Natur-Auszeit mit Auszeitklang

www.wertdernatur.deWas versteht man unter einer Natur-Auszeit mit Auszeitklang in Radebeul und Dresden? Ich bin als Kreativcoach tätig und erkläre dir ein wenig darüber und vielleicht hast du Lust, es einmal auszuprobieren.

Mehr Infos zu Terminen, Orten, meiner Person und der Natur-Auszeit findest du auf Auszeitklang

Hintergrundinformationen

In der Natur unterwegs zu sein, ist heilsam für Körper, Seele und Geist. Terpene – die Botenstoffe der Bäume – sind gut für unsere Lunge. Beim Schlendern im Grünen kannst du deine Seele baumeln lassen und beim Laufen kann dein Geist einmal ganz andere Gedanken denken oder Ideen entwickeln. In der Natur-Auszeit wird automatisch dein Akku gefüllt, wenn du, von weichen Farben und Düften umgeben, die Stille sich in dir ausbreiten läßt. All das kommt auf jeden Fall nicht zu kurz in der Natur-Auszeit.

www.wertdernatur.deAllerdings gebe ich Impulse in die Gruppe, mit der ich unterwegs bin, so dass du vieles ausprobieren darfst und Erfahrungen machen kannst Dabei geht es um Wahrnehmung, Sensibilität, den hohen Sinn von Schweigen, aber auch Reflexion im Zweiergespräch. Es geht um Beobachtung und Entspannung, die unglaubliche Schönheit in allem zu entdecken und du wirst lernen, deine Empfindungen wahrzunehmen und auf viele verschiedene Arten auszudrücken, weil dir das wiederum beim Verarbeiten dieser hilft. Vielleicht wird dir hier erst klar, wie wichtig ein Auftanken im Alltag ist. Vielleicht kullern ein paar Tränen, weil dein Körper schon so viel geleistet hat und du das gar nicht so wertschätzt.

www.wertdernatur.deAls Kreativcoach geht es mir letztlich darum, dass ich kreative Wege vermittele, wie wir mit verschiedenen, auch schwierigen Umständen o der in Krisen im Leben klarkommen und daran wachsen, anstatt daran zu zerbrechen. Das kannst du wunderbar in der Natur-Auszeit lernen, weil dies ein geschützer Raum in einer kleinen Gruppe ist, um nachhaltige Erfahrungen zu machen, die deinen Alltag bereichern werden. Als Kreativcoach ist mir eines sehr wichtig: keinerlei Bewertung des Einzelnen oder dessen Handlungen und Sichtweisen sorgt in der Gruppe für eine große Freiheit und Raum, damit etwas entstehen darf. Ich möchte, dass Frauen raus aus Abhängigkeiten kommen, selbständig werden und ihren Weg finden. Deshalb darf jeder entscheiden, welche Impulse er nutzen möchte oder wo er inneren Widerstand spürt und nur ein Beobachter bleibt.

www.wertdernatur.deAuch wenn du das alles noch nicht ausprobiert hast, mache ich dir Mut dazu. Du brauchst keine Vorkenntnisse, dafür wirst du deine eigene Kreativität entdecken, die in dich hineingelegt ist. LandArt ist eine schöne Möglichkeit, das innere Erleben auszudrücken und mit anderen zu teilen. Ich finde, eine Chance zu diesen Erfahrungen sollte jeder einmal im Leben gemacht haben. Sie haben mich selbst auch nachhaltig geprägt und gestärkt.

Ich bin dabei, schöne Orte sachsenweit zu suchen, um dies nicht nur in Radebeul und Dresden, sondern auch an anderen Orten anbieten zu können. Schreibe mir gern, wenn es mal in deiner Nähe einen Kurs geben soll. Ich brauche einen Wald und arbeite mit Frauen mit einer Gruppengröße von 6 Personen.

Ich freue mich, von dir zu hören.

www.wertdernatur.deErlaubt euch, einfach nur zu sein, denn es „muss“ überhaupt nichts.

Lasst das Schöne in euer Herz hinein, fühlt, im Strahlen eures Angesichts.

Tankt auf, füllt euren Herzensakku mit dem still flüsternden Wald.

Findet in des Schweigens Ruh, wie der Alltag immer mehr verhallt.

~

Kornblume

Kornblumen (Centaurea cyanus) mit dem Beinamen „Kornnelke“ leuchten blautönend in die Weite. Was wären Felder ohne sie? Doch es gibt sie ind verschiedenen Farben – von weiß, über rosa, lila bis tiefblau.

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Natürlich kann man ihre Blüten aus Bioanbau essen und diese zu Blütensalz, -zucker oder im Wildkräutersalat verarbeiten. Doch ich lausche Kornblumen am liebsten und schaue, wie sie sich im Wind wiegen und einen beglücken, einzig durch ihr Dasein. Wie ich es liebe, ihnen einfach nur zuzusehen. Das ist wirklich erfüllend. Hast du es schon probiert, dir mal Zeit genommen, damit sie erzählen können? Ich hatte Zeit, als ich sie mikroskopiert habe.

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Und wie schon sie erzählen kann. Ein kleines Gespräch findest du hier, denn in der Blumensprache steht die Kornblume für Romantik , Sehnsucht, Verbundenheit, Unendlichkeit und Liebe.

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Konrblumengeflüster

Zwiegespräch mit einer Kornblume

Was in mir alles entsteht, wenn ich dir ins Antlitz sehe,

der Träume Realität verstehe. Der Rest der Welt vergeht.

 

Wie kannst du nur zugleich verletzlich und doch stark sein,

sowohl verbunden als auch allein? Dein Leben scheint so reich,

 

an lilatief inneren Prozessen. Woher nimmst du Kraft so verwegen?

Ohne dich windzerzaust aufzuregen kannst du das Schwere vergessen.

 

Und bildest so hellweiche Pollen, nicht für jeden, doch sind es Gaben

für die, die sich dankbar daran laben. Ich kann dir nur Anerkennung zollen.

 

Alter Kummer darf blautönend verhallen, diese wilde Lebendigkeit steht dir gut.

Damit machst du mir viel Mut, nicht in eingefahrene Bahnen zu fallen.

 

Ich sehe in dir die Unendlichkeit. Der Romantik öffnest du dich?

Schon umfließt die Sehnsucht mich. Denkst du, es wird für Liebe Zeit?

 

Ach, die Liebe ist oft unsichtbar, weder zu besitzen, noch zu greifen.

Du meinst, wir können in ihre Fülle reifen? Dank dir sehe ich nun wieder klar.

~

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Heilpflanze

Herbizide verdrängen die Kornblumen von den Feldern. Dabei ist sie nicht nur eine Schönheit, die ist nützlich. In der Naturheilkunde wird ein Kornblumenblütentee oder Tinktur bei Blasenbeschwerden, Entzündungen der Haut und des Rachenraumes und Verdauungsbeschwerden verwendet. Sie enthält Gerbstoffe, Flavonoide, Bitter- und Schleimstoffe. Außerdem ist sie hilfreich bei Bindehautentzündung (als Blütenbrei oder Tee-Umschlag).

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Anbau

Kornblumen mögen die Sonne und einen humus- und kalkreichen Boden, doch sie kommt auch mit nährstoffarmen und sandigen Böden zurecht. Was sie niht mag, sind überdüngte Böden. Sie keimt bei Kälte, kann also von März bis Mai ausgesät werden. Sie kann dann ab Mai geerntet werden und mag es eher trocken als zu nass.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

Winter

Winterruhe

Zeit der Regeneration für Natur und deine Seele

Der Herbst hat eine Reformation hinter sich gebracht und im Zuge des Wandels zog der Winter ein.

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Mohnstollen und Orangenkerze, Auflösung Oranzenkerze, Punschmarmelade

die Natur ruht, Dankbarkeitstagebuch und Entwicklung, Weihnachtswunder, Winter-Entspannungsgeschichte, Spaziergang auf dem Baumfriedhof, Winterruhe

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Die Samen warten alle schon gespannt, um endlich aufzugehen.

Noch hat der Winter die Überhand, als könnte er Ungeduld nicht verstehen.

Er hält das Zepter der Kälte in jedem kleinen Kristall,

doch was sich anfühlt wie Schelte ist nur sein liebevoller Schwall

an Ruhemomenten, die wir zuweilen sehr brauchen, aber oft vergessen.

Also lasse mal das Herumeilen und genieße die Schönheit stattdessen.

Und hier geht es zum Frühling – im Kreis des Lebens.

Herbst

Herbstreife

Natur ist Nahrung und Poesie – geben lernen

Der Sommer wird wehmütig und muss so einiges loslassen – er reift in den Herbst hinein.

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Blüten und Kräuter, Holunderhustensaft, Holundersuppe, Wacholder, Walnüsse, Zierquitte

Als Naturtherapeutin und Seelsorgerin beschreibe ich einige Selbsterfahrungen und gebe Anregungen für Auszeiten im Alltag, um Entspannung und die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit zu entdecken.

wurzelnde Reife und gebendes Loslassen, Ode an den Wald, Neuanfang, Schau mal, Zeit für Stille und mehr Meer, jede Nacht Sternenregen, durchs Leben pilgern, zu wenig Selbstliebe – Co-Abhängigkeit, 5 Jahre WertderNatur – zurück zu den Wurzeln, Distel – eine Geschichte, der Herbst – Beginn der Reformation

Pilgerreise von Michaela Stohl auf www.wertdernatur.de

Lebenspilgerreise

Pflanzen und Menschen zum Aufblühen bringen, Blickwinkel, Klosterbesuch – eine stille Reise, Nestbau e.V. – Urvertrauen geben, Stille, älter und auch reif werden?, alles eine Frage des Blickwinkels, Neues wagen

Blütensalz und Blütenzuckermischungen herstellen auf www.wertdernatur.de

Blütensalze

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Holundersuppe

 

 

 

 

 

 

Sommer reift in den Herbst

Bunt bist du und voller Leben. Das Licht zeigt dein Hineinreifen,

deine Wärme scheint zu schweben. Du bist nicht zu ergreifen.

Man kann sich einfach an dir freuen und zuschauen, wie du dich wandelst.

Du wirst dich nicht scheuen, zu zeigen, wie du handelst.

Aus Knospen werden grazile Blüten, sie verwelken und bilden Früchte.

Du musst dich nur hüten vor der Hinterlist der Gerüchte,

welche besagen, du wirst immer bleiben. Wir alle werden lernen, loszulassen.

Du konntest jedoch dein Wesen beschreiben und der Herbst wird es erfassen.

Gereift kannst du in ihn hineinfallen und seine Leuchtkraft ergänzen.

Euer gemeinsames Lied wird erschallen in wirbelnden Blättertänzen.

So nah beieinander liegen Ende und Beginn und lehren eines jeden Momentes Genuss.

Wird die Zeit auch schnell verrinnen, bunte Herbstfreude ist ein Muss.

(Michaela Stohl, Gedankenspiele-Wortkunst.de)

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Hier geht es zum Winter.

Sommer

Sommerwachstum

Wurzeln tief verankern – sich dankbar beschenken lassen

Der Frühling gleitet unmerklich in den Sommer hinein. Doch die Sommerglut bringt gute Früchte hervor.

Nun starb der Frühling also leis. Undenkbar, wie soviel bunte Fülle

sich auflösen kann. Unter einer Hülle verschwindend schließt sich der Kreis

des atmenden Lebens. Doch nun bricht eine Welt zusammen,

verbrennt in der Glut Flammen, obwohl der Frühling so sanft durch die Felder strich.

Du brachtest mich zum Blühen, hattest Zeit und Geduld,

warst Sturm und Wind voll Huld, hattest wegen mir so viele Mühen.

Frühling, ich will nicht, dass du stirbst. Also wird nur meine Blüte vergehen.

In der Frucht kann jeder hier sehen, dass du als Frühling lebend Sommer nun wirkst.

Wir haben uns an die Farben, Düfte und Klänge gewöhnt – oder werden wir uns niemals an diese Schönheit gewöhnen? Hoffentlich nicht, dann nehmen wir es bewußt wahr und genießen es jedes Jahr aufs Neue:

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Avocado, Baobab, Einkorn und Emmer, Frauenkräuter, Yacon, Honig, Holundersekt/geleeRingelblumensalbe, Rettich-und Zwiebelsaft, Tannenlikör, Walnusslikör, schwarze Walnüsse, Joghurt vermehren, Glühwein, Holundersuppe,

Liköre allgemein, Malvensirup, Mohnsirup, Mohntinte, Löwenzahnhonig, Babykekse aus Gemüsebrei, „goldener Honig“, Babykekse aus Früchtebrei, Orangenkerze und Auflösung, Veilchen

Likör selbst machen auf www.wertdernatur.de

Fruchtliköre

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Ingwer Honig

Rezepte

Couscous, Energiekugeln aus Trockenfrüchten, Florentiner, FruchtgrützeMandel/Kokos-Aufstrich, Marmelade, Pudding, Sommernachtisch-Eis, Tomaten-Brotaufstrich

mit Kindern herstellen

Blütenzucker, BrotaufstrichKinderknete, Kräutersalz, Blüten-Eiswürfel

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Mohntinte

Sprudelbad selber machen auf www.wertdernatur.de

Badesprudel

Kosmetik

Avocadomaske- und Haarkur, Badesalz, Deo, Handcremestücke, Holundersalbe, Johanniskrautöl, Kaffeepeeling, Molkebad, Roggenmehlshampoo, Salben, Tees selbst herstellen, Sprudelbad, Zahncreme

Handwerk

Getreidequetsche, Patchwork-Lederschuhe, Wollwalk, Nähen Schritt für Schritt – Upcycling, Töpfern, Zimmerpflanzen ziehen

Hier geht es weiter zum Herbst.

Frühling

Frühlingssamen

Natur kennen und lieben lernen

Wie unglaublich schön ist dieses Erwachen des Frühlings nach dem langen kalten, meist dunklen Winter. Hier gibt es einiges zu entdecken:

Vorfrühling, Spannung aushaltenwww.wertdernatur.deNoch ist es viel zu früh für sehnsüchtiges Verlangen. Von Kälte noch umfangen, doch mit Vorfreude auf das Blühen, wartet manch bunte Knospre lang auf den rechten Augenblick. Sie dämpft inneren Überschwang, freut sich derweil am kleinen Glück. Ihr Geheimnis ist die Langsamkeit.

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Frühling und die Blumensprache

Borretsch, Bohnen, Flieder, Gänseblümchen, Johanniskraut, Hirtentäschel, HolunderblütenHuflattich, Ingwer, Holunderbeeren, Kapuzinerkresse, Kornblume, Löwenzahn, Möhrengrün, Mohn, Inkagurke, Malve, Maulbeere, Ringelblume, Robinie, Löwenzahn, Stiefmütterchen, Tannenspitzen im MaiTannennadeln, Veilchen,  VogelmiereWildkräuter, Wiesenschaumkraut

Hier geht es weiter zum Sommer.

Die Natur des Menschen – ein Malgarten

Unsere innere Natur gleicht einem Malgarten. Was da alles wächst und uns manchmal erfreut, zuweilen aber auch von dem Wesentlichen ablenkt und uns herausfordert. Gut ist es, wenn die Dinge nicht nur in uns, sondern aus uns herauswachsen, damit sie auch andere erfreuen. Ich biete Klang-Kunst-Erlebnistage, dazu Auszeit-Wochenenden für Frauen und Malkurse an, wo wir uns mit unserem inneren Malgarten auseinandersetzen, den Dingen Ausdruck verleihen und daran reifen, um zu blühen. Gern komme ich auch sachsenweit in deine Region.

Über diesen inneren Malgarten könnte ich ein ganzes Buch schreiben, vielleicht mache ich das irgendwann. Vorerst gebe ich nur einen kleinen Auszug an Farbklägen:

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Innerer Malgarten

Was wächst denn so

in deinem inneren Malgarten?

Macht es dich froh,

darauf zu warten?

.

Oder ärgert dich vielleicht

das sich ausbreitende Unkraut,

welches dich umschleicht?

Ist denn damit alles verbaut?

.

Jede Pflanze hat dir

im Dialog mit der Stille

etwas zu sagen, doch Gespür

ist vonnöten. Eine Grille

.

zirpt sanft ihre farbigen Klänge

und du fragst dich leise:

Welch Klangfarben-Gesänge

verströmt wohl der Distel Weise?

.

Braucht es Stacheln im Garten?

Wofür lässt du das Schlingkraut?

Was wächst auf bodenharten

Untergründen und traut

.

sich doch farbenreich zu blühen?

Und du schweigst und du malst,

manchmal willst du verglühen,

dann besinnst du dich doch

und strahlst.

.

Kunstvolle Blüten entstehen

in kolorierten Schattierungen.

Kannst du denn sehen,

wie ästhetisch gelungen

.

sie einfach nur da sind?

Sie tun nichts als blühen,

lassen sich bewegen vom Wind,

achten nicht auf Mühen.

.

Der Duft der Gelassenheit

strömt aus ihnen entgegen

und macht dich bereit

einiges neu abzuwägen.

.

Jede Pflanze lernst du zu lieben,

jeder Umstand ist für etwas gut.

Große Steine wirst du aussieben

und weiter wächst dein Mut.

.

So gestalte deinen Malgarten

dein ganzes Leben lang

als einzigartige Weise im Erwarten,

jedes Wachsen hat seinen eigenen Klang.

Vorfrühling

Für alle, die den Winter wirklich satt haben, gibt es zum Glück den Vorfrühling. Die ersten Frühblüher sind die Schneeglöckchen und Krokusse, zu denen ich mir ein paar Gedanken gemacht habe.

Das Schneeglöckchen hieß im Volksmund „schönes Februarmädchen“. Das Volk hat recht. Diese zarte Pflanze ist wunderschön, einmal näher betrachtet. Und sie wächst mitten im Schnee, was für eine Widerstandskraft. Dazu habe ich bei Auszeitklang einen neuen Artikel in der Schmöckerecke geschrieben.

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Schneeglöckchen gelten als giftig. Deshalb erfreuen wir uns einfach so an ihnen.

www.wertdernatur.deSie sind nicht die einzigen, die sich durchkämpfen, bei Wind und Wetter.

Jeder Grashalm versucht, der Witterung standzuhalten, um das Beste aus den Umständen zu machen. Mir wurde beim Fotografieren neu klar, wie wichtig es ist, dass wir uns mit uns selbst auseinandersetzen. Das ist die Voraussetzung für ein gutes Miteinander. Das wiederum brauchen wir momentan und das wünsche ich dir von Herzen.

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Nun spricht der momentan Krieg genau das Gegenteil. Kalte Gewalt bahnt sich den Weg. Und immer wieder frage ich mich, wie mein Leben normal weitergehen kann angesichts dieses Krieges? Doch dann besinne ich mich: ich kann nur in meinem Umfeld Freundlichkeit und Frieden ausstrahlen und beten. So freue ich mich über jeden, der das auch lebt – diese Art Miteinander.

Auch die Krokusse, die Blumen der Freude und Bewunderung, erfreuen vor allem in der Kälte mit ihren bunten Farben und ihrem schönen Inneren. Doch was wären sie ohne die Kraft der Sonne? Ohne diese gütig wärmenden Strahlen wären wir alle nichts. Deshalb bin ich froh, des Schöpfers Wärme in mir zu tragen 🙂 wie die Krokusse. Ich hoffe, sie ist ansteckend.

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www.wertdernatur.deWie schön, dass es diese friedlichen Augenblicke gibt. Sei gesegnet.

Spaziergang auf dem Baumfriedhof

Pst, lebst du auch gerade in der Winterruhe? Begleitest du mich ein Stück?

Hinter dem Tor ist ein Baumfriedhof. Doch der Ausflug ist alles andere als traurig, sondern erfüllt mich mit Ehrfurcht. www.wertdernatur.de

Nur bei uns Menschen ist Tod mit Trauer assoziiert. Die Trauer ist ja auch ein wichtiger Freund. Doch auf diesem Friedhof sehen wir die Wirklichkeit, nämlich Erneuerung anstatt Depression, Aufbruch anstatt Zerbruch – für all das braucht es Winterruhe.

www.wertdernatur.deDa stehen ganz alte, wunderschöne Baumruinen gleich neben schlafenden lebendigen Exemplaren. Da gibt es Holz in allen Farben, von tiefdunkelschwarz, nass und bedeckt mit Pilzen, über hellocker bis zu einem satten violett. Und was für eine Formenvielfalt man entdecken kann.

Als ich die kleine Mauer sehe, wird mir klar, dass nur wir Menschen auf Ideen kommen, Mauern zu bauen. In der Natur sind die Abgrenzungen und Erhebungen sanfter gelöst als mit einengenden Steinen in festem abgegrenzten Rahmen. Aber so ist es eben, wir lernen ja doch nur durch Erfahrung. Und wir brauchen eben unsere Mauern, wenn wir uns unsicher fühlen.

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Da gibt es Bäume, die sich verbiegen, um ein wenig Anerkennung zu bekommen und andere, die sich im Laufe vieler Jahre einen sicheren Stand erarbeitet haben.

Bei genauerem Hinsehen entdecke ich unglaublich schöpferische Kraft und Kreativität. Wieviel Schönheit unser Schöpfer überall gestaltet hat.

 

 

www.auszeitklang.deManch eine Rinde gleicht grazilen Kunstwerken oder geheimnisvollen Ruinen und schon entspinnt sich in mir eine Geschichte über all die kleinen Bewohner.

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Dann bleiben meine Augen an diesem violetten Holz hängen. Eigentlich schade, es zerbröselt in den Händen. Es ist verloren und genauso fühle ich mich auch manchmal. Doch da kommt mir ein Gedanke:

Du hast niemals verloren,

aber eben auch nicht gewonnen.

Alles bleibt im Gestern zerronnen,

denn Realität ist noch nicht geboren.

Mitten in diesen Gedanken sehe ich, dass in den Überresten des alten Baumes kleine zarte Pflänzchen wachsen. In der Natur gibt es kein „Umsonst“. Alles dient dem großen Ganzen. www.wertdernatur.de

So geben sich die alten Bäume hin, damit aus ihnen Neues wachsen kann. Ist es nicht auch bei uns so? Wir müssen manch eine Idee oder Wünsche hingeben, damit etwas Größeres daraus wachsen kann, was wir oft nicht überblicken.

Aber es ist überhaupt nicht nötig, den Wald aufzuräumen. Wir denken, wir müßten uns überall einmischen. Manchmal ist es besser, zu schweigen, zu beobachten, zu lernen, um die Dinge sich einfach entwickeln zu lassen. Dann haben wir die Möglichkeit, in ihnen zu reifen und uns selbst und das Leben viel besser zu begreifen.

Wenn du ahntest, wieviel in dir entsteht,

wenn du deinem Gegenüber nur zuhörst.

Dann wird das Ausmaß klar, was dir entgeht,

indem du durch eigene Gedanken störst.

Und so lausche ich ein Weilchen noch den Bäumen, die im Wind flüstern und genieße die Winterruhe und dass mich keiner hetzt. So schlendere ich ganz langsam über diesen Friedhof, stelle mich vielen Baum-Gedanken und es ist kein bisschen traurig, eher ermutigend – wie ein Tanz im Regen.

Man fühlt sich so lange wie getrieben

und wird zweifeln und leiden,

bis man die Entscheidung trifft,

Regentänze nicht mehr zu vermeiden.

Mit bebender Hände Schrift

fängt man an zu hoffen und zu lieben.

Wenn du wüßtest, dass du so viel auf einem Spaziergang entdeckst, würdest du dann öfter in die Natur gehen?

eine kleine Entspannungsgeschichte

Stell dir vor, du bist in den Bergen unterwegs. In dieser erhabenen Umgebung, in der man sich so klein fühlt, als wäre die eigene Existenz nicht von Bedeutung. Überall liegt ausgebreitet eine weißglänzende Samtdecke vor dir, die doch bei genauerem Hinsehen aus lauter kleinen Flocken besteht. Die Luft ist erfüllt von einem Nebelhauch, der deine Wangen fast unmerklich streift. Deine Füße laufen sicher über den schneebedeckten Boden und bei manchen deiner Schritte hältst du inne. Ein Lächeln huscht über dein Gesicht, als dir bewusst wird, wie du dieses Knirschen unter deinen Füßen genießt. Mit jedem Tritt bewegst du dich in Richtung dieser Hütte, die oben auf dem Berg auf dich wartet, um dir für 2 Tage ein Zuhause zu sein. Du lässt deine Gedanken hinauffliegen und fragst dich, ob sie wohl gemütlich ist? Gerade ist die Kälte nicht schlimm, du bist ja unterwegs, aber ob das Häuschen wohl warm ist? Oder wirst du beschäftigt sein, Holz zu suchen, um ein wohliges Feuer zu entzünden? Und was wirst du wohl mit der Stille anstellen, die dich dort umgeben wird? Wird sie dir zu leise sein? Deine Gedanken werden von flimmernden Sonnenstrahlen unterbrochen. Alles glitzert und funkelt um dich herum und die schönsten Farben malen in die Umgebung ein Bild voll leuchtender Zufriedenheit. Wie schön es ist, genau jetzt hier und nirgendwo anders zu sein. Du beugst dich über den Boden und entdeckst Eiskunst, direkt vor deinen Füßen. Winzig kleine Eiskristalle zieren die Landschaft.

Wie wunderschön alles ist, wenn du dir die Zeit nimmst, es eingehend zu betrachten. Ehrfurchtsvoll hockst du da am Boden und atmest diese wunderbar kühle Luft ein und ein warmer Luftzug strömt voller Dankbarkeit aus deinen Lungen hinaus in die Weite, damit du diese grazile Schönheit in deiner Nähe nicht zerstörst.

Das Leben ist wie Atem – ein Bekommen und Beschenkt werden und dann wieder Loslassen und Zurückgeben. Gerade hast du so wenig, nur den kleinen Rucksack auf deinem Rücken, doch dir gehört die ganze Schönheit der Welt. Fast jubelnd ob dieser Entdeckung läufst du schneller voran. Das Holzhaus liegt in einiger Entfernung vor dir, es scheint, als würde es schlafen. Es sieht friedlich aus, wirkt einladend. Du ertappst dich dabei, mit fliegenden Schritten weiter zu laufen. Du hast ein Ziel. Du staunst über deinen Mut zu dieser Reise. Du drehst dich um. Allein stehst du hier und schaust zurück auf den Weg. Wieviele schöne Erfahrungen du machen konntest. Du holst den Schlüssel aus dem Tresor und schließt die Tür auf. Es knarrt, du öffnest und es ist dieser erste Moment, den du so liebst, in dem dir ein Raum erst vertraut wird. Deine Augen streifen von Wand zu Wand, vorbei am Fenster, den Kamin überfliegend, der wartet, dass du sein Feuer entzündest. Du staunst über ein Bild, was dich einlädt, näherzukommen, um es zu betrachten. Doch noch stehst du da und möchtest alles nur beobachten. Dein Blick bleibt an dem schönen alten Holztisch hängen.

www.wertdernatur.deDa liegt ein kleiner weißer Brief. Nun entscheidest du dich, näherzutreten und erkennst die schlichte Aufschrift: für dich. Da kein anderer hier ist, bist wohl du gemeint. Irgendjemand war vor dir hier, um dir etwas zu sagen. Ein Lächeln huscht über deine Lippen. Du befühlst den Umschlag. Er ist leicht, aber es wölbt sich etwas darin. Als du ihn öffnest, findest du…

Wenn du mal kein Zuhause findest,

werde ich dich umgeben.

Wenn du am liebsten vor dir verschwindest,

lass mich dein Inneres bewegen.

Wenn du nur meinen Namen hauchst,

bin ich für dich da.

Wann immer du mich brauchst,

bin ich dir ganz nah.

Wenn du durch dunkle Täler gehst,

werde ich dich tragen.

Wenn du wieder stehst,

können wir Abenteuer wagen.

Ich sehe all die Umstände,

die dich schwer begleiten.

Ich halte auch schützend meine Hände,

möchte dein Herz durch vieles weiten.

Glaubst du, dass ich alles kann?

Dann wirst du Wunder sehen.

Bewahre meine Worte fortan,

lasse mich in dir auferstehen.

~

Dein Schöpfer war mal ein ganz kleines Kind in einer Krippe und hat eine Menge hier durchlebt, um dich zu verstehen. Gesegnete Weihnachten 2021