Ringelblumensalbe als Hautpflege oder Wundsalbe selbst herstellen

Ringelblumen auf www.wertdernatur.de

Den ganzen Sommer ist die Zeit der Ringelblumen. Sie sehen hübsch aus und sind dazu noch sehr nützlich. Man kann sie als Tee verwenden, ins Badewasser geben oder eben Ringelblumensalbe herstellen. Ich habe verschiedenes ausprobiert, eine Variante wäre diese:

Ringelblumensalbe

  1. 25 g frische Ringelblumenblüten (ohne Stiel)
  2. 200 ml Öl (Oliven-, Sonnenblumen- oder Mandelöl)
  3. 25 g Bio-Bienenwachs
  • die Blüten und das Öl in einem Glasgefäß 1 Tag bei Sonnenlicht stehen lassen
  • Inhaltsstoffe der Blüten gehen in das Öl über
  • alles auf max.70 Grad (ein Thermometer ist von Vorteil) erhitzen und ab und zu umrühren – ca. 20 min.
  • Pflanzenbestandteile durch ein Sieb abseihen und Bienenwachs zugeben
  • das Wachs schmilzt, fertiges Wachs-Öl-Gemisch in lichtdichte Gläschen füllen
  • evtl. für den guten Geruch noch 2-3 Tropfen ätherisches Öl hinzufügen
  • bis zum Auskühlen Gläschen mit sauberen Küchentuch abdecken und beschriften
  • die Salbe hält sich ca. 1 Jahr.

Holundercreme oder Ringelblumensalbe auf www.wertdernatur.de

Ringelblume auf www.wertdernatur.de

Ich habe das Ganze mit Olivenöl, Mandelöl und Kokosöl probiert – ich mag den Geruch von Kokosöl sehr, allerdings braucht man da weniger Bienenwachs, weil Kokosöl bei Kälte hart wird. Mein Favorit ist aber Mandelöl mit ein paar Tropfen natürlichem ätherischen Öl – dann duftet die Salbe unterschiedlich. Es können sicher auch andere Öle verwendet werden, da experimentiere ich noch….

Ringelblumensalbe auf www.wertdernatur.de

Ringelblumensalbe kann wunderbar als Hautpflege oder als Wundpflege für wunde Kinderpopos verwendet werden. Zur Wundpflege würde ich die ätherischen Öle weglassen. Viel Spaß beim Probieren.

Bei mir kann Saatgut bestellt werden. Schreibt mir einfach eine E-Mail.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

Wer noch andere Dinge herstellen will, vielleicht zum Verschenken oder zum Genießen der Düfte, kann hier Rezepte anschauen: Badesprudeltabs oder Handcremestücke.

Allergien

Allergien:

Vor einem Jahr wurde bei mir eine Allergie auf synthetische Duftstoffe festgestellt. Das warf mich erst völlig aus der Bahn, denn das bedeutet Umdenken bei jeglicher Kosmetika, Waschmittel, Seife. Dann begann die Suche nach Alternativen und siehe da, es gibt sie. Warum alles synthetisch herstellen, wenn es auch natürlich geht. Dabei entdeckte ich Waschnüsse. Die Bäume wachsen in Asien und  die Früchte werden seit Jahrhunderten zum Waschen verwendet ( siehe Wikipedia ). Ich gebe zu, der Geruch ist einfach neutral, da gebe ich 2-4 Trpf. naturreines ätherisches Öl Dazu, dann duftet die Wäsche, wie ich es möchte. Stark verschmutzte Wäsche muss man vorbehandeln. Dafür komme ich mit 2 kg Waschnussschalen ca. 1,5 Jahre hin – für 15,95 im Stevia-Laden erhältlich. Für Allergiker ist es auf jeden Fall die Alternative.

Zum Thema Kosmetika wurde ich bei DM fündig – da gibt es Artikel der Serie „Alverde – Naturkosmetik“ – sie duften allesamt sehr gut und bestehen nur aus natürlichen Duftstoffen. Und man findet alles was man braucht – von Cremes, über Seifen, Haarwaschmittel, Parfum, z.b. im dm-Shop.

Um aber noch weitere Alternativen zu nennen, habe ich mich aufgemacht und stelle Salben selbst her. Auch das ist gar nicht so schwer wie es klingt. Weiteres dazu unter der Rubrik eigene Anfertigung – Biokosmetik.

Rettichsaft oder Zwiebelsaft bei Husten

In der Erkältungszeit hilft bei Husten dieses alte Hausmittel – es löst den Schleim und verschafft damit Linderung.

Einfach schwarzen Rettich oder 1 kleine Zwiebel in Scheiben schneiden und abwechselnd mit einem Löffel Honig in ein Glas schichten. Dann ca. 5 h in der Sonne stehen lassen, die Rettich – oder Zwiebelscheiben herausholen und über den Tag verteilt immer mal einen Löffel davon einnehmen. Über den Geschmack läßt sich streiten, aber es hilft und ist ohne chemische Zusätze, Konservierungsstoffe oder Alkohol und somit auch für Kinder geeignet. Probiert es aus.