Dankbarkeitstagebuch und Entwicklung

Dankbarkeitstagebuch auf www.wertdernatur.de

meine entworfene Postkarte aus dem Set 2

Ich bin von Natur aus ein Mensch, der oft unzufrieden ist, weil mich das antreibt, Neues zu lernen, zu probieren und zu reifen. Aber Unzufriedenheit nagt auch an einem und tut der Seele nicht gut. Da las ich vor gut einem Jahr von einem Dankbarkeitstagebuch: man nimmt sich ein Buch und schreibt jeden Abend 3 Dinge des Tages ein, die einen dankbar gemacht haben. Am Anfang ist das vielleicht nicht so leicht, aber man bekommt einen Blick dafür und manchmal stellt man tagsüber fest: jetzt ist gerade ein schöner Moment, an den ich mich heute Abend erinnern werde. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass man mit guten Gedanken einschläft und zufrieden wieder aufwacht (na gut: je nachdem, wann der Wecker klingelt).

Ich habe, obwohl ich es mir nicht zugetraut habe, jetzt schon 1,5 Jahre durchgehalten und das ganze System noch verbessert. Ich habe mir eine Box mit Karteikarten angelegt. Da schreibe ich dann zum Tag das entsprechende Jahr und kann reflektieren, wie sich mein Blick über die Jahre verändert oder was mich eben letzes Jahr froh gemacht hat und wie ich mich entwickele. Da passen dann ca. 6 Jahre auf eine Karteikarte. Für mich ist es ein Abendritual geworden, was ich nicht mehr missen möchte. Sicher ist es nicht für jeden etwas, aber probieren schadet nicht, vielleicht macht es dich auch dankbarer und zufriedener :-).

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Nachtrag: Jetzt nach 3 Jahren ist es Zeit für ein erstes Fazit: Ich schreibe immer noch gern ein und und freue mich aufs Lesen, was an dem Tag vor 1 oder 2 Jahren war und es macht mich noch dankbarer für alles, was ich erlebt habe, woran ich gereift bin und man hat eben alles auf einen Blick. Probier es auch, es ist ein Langzeitprojekt, aber echt toll.