Frühling mit Blumensprache

Ich liebe den Frühling. Deshalb habe ich entschieden, dass ich mich mal vermehrt um die Schönheit der Blüten kümmere, anstatt herauszufinden, ob sie essbar sind. Wenn beides zusammenkommt, ist es natürlich wunderbar, aber Pflanzen sind mehr als Nahrung. Sie sprechen ihre eigene Sprache. Sie erfreuen das Herz und wir können so viel von ihnen lernen.

www.wertdernatur.de Nehmen wir zum Beispiel die Vogelmiere. Sie ist lecker und gesund, aber keiner ahnt, wie groß ihr Herz ist. Und da sie so klein ist, dass wir sie gar nicht betrachten können beim Essen, habe ich eine neue Kartenkollektion entworfen. Damit ihre Schönheit endlich einmal gewürdigt wird. Das ist das Problem. Wir wissen so vieles nicht, ja ahnen es nicht einmal, aber meinen, wir würden das Leben verstehen. Und diese Schönheit ist ja nur ein Bruchteil dessen, was der Schöpfer geschaffen hat. Wer Er ist, ahnen wir noch weniger.

Oder wenn wir uns das Stiefmütterchen mal näher anschauen. Es ist so unscheinbar, ich bin selbst meist vorbeigelaufen. Dann habe ich es gegessen und als ich es einmal näher betrachtet habe, war ich völlig aus dem Häuschen. Es ist unglaublich bunt und von filigraner Einzigartigkeit. Es steht für Erinnerung. Viele Pflanzen hatten früher eine Bedeutung. Es ging so weit, dass man sich die Worte sparte und die entsprechende Blume schenkte, wenn man etwas mitzuteilen hatte – durch die Blume sozusagen 🙂

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Weiter geht es mit der Kuhschelle. Sie hat wahrlich einen anderen Namen verdient. Sie ist nicht essbar und verblüht recht schnell. Aber wenn sie blüht, ist sie ein zartkklingender Sonnenstrahl, bei dem einem warm ums Herz wird. Diese Neubewertung von Erinnerungen macht auch bei uns Menschen Sinn, aber das gehört eher in die Seelsorge und Lebensberatung (Auszeitklang).

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www.wertdernatur.deUnd das Gänseblümchen? Überall wächst es, es wird überhaupt nicht mehr wahrgenommen, doch was wäre ein Frühling ohne diese leckere kleine Blüte?

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Das ist die Zinnie. Sie hat es auf das Titelblatt meines Buches „Selbstfürsorge“ geschafft. Sie hat ein so kreatives Innenleben, sieht aus, als hätte sie sich geschmückt und steht für Loyalität – ein echter Freund. Ich könnte so weitermachen, werde ich, aber das wird ein Jahresprojekt, vielleicht auch eher ein Lebensprojekt. Ich kann mir das nicht alles merken, aber mich begeistern diese Details.

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Es gibt so vieles, was meine Augen noch nicht gesehen haben und meine Ohren noch nicht hörten. Dies ist das Kapkörbchen aus der Nähe.

All diese Karten und noch mehr findest du in meiner neuen Postkartenkollektion „Nähe macht den Unterschied“ – schau gern mal in meinem Shop oder in meiner Praxis in Radebeul im Schriftstellerlädchen vorbei und erfreue dich oder beschenke Menschen mit diesen oft unsichtbaren Schönheiten aus der Natur.

Denn natürlich geht es mir neben den Pflanzen auch um die Menschen – damit ihre Herzen weich werden und sie Freundlichkeit in die Umgebung strahlen. Das brauchen wir in dieser seltsamen Zeit.

Und wahrscheinlich wirst du in nächster Zeit bei der einen oder anderen Pflanze doch genauer hinschauen :-). Viel Freude dabei.

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Du möchtest mehr über einige Pflanzen wissen? Schau auf der Hauptseite nach.

Stiefmütterchen und Veilchen

Viele Jahre bin ich an Stiefmütterchen vorbeigegangen. Ich fand sie langweilig und unscheinbar, Veilchen übersah ich grundsätzlich – sie stehen ja in jedem Park und auf Wiesen in großen Mengen. Doch irgendwann habe ich eine Blüte genauer betrachtet und war ganz fasziniert.

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Postkarte aus meinem Set „Nähe macht den Unterschied“

Welch eine Schönheit, jetzt wollte ich mehr wissen. Also geht es heute um die Veilchengewächse, dazu gehört das Stiefmütterchen. Es wird auch Herzenstrost oder Dreifaltigkeitskraut genannt. In der griechischen Mythologie steht es für Erinnerung und die Kraft der Gedanken. Naja, wie auch immer, es ist lecker (aus Bioanbau bzw. die Wildform) und so schön anzusehen – welche eine Verzierung im Salat.

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Die Stiefmütterchen blühen unermüdlich von April bis August, wenn du dafür sorgst, dass sie sich wohlfühlt:

  • regelmäßig gießen, aber keine Staunässe
  • winterhart in milden Wintern (bis ca. -6 Grad)
  • von Natur aus mehrjährig, was nicht auf Baumarktzüchtungen zutrifft
  • das Entfernen der abgeblühten Teile regt zum neuen Blütenwachstum an
  • sie ist sehr genügsam, Kompost zumischen reicht
  • Pflanze im Oktober zurückschneiden und mit Reißig abdecken, im März Winterschutz entfernen

Sie ist verwandt mit Duft-Veilchen und Hornveilchen, die übrigens auch in der Küche genutzt werden können. Diese sind im Wald und auf Wiesen oft zu finden. Das Veilchen symbolisiert Bescheidenheit und Verschwiegenheit. Es ist wirklich gut zu übersehen auf der Wiese, aber bei näherem Betrachten strömt dir ein intensiver Duft entgegen.

Veilchen

Wie oft nur habe ich dich verkannt

und nicht verstanden, wie du bist.

Doch dein Wesen ist ein weites Land,

in dem man wirklich glücklich ist.

.

Du duftest nach der weiten Welt,

in deiner Nähe bin ich ganz verzückt.

Für meine Haut bist du ein heilsames Zelt,

schon haben meine Augen dich gepflückt.

.

Denn du bist genügsam

und liebst die Einfachheit.

Selbst dein Schweigen bringt voran,

du machst mein Fühlen weit.

Ich schenke dir meine Zeit.

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Ein Sirup aus den Blüten schmeckt nach ihrem Duft – sehr intensiv, mag sicher nicht jedermann.

Die wilde Fom (also nicht neue Züchtungen) der Stiefmütterchen und Veilchen hat auch eine Heilwirkung. Sie wird bei

  • Hautproblemen (Akne, Ekzeme) und
  • Harnwegsinfekten verwendet.

Sie besitzt Flavonoide, Salicylsäure, Vitamin C und E, Schleim- und Gerbstoffe (Reizlinderung) und Saponine (wirken entzündungshemmend).

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Man kann aus dem Kraut und den Blüten

  • Tee (1-2 TL auf eine Tasse),
  • Umschläge,
  • Salben (aus den Blüten) – die Herstellung beschreibe ich hier
  • Bäder (aus einem Tee-Konzentrat)
  • aus Duft-Veilchen einen rosanen Sirup (75 g Blüten/250 ml Wasser/250 g Zucker/Zitrone – Das Wasser-Zucker-Gemisch abkühlen lassen und die Veilchen und die Zitrone c. 3 Tage kühl stellen, immer wieder umrühren)

herstellen.

Na, gehst du jetzt auf die Suche, ob du irgendwo Veilchen entdeckst? Ich mag die Natur inzwischen so sehr, dass ich vieles eher stehenlasse, weil mir wichtig ist, dass kein Raubbau betrieben wird und erfreue mich im Vorbeigehen oder Verweilen. Also immer auch einiges stehenlassen, ja? Viel Freude.

wurzelnde Reife und gebendes Loslassen

www.wertdernatur.deWas bewegt dich, wenn du diese Worte liest? Angst? Sorge vor der Anstrengung? Schmerz? Oder etwas ganz anderes? Wie gern würde ich mit dir darüber ins Gespräch kommen.

Auf dieser Seite findest du viel für die Augen – Fotoshootings mit Pflanzen, für die Ohren ein paar Videos, den Geschmack und Geruch der Pflanzen kannst du dir nur vorstellen oder selbst ausprobieren, ich habe ihn mit Worten umschrieben. Vielleicht wird es spürbar, wie wertvoll die Natur ist.

Es ist meine Erfahrung der letzten Jahre. Es braucht gute Wurzeln, um zu reifen und Resilienz aufzubauen, um durchs Leben zu kommen. Und erst, wenn wir gelernt haben loszulassen, können wir wirklich geben. Dann gehört uns die ganze Welt. Die Sache ist, dass keiner vorher weiß, wie das eigene Leben aussehen könnte, wenn man genau das lebt.

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Wir wissen nicht, was uns erwartet, wenn wir lieb gewonnenes, Vertrautes loslassen, Veränderung zulassen, wenn wir uns weiterbewegen…

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…und erlauben, dass Gott uns zeigt, wie erfüllt unser Leben sein kann, wenn wir leben, was Er sich für jeden Einzelnen gedacht hat.

Das möchte ich hier gern vermitteln. Diese Seite WertderNatur spiegelt meine Reise des Lernens wider, die Dinge zuzulassen, die außerhalb meiner Kontrolle liegen.

Etwas ausprobieren, Fehler zulassen – bei meinen Experimenten ist viel schief gegangen und ich habe mich geärgert über Zeit- und Ressourcenverschwendung, aber ich lernte, nicht gleich aufzugeben. So wurde jeder Fehler zu einer Erfahrung, die ich nicht missen möchte, weil sie mein Denken und Fühlen und meine Sichtweise aufs Leben geprägt hat. Jetzt liebe ich Veränderungen und freue mich so an Gottes tagtäglichen Überraschungen. Das möchte ich gern mit dir teilen:

Probier dich aus, entdecke, was man von der Natur lernen kann. Hör auf zu konsumieren und werde aktiv, übernimm Verantwortung für dein Leben und staune über die Freiheit, die sich darin auftut. Wenn du hinfällst, steh wieder auf und gehe weiter. Bleibe nicht frustriert liegen, sondern setze, vielleicht vorsichtig, den nächsten kleinen Schritt – immer vorwärts in Gottes liebevolle Arme. Gott traut dir viel zu, okay manchmal nimmt er dich an die Hand, wenn Gefahr droht, aber sonst darfst du laufen, staunen und Erfahrungen machen. Ich wünsche dir viel Freude an den Erfahrungen auf deiner Reise, schreibe mir gern, wenn du Fragen oder Anregungen hast.

…nachreifen

Schon manchesmal bin ich Menschen begegnet,

deren Lebensweg schien nicht geebnet.

Viel Schweres schleppten sie mit sich herum,

all das machte sie nach und nach stumm.

Sie trauten sich selbst kaum noch etwas zu

und hatten am liebsten ihre Ruh.

Ich versuchte es mit Wertschätzung und Verständnis

und machte so manches Zugeständnis.

Ich sah sie dankbar nach der Hand greifen

und entdeckte in kleinen Schritten ihr „nachreifen“.

Ein seltsames Wort, das versteht sicher nur,

wer sich Zeit nimmt ohne den Blick zur Uhr.

Denn nicht jedem wurde es geschenkt,

dass er von reifen Eltern ins Leben ward gelenkt.

Vielen fehlt ein gutes Vorbild und Bindung

und keiner half bei der eigenen Persönlichkeitsfindung.

Dann braucht es eben später dieses Wohlwollen,

wenn auch nur punktuell in Nebenrollen,

kann jeder lernen, nachzureifen,

um über sich hinaus zu wachsen und nach den Sternen zu greifen.

Die einzige Voraussetzung dafür ist,

dass du selbst es möchtest und barmherzig mit dir bist.

Denn an Gelegenheiten gibt es viel

für den, der bereit ist für ein neues Ziel:

umherstreifende Veränderungen ergreifen,

sich nicht auf das bisher versteifen,

sondern alte Ängste nach und nach abstreifen,

auf zu viele Meinungen von außen pfeifen und

immer mal in die Stille des eigenen Innenlebens abschweifen.

Sich selbst ganz neu begreifen

und sich hingeben, um die harten Kanten des eigenen Herzens abzuschleifen.

…nachreifen.

(aus meinem Buch Selbstfürsorge)

Malvensirup ändert seine Farbe

Nachdem nun doch einige Menschen interessiert sind, was ich hier zusammengebraut habe – ein Sirup, der erst grün ist und nach dem Aufgießen mit Mineralwasser rosa wird? Ich löse mein kleines Experiment gleich auf (ganz unten), vorher gebe erst einmal ein paar sehr interessante allgemeine Infos zu dieser zauberhaft farbenfrohen Pflanze:

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mauretanische Malve

Die mauretanische Malve ist eine Kulturpflanze und gehört genauso wie die wilde Malve zu den Malvengewächsen. Sie blüht von Juni bis September. Die Bienen lieben diese Pflanze. Sie mag humösen Boden und blüht beständig – Tag für Tag gehen an einem Stengel immer neue Blüten auf. Selbst in der Vase kann man dann über Tage Blüten ernten. Die wilde Malve gehört mit zu den ältesten Nutz- und Heilpflanzen (ihre Nutzung reicht bis in die Antike zurück).

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Sowohl die mauretanische als auch die wilde Malve kanst du für einiges in der Küche verwenden. Was immer geht, ist Blüten zu trocknen und im Winter einen Tee zuzubereiten. Du kannst die Blätter, Knospen und Blüten roh oder gekocht verzehren (nur die Blätterstengel sind recht zäh). Selbst die Pfahlwurzel wurde früher als Notnahrung verspeist.

Blätter und Blüten haben einen hohen Schleimstoffgehalt. Diese Schleimstoffe bewirken eine Beruhigung der Schleimhäute bei Husten, Bronchitis, Entzündungen im Mund- Rachenraum sowie im Magen-Darm-Trakt. Du kannst also Hustensirup oder Sirup zum Trinken herstellen.

Wenn die Blüten und Blätter gekocht werden, entsteht eine schleimige Substanz, die auch zum Eindicken von Suppen genutzt werden kann. Die Blätter und Blüten kannst du in den Salat schneiden, die Samen roh knabbern – sie schmecken leicht nussig.

Für einen Hustensirup nimmst du 2 Hände voll Blüten und ca. 500 ml Wasser und 500 g Zucker. Du kannst einen Kaltauszug herstellen (also Blüten mit kalter Zuckerlösung übergießen und 2 Tage stehen lassen, dann in Flaschen abfüllen) Wenn der Sirup aber dicker sein soll, musst du ihn am Ende einkochen lassen.

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Malvenblüte unter dem Mikroskop

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So, nun zu meinem schönen grünen Sirup:

Ich habe einen Sirup aus 2 Handvoll Blüten und 700 g Zucker mit 1 l Wasser gekocht. (Zuckerwasser kochen, abkühlen lassen, über die Blüten gießen und 2 Tage so im Kühlschrank stehen lassen – dann abseihen, aufkochen, in Flaschen füllen) Da mir die Farbe nicht kräftig genug war, habe ich nach 1 Tag noch eine Handvoll getrocknete Malvenblüten dazugegeben. Beim Aufkochen mit den Blüten wurde der Sirup dann grün. Kühl gestellt hält er die grüne Farbe, in der warmen Küche wird der Sirup allerdings nach einger Zeit in der Flasche wieder rosa. So oder so sieht er nett aus und schmeckt lecker.

Viel Freude beim Ausprobieren.

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Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

 

Ode an den Wald

Hatte ich versprochen, dass ich mich mehr um die Natur kümmere? Na klar, aber ohne Lyrik gehts leider nicht mehr. Vielleicht ist ja der ein oder andere Gedankenanstoß für dich dabei:

Des Waldes Nutzwert ist anderer Natur

Wie hier schon oft erwähnt, nutze ich die Natur sehr gern, um verschiedenes herzustellen. Aber in diesem Monat wurde mir deutlich, dass die Natur, der Wald an sich einen unglaublichen Nutzen hat – sein DASEIN. Inspiriert hat mich auch der Film „das Geheime Leben der Bäume“.

Der Wald ist da, um uns herum und beschenkt uns durch nichts als einfach da zu sein. Wir können diesen freien weiten lebendigen Raum nutzen, um uns mit uns selbst zu befassen. Unsere Augen finden Trost und Symbolik im Beobachten und Entdecken, unsere Nase erfreut sich an den rauhen Gerüchen des Waldes und wenn wir uns ins Gras setzen, spüren wir, dass wir gehalten werden, wir gehen gestärkt mit der Lunge voll frischer Luft wieder hinaus und das alles, obwohl wir nichts tun. Mancher ist dazu noch nicht bereit, es braucht Zeit.

Wann hast du das letzte Mal alle Gefühle rausgelassen, die du in dir spürtest? Weinen, lachen, schreien, tanzen, Wut, Angst…Im Wald geht das – er umfängt dich wie Gottes liebevoller Arm und dort darf alles sein. Nichts muss in dir bleiben, du darfst ehrlich sein. Welcher Mensch hält das schon auf die Dauer aus? Du bist liebenswert ohne irgendetwas zu tun. Ist dir das klar? Hast du darüber schon einmal nachgedacht? All die Versuche, irgendetwas zu tun, machen dich nicht liebenswerter – nicht für Gott und manchmal auch nicht für andere Menschen.

Und geht es uns nicht oft so, dass wir kaum aushalten, wenn ein Anderer seinen Schmerz erzählt und wir anschauen müssen, wie jemand schlimme Erfahrungen macht? Manchmal können wir Menschen nicht helfen, wir alle müssen uns unserem Schmerz allein stellen, aber wir können da sein, wenn uns punktuell jemand braucht und zuhören, beten und können lernen, dieses Schmerz veratmen einfach mit auszuhalten, wie der Wald.

Was diese alten Bäume wohl alles schon in ihrem Leben gesehen haben?

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Jedenfalls gehe ich jedesmal stärker und aufrechter aus dem Wald hinaus, auch wenn ich traurig hineingegangen bin, immer gibt es etwas neues zu entdecken und zu lernen, auch und gerade über mich selbst.

Natürlich kann man dabei nicht stehenbleiben – es gibt eine Menge zu schaffen. Aber die Motivation deines Schaffens ist entscheidend, weil sie dich antreibt und entscheidet,  ob du irgendwann ausbrennst oder im Einklang mit Gott und dir auf dieser Erde lebst. Und diese Reise zu den Wurzeln deiner Selbst ist wichtig, weil du sonst deine Kraft verschwendest und nicht deine Bestimmung lebst.

Ich wünschte, ich könnte dir vermitteln, wie der Wald mich inspiriert und auftanken lässt. Probier es doch mal aus und glaube, dass du dich selbst in ihm entdeckst.

Bei mir hat es geklappt.

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Ode an den Wald oder

Gottes schöne Handschrift in jedem kleinen Detail

tiefsinnliche Schönheit

in der Enthüllung

deiner Erfüllung

wachsender Atem des Lebens

in moosduftend betörende Lebendigkeit

durchwoben mit der Leidenschaft

eines Schöpfergottes

in detailentfachter Zuneigung

im hinreissenden Umgebensein

von der eigenen

aufkeimenden Vorstellungskraft

erwacht Daseinsschwung

durch liebevolles Erkennen

des erkannt worden sein

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W – waldbesäumte

A – Annahme

L – luftspiegelnder

D – Dornbüschel

im Wald allein

grenzenlos und verwundbar sein

durch Halt im Verwurzelungskeim

waldbewachsen wird der Schmerz abplatzen

und die Selbstannahme wie ein Windsame

in dir aufgehen

in rauher und knarrender Baumkraft

wird dein grünblühender Sinn sichtbar gemacht

du bist sonnenstrahlendurchbrechend

diamantglänzend erdacht

lebe wie ein Waldblätterschwamm:

deinen eigenen blätterknisternden Klang

im umwehenden Waldecho-Daseins-Spaziergang

Ingwer – Stärkung der Immunabwehr

Da ist sie – die Erkältungszeit und mit ihr die Suche nach Mitteln aus der Natur, die helfen und Schmerz lindern – Ingwer ist für diese Zwecke sehr gut geeignet.

Ingwer enthält eine Menge Vitamin C, weiterhin Magnesium, Kalzium, Eisen und ist bestens geeignet für die Winterzeit. Er kann zudem in Deutschland angebaut werden. Viele weiterführende Informationen gibt es hier: Utopia

Man kann Ingwer zum Kochen nehmen, zum Würzen von verschiedenen Speisen, Suppen und Sossen. Ingwerstücke kannst du auch einfach mit Wasser überbrühen und mit heißen Zitronenstücken als Tee trinken. Je länger er zieht, desto schärfer wird er.

Heute soll es jedoch nur um ein Rezept zur schnellen Hilfe bei Erkältungen gehen:

www.gedankenspiele-wortkunst.degoldener Kurkuma-Ingwer-Honig:

  • 2-4 cm Ingwerknolle
  • 1 TL Kurkumapulver oder 2-4 cm frische Knolle
  • 4 EL Honig
  • 1 TL Kokosöl (geht auch ohne)
  • evtl. Zimt, Pfeffer

 

Die Ingwerknolle wird geraspelt (gleich mit Schale am besten), dazu die Kurkumaknolle raspeln bzw. Pulver dazugeben, Honig – alles verrühren. Da Ingwer schon leicht scharf ist, kann man sich überlegen, ob man den Pfeffer noch möchte. Für Kinder gebe ich eine Prise Zimt für den Geschmack hinzu. Fertig. Medizin bei Halsweh löffeln und genesen. Das ganze heißt dann goldener Kurkuma-Ingwer-Honig. In Pflanzenmilch gerührt ergibt es die goldene Milch (nur bis 40 Grad erwärmen, sonst werden die Enzyme im Honig zerstört).

Ich hoffe, du benötigst es nicht, falls doch: gute Besserung.

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Schau mal…

…ob und wie sich dein Blickwinkel auf das Jahr 2020 verändert.

Manchmal ganz klar

und zuweilen verschwommen

wirst du Freude am Erforschen deines Weges bekommen.

Bei Spaziergang im Wald kam mir sponan eine Idee, die ich aufgenommen habe. Stör dich nicht an der Unprofessionalität, nimm das Gefühl wahr und lass dich mitnehmen…

Jetzt, fast 1,5 Jahre später kann ich sagen, dass dieser Waldspaziergang der Anfang war. Es war ein schwerer Schritt, aber es braucht eine Vision und einen Anfang. Oft sieht man erst im Rückblick, wozu viele Erfahrungen wichtig waren. Jedenfalls gäbe es viele Mikroskop-Fotos und Naturgedichte nicht ohne diesen Anfang.

Was wolltest du schon immer einmal beginnen? Heute ist genau der richtige Zeitpunkt dafür :-).

Weihnachtswunder

Komm, ich nehme dich kurz mit in meine wunderbare Weihnachtswelt. Ich erzähle dir einfach von meinem etwas anderen Dezember und Weihnachtswunder. Vielleicht bist du ja auch bereit für dein Weihnachtswunder? Gott hält so viel für uns bereit. Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, ob du das Gefühl hast, wirklich in deinem Leben angekommen zu sein? Weißt du, wer du bist? Wenn ja, freue ich mich für dich. Ich habe bisher irgendwas gelebt, aber erst jetzt fühlt es sich nach meinem Leben an – vorher habe ich mich angepaßt, habe Erwartungen erfüllt, wußte nicht, was ich eigentlich wollte, habe eben nach Regeln funktioniert, die andere aufgestellt haben. Das geht auch eine Weile gut, aber irgendwann fragt man sich tatsächlich, warum man eigentlich hier auf dieser Erde lebt und wer man ist?

Da sind so viele Details, mit denen man sich auseinandersetzen kann. Auch unser kleiner Weihnachtsbaum sieht aus verschiedenen Blickwinkeln sehr unterschiedlich aus:

Weihnachtswunder auf www.wertdernatur.de

Weihnachtswunder auf www.wertdernatur.de

Mein Weihnachtswunder ist nun folgendes: Im Frühjahr bat ich Gott um 2 Monate Auszeit. Im November wurde mein Gebet erhört und für Dezember bekam ich eine Mutter-Kind-Kur genehmigt. Ich freute mich unbändig. Ich wollte schön allein Zeit haben und in Ruhe einiges aufarbeiten und ein paar Touren machen. Aber zu hohe Erwartungen sind nicht so gesund und eigentlich liebe ich Überraschungen: so wurden beide Kids nacheinander krank und wir verbrachten stolze 10 Tage in Quarantäne. Zwischendurch fiel ich in den Schlamm in die Nordsee (nein, keine Moorpackung! das hätte ja noch einen entspannenden Effekt gehabt) und verstauchte mir die Hand – zum Glück die linke. Blieb also nicht so viel Zeit für mich allein und für Therapien. Weihnachtswunder Zeorb auf www.wertdernatur.deAber jammern liegt mir nicht. Ich konnte schreiben, welch ein Glück, und jeder Umstand, jede Begegnung, jedes Gespräch war eine Anregung, weil ich sie sehr intensiv wahrnahm. Und auf einmal kamen Ideen und mein Inneres spudelte wie ein Brunnen. Aufs Neue lernte ich, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden und ich so spontan wie das Wetter hier reagieren kann und dadurch mich selbst entdecke. Ich sah Gottes Güte in so vielen Kleinigkeiten: wir bekamen das stillste Zimmer mit Blick auf eine Trauerweide, ich hatte einige wertvolle Begegnungen und Gespräche genau zur richtigen Zeit, ich lernte meine Kinder nochmal ganz neu kennen, denn durch die Krankheit hatten wir Zeit füreinander, die Landschaft war so inspirierend, die Weite sprühte förmlich vor Freiheit. Wir erlebten echte Naturgewalten (Wind mit 100 kmh ist schon ne Wucht) und durchs Watt zu gehen ist unendlich entschleunigend. Und am Ende konnte ich immerhin noch 3 Touren in die kleinen schönen Städchen machen. Und na klar, für den einen ist das alles eben Zufall. Ich aber mag es, zu sehen, was Gott sich alles ausdenkt und mir zufallen läßt und fühle mich reich beschenkt.

Somit war es für mich eine völlig neue Vorweihnachtszeiterfahrung. Ich habe es genossen und werde diese Ruhe wohl mit in die nächsten Jahre integrieren. Ich mache dir Mut, gerade in diesem Dezembermonat etwas neues zu probieren und vielleicht Menschen einfach Zeit zu schenken.

Jedenfalls hat diese Zeit bewirkt, dass ich so einiges über mich lernen konnte. Falls dich irgendetwas ärgert, was ich hier schreibe, ist das ok. Mir wurde immer mal nachgesagt, dass ich Menschen zu sehr herausfordere. Ich gebe zu, es fällt mir nicht so leicht, diesen Artikel hier zu schreiben. Er ist sehr ehrlich. Aber ich habe nun entdeckt, warum ich das tun muss: weil ich endlich ich selbst bin und da eckt man manchmal an. Und im An-ecken wird man stärker und lernt, evtl. lernen die Anderen auch etwas. Ich versuchte lange Jahre, das zu vermeiden, um die anderen Menschen nicht zu stören. Ich habe mich angepaßt, um ihnen etwas Gutes zu tun. Aber damit hilft man niemandem, im Gegenteil, man macht sich selbst kaputt. Wenn die Anderen sich an irgendeinem Umstand stören, ist es ihr eigenes Thema. Ob sie sich damit befassen oder den Kontakt vermeiden, ist ihre Sache. Vielleicht ist dir das ja schon lange klar. Ich habe es nicht gecheckt, erst jetzt und ich bin dankbar für diese Klarheit und die Erfahrungen. Und so läuft das eben im Leben mit dem Lernen. Ab und zu geht jedem mal ein Kronleuchter auf und dann kann man es in den Alltag integrieren und immerhin bin ich ja noch nicht 100 und kann es noch ein paar Jahre anwenden. Es ist also nie zu spät, sich auf die Reise zu sich selbst zu machen und im eingenen Leben anzukommen.

Wozu so eine Reise gut ist – losfahren in die Weite, aussteigen, wo es schön ist und sich selbst finden…verrückt. Und es fühlt sich sehr gut an.

Diese Freiheit wünsche ich dir für das Weihnachtsfest – im Umgang mit der Familie, den Ansprüchen nach Harmonie, den Freunden, den Vorbereitungen – lebe, was dir wichtig ist, sei du selbst, weil Gott auch für dich ein Weihnachtswunder hat und ärger dich nicht, wenn nicht alles reibungslos läuft. Das ist wichtig für alle Beteiligten.

Hier kommen noch ein paar Worte zum Weihnachtsfest:

schlichte Türen

Hinter so manch schlichter Tür,

an die das Leben uns führt,

verbirgt sich eine wahre Pracht.

Sacht wurden meine Blicke auf eine Krippe gelenkt –

wer bitteschön begibt sich denn freiwillig in Gefangenschaft?

Jesus hat dieses krasse Wunder vollbracht, denn dass einer uns freimacht, hat uns allen Sinn gebracht..

Und wie oft geben wir nicht darauf acht?

Er hat sich hingegeben, damit wir unserem Wesen gemäß leben.

Das Sterben allein hätte echt keinen Sinn gemacht,

er ist auferstanden und möchte Beziehung zu uns pflegen.

In seiner Liebe hat er so viel für uns vorbereitet, wir aber glauben es nicht und nehmen uns keine Zeit, ihn danach zu fragen,

leben lieber mit Unbehagen und in Ängsten vor uns hin, hetzen und schaffen, mühen uns und raffen.

Auch ich war verzagt und hätte nie zu träumen gewagt, was für eine Lebensaufgabe Gott für mich hat.

Wer bin ich? auf www.wertdernatur.de mit Zeorb

Doch ich darf nun mein Wesen ausleben und endlich sehen und verstehen, wofür die Wüste gut war.

Klar, es beutelt mich momentan noch hin und her zwischen den Tränen der Vergangenheit

und purem Glücksgefühl der Gegenwart im Freudenmeer.

 

Und manchmal braucht es eben eine Auszeit,

Weihnachtswunder auf www.wertdernatur.de mit Zeorbdenn auch wenn es uns in den Händen kribbelt und wir es nicht erwarten können, irgendetwas zu starten

macht es Sinn, ihn zu fragen und geduldig und vergnügt auszuhalten, bis jedes Puzzleteil sich fügt,

weil Gottes Timing immer genügt.

Wie gern würde ich dir vermitteln, was ich erlebe,

doch meine Worte sind schwach.

Ach, probier es doch einfach selbst aus.

Frohe Weihnacht.

Zeit für Stille und mehr Meer kontra Effizienz

Zeit für Stille und mehr Meer, wir Menschen brauchen das so sehr,

weil dadurch unsere innere Welt entsteht und das Außen erst segensreich belebt.

Die Bäume ließen ihre Blätter los, vertrauend fielen sie in den weichen Erdenschoß.

Sonst lebendig wie des Meeres Flut, ist die Landschaft jetzt still und ruht.

Das äußerliche Getöse ist zuweilen bedeutungslos,

innerlich auf die Richtung besinnend vorerst bewegungslos,

zieht sich der Ozean von Zeit zu Zeit zurück und ruht, es braucht eben Ebbe und Flut.

Das Meer ließ seine Schätze an Land, weil es das Festhalten als töricht empfand.

So erfreuen sich unzählige Genießer daran

und ein gutes Werk ward durchs strömende Wellenspiel getan.

Was habe ich im Leben schon geschoben und gezogen,

Druck erlebt, mich erst widerwillig

dann automatisch funktional bewegt

und mit diesem Lebenskonzept mein Umfeld geprägt.

Neulich sagte jemand: Es muss gar nichts!

Hat mich extrem genervt, aber recht hatte sie

angesichts des Lebens-Antriebs-Gleichgewicht.

Durch Druck oder aus sich selbst heraus funktioniert man nur,

doch jeder überaus schön in seiner Art erdacht –

ist ein Augenschmaus,

wenn er sich auf seinen Schöpfer besinnt

und ihm hingebend des Lebens Übermaß gewinnt.

Jeder Schwung, der sich im Wellengang spiegelt,

aus innerer Pracht von Ideenreichtum besiegelt,

macht des Ozeans Herrlichkeit in Vielfalt sichtbar.

Keine dieser kleinen Wellen im Gewoge ist für ihn unverzichtbar.

Ach welch kläglicher Versuch,

meine Gedanken und mein Entzücken

am Spiel der Wellen im großen Ozean auszudrücken.

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Wir spüren erst, wie wertvoll Zeit ist, wenn wir ihr nicht hinterherjagen, sondern uns von ihr inspirieren lassen. Dann kommen die Ideen wie Seifenblasen, verrückt, spontan, wertschätzend, mit langer Erinnerung, weil sie verborgene Schätze ausgegraben haben oder einfach spontan zum Erfreuen da waren. Dann entdecken wir die Gaben in der Tiefe, die es auszuleben gilt. Uns packt die wilde Lebendigkeit, vorher dient alles nur der Optimierung von Zeit, um sie anderweitig  zweckmäßig zu nutzen. Was ist schon sinnvoll in der heutigen Zeit? Und warum? Was ist denn meine Motivation, bevor ich etwas starte?

Mir wird nachgesagt, ich würde gern Ratschläge von mir geben. Das ist mitnichten der Fall. Ich möchte nur meine Erfahrungen teilen und im Austausch sein. Vielleicht stößt es bei dem ein oder anderen etwas an. Alle Themen, die mich ärgern, haben auf irgendeine Weise mit mir selbst zu tun. Ich möchte jedoch niemandem mit meinen Äußerungen zu nahe treten, bitte glaubt mir das.

Es gibt für mich tatsächlich ein Hass-Wort des Jahres 2019: Effizienz. Das spontan gereimte Wort in diesem Zusammenhang nenne ich nicht, aber eins: es ist kontraproduktiv zur Kreativität, die nur entsteht, wenn man sich frei von Druck entfalten kann. Sind wir uns im Klaren, wieviel wir mit zu viel Effizienzbemühen opfern? Durch optimale Produktivität bekommen wir Funktionalität – keine wirklich menschliche Eigenschaft. Nur durch die Erfahrung, was im Loslassen, sich treiben lassen und Wahrnehmen entstehen kann, erahnen wir diesen wunderbaren Klang der Improvisation von Phantasie. Gott hat soviel in jeden von uns hineingelegt und wir nehmen uns nicht die Zeit, das zu entdecken. Manchmal muss man einfach mal etwas ausprobieren. Die Erfahrung wird uns in jedem Fall reicher machen, auch wenn wir versagen – auch das Scheitern lehrt uns eine Menge.

Versteht mich nicht falsch. Es gibt sicher Menschen, denen muss man sagen, dass sie schneller und effizienter werden müssen, weil sie den Blick nicht haben oder fehlende Eigenmotivation. Aber auch das können sie nur selbst entdecken, mit Druck erreicht man da eher wenig. Unsere Gesellschaft krankt daran, dass zu viele Menschen in doppelter Geschwindigkeit unterwegs sind und dann gesagt bekommen, dass sie noch effizienter werden müssen. Das ist, als würde man einem Hamster in seinem Laufrad sagen, er müsse noch schneller rennen, obwohl dieser in Höchstgeschwindigkeit unterwegs ist. Irgendwann plumpst er aus dem Rad und fliegt quer durch den Käfig. Dann wird er sich erst mal vom Schmerz erholen und fragen, aus welchem Grund er je wieder einsteigen sollte. Von außen betrachtet ist so ein Hamsterrad nämlich völliger Irrsinn. Wenn man bedenkt, dass ein Hamster geschaffen wurde, um sich im Wald Vorräte zu suchen – also natürlich und frei unterwegs zu sein.

Es gibt immer nur den einen Weg: den Anderen stehen lassen. Auch wenn der jeweils andere Weg von außen nicht zu verstehen ist. Jeder hat seine Erfahrungen gemacht und jeder hat seine Gründe, warum er etwas tut. Falls er sich hinterfragt. Und wenn nicht, ist das von außen oder mit Nachdruck auch nicht zu ändern – das ist das größte Lernfeld.

Zeit auf www.wertdernatur.de

Zeitverschwendung oder genussvolle Zeitverwendung?

Wenn die Gedanken spontan durch meinen Kopf schießen,

wie Gräser anfangen zu sprießen,

dann muss ich loslaufen und schreibe den Satz auf,

der gerade wie ein Freund zur Tür hereinschaut.

Und dann bin ich in einer bunten fremdartigen Welt,

die es zu erforschen gilt.

Dabei sind Worte wie alte Vertraute,

gleich erkannt, neu entdeckt oder einfach nur Laute,

sicher nichts für jedermann,

aber dann und wann findet sich der eine oder andere wieder,

als Mitstreiter spinnt er die Gedanken weiter –

denn diese Perlen sind für ihn ein heiterer Genuß

und er spielt mit ihnen wie in einer Murmelbahn.

Für einen Zweiten ist das pure Zeitverschwendung und Kinderkram.

So ist das im Leben.

Nebeneinander unterwegs,

verstehen wir nicht jeden,

umgeben von Vielfalt,

anregend und inspirierend,

wägen wir ab,

was wir in welcher Zeit anstreben,

unser Herz hängt vor allem am Leben.

Wenn es einfach nicht passen will,

wird sich Neues ergeben.

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Heißt es nicht Weihnachts-Zeit? Kam Jesus nicht, um sich Zeit für Beziehung zu uns Menschen zu nehmen?() Eine frohe Vorweihnachts-Zeit wünsche ich allen.