Blüten bereichern Salate. Nach der Blüte bekommen die Blätter einen bitteren Beigeschmack. Bei magenempfindlichen Personen kann das zu Reizungen führen. Die Blüten hinterlassen einen Hauch von Schärfe auf der Zunge und erinnern ein wenig an Kresse. Die Samen sind scharf und können als Pfefferersatz genutzt werden.

Inhaltsstoffe sind Senföle, Vitamin C (es wurde früher bei Skorbut eingesetzt), ätherische Öle, Eisen, Magnesium, Schwefel und Bitterstoffe. Ein Tee kann rheumatische Beschwerden lindern und wird bei Hautleiden, starker Erregbarkeit und Asthma angewandt. Die Leber- und Nierentätigkeit wird angeregt. Insgesamt wirkt das Heilkraut beruhigend, blutreinigend, antibakteriell und stoffwechselanregend.

Und es ist wirklich lecker – so direkt von der Wiese genascht. Aber lasse bitte immer noch etwas stehen – für die Schmetterlinge und anderen Insekten. Hier siehst du einen Senfweißling. Weißt du, wie unglaublich viele verschiedene Schmetterlingsarten es gibt? Na gut, ein anderes Thema, andermal erzähle ich mehr von den Wiesen und Wäldern im schönen Radebeul.

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Viel Freude beim Suchen und Finden.

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Stiefmütterchen und Veilchen

Viele Jahre bin ich an Stiefmütterchen vorbeigegangen. Ich fand sie langweilig und unscheinbar, Veilchen übersah ich grundsätzlich – sie stehen ja in jedem Park und auf Wiesen in großen Mengen. Doch irgendwann habe ich eine Blüte genauer betrachtet und war ganz fasziniert.

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Postkarte aus meinem Set „Nähe macht den Unterschied“

Welch eine Schönheit, jetzt wollte ich mehr wissen. Also geht es heute um die Veilchengewächse, dazu gehört das Stiefmütterchen. Es wird auch Herzenstrost oder Dreifaltigkeitskraut genannt. In der griechischen Mythologie steht es für Erinnerung und die Kraft der Gedanken. Naja, wie auch immer, es ist lecker (aus Bioanbau bzw. die Wildform) und so schön anzusehen – welche eine Verzierung im Salat.

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Die Stiefmütterchen blühen unermüdlich von April bis August, wenn du dafür sorgst, dass sie sich wohlfühlt:

  • regelmäßig gießen, aber keine Staunässe
  • winterhart in milden Wintern (bis ca. -6 Grad)
  • von Natur aus mehrjährig, was nicht auf Baumarktzüchtungen zutrifft
  • das Entfernen der abgeblühten Teile regt zum neuen Blütenwachstum an
  • sie ist sehr genügsam, Kompost zumischen reicht
  • Pflanze im Oktober zurückschneiden und mit Reißig abdecken, im März Winterschutz entfernen

Sie ist verwandt mit Duft-Veilchen und Hornveilchen, die übrigens auch in der Küche genutzt werden können. Diese sind im Wald und auf Wiesen oft zu finden. Das Veilchen symbolisiert Bescheidenheit und Verschwiegenheit. Es ist wirklich gut zu übersehen auf der Wiese, aber bei näherem Betrachten strömt dir ein intensiver Duft entgegen.

Veilchen

Wie oft nur habe ich dich verkannt

und nicht verstanden, wie du bist.

Doch dein Wesen ist ein weites Land,

in dem man wirklich glücklich ist.

.

Du duftest nach der weiten Welt,

in deiner Nähe bin ich ganz verzückt.

Für meine Haut bist du ein heilsames Zelt,

schon haben meine Augen dich gepflückt.

.

Denn du bist genügsam

und liebst die Einfachheit.

Selbst dein Schweigen bringt voran,

du machst mein Fühlen weit.

Ich schenke dir meine Zeit.

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Ein Sirup aus den Blüten schmeckt nach ihrem Duft – sehr intensiv, mag sicher nicht jedermann.

Die wilde Fom (also nicht neue Züchtungen) der Stiefmütterchen und Veilchen hat auch eine Heilwirkung. Sie wird bei

  • Hautproblemen (Akne, Ekzeme) und
  • Harnwegsinfekten verwendet.

Sie besitzt Flavonoide, Salicylsäure, Vitamin C und E, Schleim- und Gerbstoffe (Reizlinderung) und Saponine (wirken entzündungshemmend).

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Man kann aus dem Kraut und den Blüten

  • Tee (1-2 TL auf eine Tasse),
  • Umschläge,
  • Salben (aus den Blüten) – die Herstellung beschreibe ich hier
  • Bäder (aus einem Tee-Konzentrat)
  • aus Duft-Veilchen einen rosanen Sirup (75 g Blüten/250 ml Wasser/250 g Zucker/Zitrone – Das Wasser-Zucker-Gemisch abkühlen lassen und die Veilchen und die Zitrone c. 3 Tage kühl stellen, immer wieder umrühren)

herstellen.

Na, gehst du jetzt auf die Suche, ob du irgendwo Veilchen entdeckst? Ich mag die Natur inzwischen so sehr, dass ich vieles eher stehenlasse, weil mir wichtig ist, dass kein Raubbau betrieben wird und erfreue mich im Vorbeigehen oder Verweilen. Also immer auch einiges stehenlassen, ja? Viel Freude.

Vogelmiere – Sternmiere

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Vogelmiere

Die Vogelmiere ist ein so tolles Heilkraut und gehört zur Familie der Nelkengewächse. Sie wächst an vielen Stellen und viele nehmen sie gar nicht wahr. Dabei enthält sie 7x soviel Eisen wie ein Kopfsalat und 50 g reichen aus, um den Tagesbedarf an Vit. C zu decken. Blüten, Blätter und Stiele sind essbar. Na, möchtest du mehr wissen? Komm mit in die Wiese.

Vogel-Sternmiere

Vergiß Salat und seinesgleichen,

mit Vogelmiere

kannst du anderes streichen.

Was früher als Unkraut verschrien

kannst du heute

als Gourmet-Gemüse ziehen.

.

Sie hat so viele

kostbare Vitamine,

sammele sie fleißig

wie eine Biene.

.

Sie schmeckt einfach köstlich

nach Nuss,

genieß sie mit Blättern und Stiel

bis zum Schluss.

.

Probiere sie aus,

reinigt nicht nur deine Haut,

sehr schnell ist sie

dir ganz vertraut.

.

Ich gebe zu,

sie duftet nicht,

weil sie durch ihren

Geschmack besticht.

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Die Postkarten findest du im Auszeitklang-Shop.

Mehr Lyrik findest du auf: gedankenspiele-Wortkunst.de

Vogelmiere besitzt u.a. folgende Inhaltsstoffe:

viel Kalzium, Kalium, Magnesium und 7x so viel Eisen wie Kopfsalat, Vit.A,B,C, Selen, Kieselsäure, Carotinoide, Saponine, Gamma-Linolensäure

Folgende Eigenschaften sind gut für die äußerliche Anwendung: sie hat reinigende und stärkende Wirkung, kühlend, reizmildernd, entzündungshemmend und schmerzstillend.

In der Naturheilkunde wird sie angewandt bei Schuppenflechte, Ekzemen, Juckreiz, Verbrennungen, Wunden, Quetschungen.

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Wie du sie findest?

Sie wächst oft an Beeten, um die Erde feucht zu halten oder mitten in Wiesen. Sei hat winzig kleine weiße Blüten. Erkennbar ist die Pflanze auch daran, dass der Stiel einseitig eine Reihe kleine Haare hat. Verwechslung gäbe es eventuell mit dem schwach giftigen Ackergauchheil – wobei die Blüten eine andere Form haben. Oder du baust sie einfach in deinem Garten oder in Balkonkästen an.

Der Geschmack erinnert an junge Maiskölbchen und ist leicht nussig.

Die 3 typischen Erkennungsmerkmale sind: winzig kleine weiße Sternblüten, der Stängel ist dünn weich und nur an einer Seite behaart wie ein Irokese, das innere des Stiels ist dehnbar (siehe Foto).

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Öl und Salben

Du kannst aus einer Handvoll Kraut mit Stengeln und Blüten ein Öl bzw. eine Salbe herstellen. Die Herstellung eines Öl-Kaltauszuges und einer Salbe findest du in meinem Ringelblumenartikel ausführlich beschrieben.

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Frisch schmeckt Vogelmiere als Gourmetgemüse am besten im Kräuterquark oder in Salaten oder gekocht wie Spinat. Getrocknet kannst du einen Tee nutzen, der bei Bronchitis hilft und den Stoffwechsel anregt.

Na, hast du Lust bekommen, die Natur zu nutzen? Hier findest du noch mehr Ideen zu Flieder, Löwenzahn, Holunder, Gänseblümchen oder Tannenspitzen.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

 

Hirtentäschel

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Das Hirtentäschel ist ein sehr unscheinbares „Unkraut“, was von den meisten wenig Beachtung findet. Völlig zu Unrecht, denn es ist ein wunderbares Frauenkraut – ein bisschen ambivalent in der Wirkweise – einfach sehr sympathisch. Aber nicht nur das. Es ist vitaminreich und hilft bei einigen Wehwehchen. Es ist so unscheinbar, dass die meisten einfach daran vorbeilaufen und es nicht einmal wahrnehmen. Man braucht schon den Blick fürs Detail, um diese Pflanze zu erkennen, winzig kleine weiße Blüten und die Blätter, die die Samen enthalten, sind sehr kleine herzförmige Täschchen. Von nahem betrachtet wirklich hübsch. Deshalb habe ich ein kleines Fotoshooting gemacht.

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Hirtentäschel

So richtig unscheinbar

stehst du am Wegesrand,

doch mir wird klar,

fein, dass ich dich fand.

.

So hübsch anzusehen

und nützlich noch dazu,

kann ich nicht verstehen,

dass andere schimpfen immerzu.

.

Du seiest Unkraut

und wirst gleich vernichtet.

Es wäre besser, man schaut

und pflückt, wenn man dich sichtet.

.

Du bist gesunde Knabberei

und Balsam auf Wunden,

mein Schmerz ist vorbei,

denn ich habe dich gefunden.

.

Und ist dir mal kalt,

dann stört mich das nicht,

mache nicht vor dir halt,

weil jedes Detail besticht

und so nehme ich dich mit.

(Hier findest du mehr Lyrik.)

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Hirtentäschel

Inhaltsstoffe:

Vit.C, Eisen, Kalium, Calzium, Eiweiß

Anbau

Es ist anspruchslos und wächst auch schon mal an Straßenrändern, sollte dort natürlich nicht gepflückt werden, eher auf großen Wiesen und Lichtungen in Wäldern.

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Wirkung:

  • anregender und regulierender Effekt bei der Menstruation (zusammenziehend, blutstillender Effekt bei zu starker Regelblutung, wehensteigernder Effekt kann die Geburt beschleunigen, deshalb nicht in der Schwangerschaft anwenden)
  • regulierende Wirkung auf die Blutgefäße (bei Blutdruckproblemen, Krampfadern anwendbar), bei Nasenbluten kann man das Kraut schnupfen – ich hatte noch keine Gelengenheit, das auszuprobieren,
  • weiterhin wirkt es entzündungshemmend – hilft bei Atemwegserkrankungen
  • bei blutende Wunden hilft ein Teeaufguß

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Anwendung:

Es sind alle Pflanzenteile nutzbar.

  • Tee (max. 10 min. ziehen lassen)
  • Pulver (Pflanze trocknen und kleinreiben)
  • Tinktur herstellen: Hirtentäschelkraut kleinschneiden und in 40% Korn einlegen, an der Sonne 14 Tage stehen lassen, danach abseihen und in dunkle Flaschen füllen. (5×30 Trpf./Tag maximal einnehmen)
  • Verzehren in Salaten

Teeaufguß bei blutenden Wunden, Pulver der getrockneten Pflanze auf Wunden streuen

Die kleinen Herzen und Blüten können im Wildkräutersalat, in Suppen, Soßen und Kräuterquark verwendet werden.

Viel Freude beim Ausprobieren.

Postkarten vieler Blüten findest du in meinem Auszeitklang-Shop.

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Borretsch – Helfer aus der Natur

Borretsch

Diese Pflanze, die von Mai bis Oktober unermüdlich mit kleinen schönen rosa-lilanen bis blauen Blüten erfreut, ist einjährig und bedingt essbar. Sie enthält viel Vitamin C und Kalium und wirkt appetitanregend. Weitere Inhaltsstoffe sind: Schleimstoffe, Gerbstoffe, Saponin, Kieselsäure, Fettsäuren, ätherisches Öl und kleine Mengen Pyrrolizidinalkaloide.

Borretsch auf www.wertdernatur.de

Poesie

Schon immer wollte ich wissen, was es mit dieser Pflanze auf sich hat, deshalb habe ich mal recherchiert. Den tieferen Sinn findest du in der Poesie. Denn in der Blumensprache steht Borretsch für Grobheit und Unverblümtheit.

Ja, Wahrheit tut manchmal weh.

Doch sagt man dir gleich Grobheit nach?

Deine Ehrlichkeit spiegelt nur wie ein See,

doch bringt das manchesmal Schmach.

.

Unverblümt äußerst du dein Denken,

da gehört schon Freimut dazu.

Doch kannst du damit einiges lenken,

Wer nicht will, dem lässt du seine Ruh.

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Gründüngung

Für den Boden und die Bienen ist sie ein Segen. Imker nutzen den Borretsch als Bienenweide. Wenn dein ermüdeter Boden im Beet eine Frischekur verdient hat oder wenn du neue Flächen erschliessen möchtest, ist dieses Raublattgewächs ein Tipp. Seine Pfahlwurzeln durchdringen das Erdreich und sorgen für effektive Durchlüftung. Nährstoffe aus den tieferen Erdschichten werden dadurch erschlossen. Borretsch kann als Schnittgut oberflächlich in den Boden eingearbeitet werden. Aus dem Schnittgut kannst du auch einen Dünger ansetzen. 1 kg Kraut auf 1 l Wasser (gären lassen), später  1:10 mit Wasser verdünnen und vergießen.

Nutzen der Blüten

Die Blüten eignen sich wunderbar als Garnitur und Würz- und Färbemittel für Essig. Die Blüten kannst du wunderbar in Eiswürfelformen einfrieren und in Getränken servieren. Die Blüten können kandiert für Süßspeisen verwendet werden. Im Iran wird ein Tee aus getrockneten Blüten gegen Husten und Erkältung eingenommen.

Borretsch als Helfer auf www.wertdernatur.de

Verzehrempfehlung

Die Meinungen zu dieser Pflanze gehen etwas auseinander. Aufgrund dessen, dass Alkaloide enthalten sind, wird nur der Verzehr der Blüten sowie des Öls bedenkenlos empfohlen – der regelmäßige Genuß der Stängel und Blätter ist nicht empfohlen. Es gibt ein kulinarisch wertvolles Borretschöl. Dieses wird aus den kaltgepressten Samen hergestellt. Es wird bei atopischen Ekzemen eingesetzt.

Ein gelegentlicher Verzehr gilt als unbedenklich (siehe Wikipedia). Die Stängel kannst du schälen und wie Stangensellerie zubereiten. Die jungen, noch nicht so behaarten Blätter erinnern vom Geschmack her an Gurken. Deshalb kannst du sie als Würzkraut in Salaten, Soßen, Suppen und Gemüse verwenden. Bekannt ist den meisten die schmackhafte Borretschsuppe. Es sollte frisch verwendet werden, weil beim trocknen die typischen Aromen verloren gehen.

Möchtest du mehr über essbare Blüten erfahren oder wie du die Natur in der Küche nutzt? Du findest Erläuterungen zu Ringelblumen, Mohn, Holunder, Tannenspitzen und auch Möhrengrün und Co in anderen Artikeln. Du kannst Borretschblüten auch trocknen und in selbstgemachten Handcremestücken verschenken – wunderschön. Dazu ist jetzt noch eine gute Zeit zum Sammeln. Viel Freude beim Ausprobieren.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

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