Johanniskraut – Nutzen dieser Heilpflanze

Die meisten bringen Johanniskraut mit Depressionen in Verbindung, weil sie nur die Tabletten kennen. Das ist schade. Da diese Pflanze gerade blüht, erzähl ich ein bisschen was über sie. Denn diese Pflanze kann das Licht der Sonne speichern – sehr cool.

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Es gibt echtes Johanniskraut, eine mehrjährige Pflanze, erkennbar an den zahlreichen Öldrüsen in den Blättern und Blüten – die dunklen Punkte – Speicherorgan der ätherischen Öle. Weiterhin gibt es das unechte Johanniskraut – das „Schöne“ und das „Geflügelte“. Beide haben keine Verwendung als Heilpflanze. Johanniskraut wächst im Wald, auf Brachflächen und nährstoffarmen Wiesen. Er mag Halbschatten und kann auch im Garten ausgesäht oder gepflanzt werden und hat nur geringe Ansprüche an die Nährstoffversorgung des Bodens.

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Die Blüten sind essbar und eine hübsche Dekoration. Der Geschmack ist schwer zu beschreiben, sie haben etwas leicht scharfes und rauhiges.

Johanniskraut macht unsere Haut lichtdurchlässiger. Das muss man beachten bei lichtempfindlichen Personen. Im Winter ist es allerdings hilfreich.

Nutzen

Johanniskrauttee

Den ersten Nutzen hat ein Johanniskrauttee, der aus den Blüten, Blättern und Stengeln gewonnen werden kann. Er ist hilfreich bei depressiven Verstimmungen, Unruhezuständen, Schlafstörungen und Magenbeschwerden und muss über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Die Blüten haben eine längere Ziehzeit von ca. 10 min, die Blätter ca. 4 min.

Johanniskrautlikör

Die Herstellung von Likör habe ich hier ausgiebig beschrieben

Johanniskrautöl – Rotöl

Für Massagen kann man wunderbar das Rotöl selbst herstellen:

  • Ölgrundlage kann ein gutes Olivenöl oder Mandelöl sein
  • ein Schraubglas mit Blüten und Blättern/Stängeln befüllen
  • Öl aufgießen, bis die Blütenteile völlig bedeckt sind
  • ca. 6 Wochen in die Sonne stellen
  • abseihen und in dunkle Gläser füllen

Rotöl findet Verwendung bei entzündeter Haut und unterstützt die Erneuerung des Gewebes, hilft bei Verstauchungen oder zur Entspannung der Haut bei Massagen und als Badezusatz. Weiterhin kann es zu einer Salbe verarbeitet werden – siehe Salbenherstellung

Brauchst du weitere Ideen für die Anwendung von Pflanzen? Hier wirst du fündig: Flieder, Löwenzahn, Holunder oder Tannenspitzen nutzen.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

 

 

5 Jahre Blog – zurück zu den Wurzeln – der Weg als Ziel

Vor 5 Jahren startete ich diesen Blog: Wert der Natur – zurück zu den Wurzeln. Es war ein kleiner angstvoller Start und doch der Beginn einer wundervollen Reise, deren Ziel der Weg war. Ich begann einfach und nun bin ich gefühlt endlich an den Wurzeln angekommen – 5 Jahre und einige Umwege später und der Weg geht weiter – immer tiefer möchte ich meine Wurzeln in den Boden graben, lernen und weiter ins Licht emporwachsen – mich von Gott ausfüllen lassen. Da gibt es doch wirklich Menschen, die keine Zeit für die Natur haben, sie verpassen so viel:

Naturbilder und Gedanken

Bei einem meiner Waldspaziergänge entdeckte ich so viele Bilder, dass ich sie mit dir teilen möchte – vielleicht siehst du sie ähnlich oder auch ganz anders und kannst sie mit in dein Leben nehmen und weiterdenken.

Augenbaum auf www.wertdernatur.de

Manchmal denke ich: meine Augen werden hier einfach nicht satt. Dieser Baum erinnerte mich daran, dass es ab und an sinnvoller ist, mit dem Herzen zu sehen. Unsere Augen sind so schnell vom Äußeren abgelenkt. Unser Herz kann manchmal tiefer sehen und unseren Augen helfen, den Blickwinkel zu ändern.

Herzschlag des Baumes auf www.wertdernatur.de

Hast du schon einmal einem Specht gelauscht – mit dem Ohr an dem Baum, an dem der Specht klopft? Es klingt wie der Herzschlag des Baumes – sehr faszinierend, aber hier kann ich das gar nicht wiedergeben…..

Zartheit auf www.wertdernatur.de

Dann sah ich da diese kleinen Pflänzchen – normalerweise läuft man einfach vorbei oder sogar drüber. Aber manchmal, wenn man sich Zeit nimmt, dann schaut man sie an und sie lehren dich, dass Verletzlichkeit und Zartheit im Leben wertvoll ist. Der Gegensatz zu Stärke und Perfektionismus. Diese Pflänzchen erklären die Einfachheit wieder zu etwas Wertvollem und lehren uns Genügsamkeit und Dankbarkeit.

Aufeinmal begegnete mir der erste gelbe Schmetterling – zauberhafte Leichtigkeit und Schönheit weckten in mir Freude und tiefe Zugewandtheit dem Leben gegenüber – einfach weil er da war. Er tat ja nichts außer rumflattern und meine Augen erfreuen. Er erinnert mich an Menschen, die ich so gern in meinem Leben habe und festhalten würde. Ich mag ihre Gedanken und ihre Lebendigkeit und doch liegt der Zauber darin, sie nicht zu halten, sondern sie freizusetzen, damit sie ihren eigenen Weg gehen und sich in ihrer Geschwindigkeit weiterentwickeln können. Der Gedanke, einen Schmetterling zu fangen kommt aus der Gier in uns, Macht auszuüben und zu kontrollieren – vielleicht auch aus Angst, weil wir uns nicht über uns selbst definieren, sondern eben über den anderen. Aber es tut weder dem anderen noch einem selbst gut. Es zerstört die Beziehung. Loslassen tut immer wieder auch weh und doch ist es wichtig für unser Dasein. Denn wenn wir erleben, wie gut es tut, wenn uns jemand freisetzt, dann gönnen wir das auch dem Anderen.

Loslassen auf www.wertdernatur.de

Immermal stoße ich auf Unverständnis und fehlendes Wohlwollen bei Menschen in meinem Umfeld und es gibt keine Lösung auf den ersten Blick. Das tut weh und dann zieht es mich in den Wald – zu starken Bäumen, die nicht aufgeben und dem Wind und Sturm trotzen, die Narben haben und Rückschläge erleben, aber ihre Wurzeln daraufhin nur tiefer in die Erde graben und sich weiter dem Licht entgegenstrecken. Bäume, die die anderen leben lassen und den Baum neben sich nicht als Konkurrenz sehen, sondern jedem sein individuelles Wachstum lassen. Die sich gegenseitig auffangen, wenn einer dem Sturm nicht standhalten kann.

wohlwollende Bäume auf www.wertdernatur.de

Die den Anderen stehenlassen, auch wenn er eigenartig ist und nicht so richtig zu den anderen passt. Wer weiß, was er für eine Geschichte hat und warum er sich so entwickelt hat? Sie fällen kein Urteil darüber.

eigenartige Bäume auf www.wertdernatur.de

Bäume erlebe ich als wohltuend, wie gut würde diese Eigenschaft auch uns Menschen dauerhaft stehen – Barmherzigkeit, Güte und Wohlwollen, davon brauchen wir mehr im Alltag. Ich habe meinen Schmerz darüber einfach im Bestattungswald begraben – ein schöner friedlicher Ort, um Ärger, Wut, Mißtrauen und Traurigkeit zu begraben und mit Leichtigkeit und Frieden im Herzen dem Leben zugewandt wiederzukommen.

Das Thema Wurzeln fasziniert mich sehr. Es ist gut, im Heute zu leben, aber wir brauchen diese Weitsicht, warum es sich lohnt, für Dinge zu kämpfen oder Schwieriges auszuhalten.

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Dieser Baum hatte es nicht leicht im Leben. Aber er suchte immer weiter, bis er ein bisschen Erde zwischen den Steinen fand, wo er wurzeln konnte. Es ist gut, wenn wir suchen: nach dem Sinn, nach dem Warum oder dem Wohin. Wenn wir tiefe Zufriedenheit und Frieden finden, egal, wie unsere Umstände sind, dann haben wir Gott gefunden. Er ist jedenfalls da, egal, ob wir ihn suchen oder nicht. Und er meint es gut mit dir und mit mir. Und selbst, wenn nichts mehr geht und wir auf der Nase liegen, weil wir so gut wußten, wo wir hinwollten und es nicht funktioniert hat,…

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…dann ist er da – mitten im Fallen, möchte er dich auffangen, wenn du es zuläßt und schenkt neues Leben – neue Wurzeln, ein neues Herz, neues Sein.

Vielleicht fühlst du dich gerade wie dieses Stück Holz – völlig am Ende mit deiner Kraft? Müde und gelähmt vom ständigen Hetzen durch den Alltag und vom Kampf um irgendetwas? Verletzt und einsam? Das einzig sinnvolle ist dann, sich mit weichem grünem Moos zu umgeben -„kleiner Mooshügel“ –

umgeben von weichem Wohlwollen auf www.wertdernatur.de

– sich dem Alleinsein zu stellen und maximal wohlwollende Menschen an dich heranzulassen und in Ruhe zu heilen. Wer weiß, was dann aus dir wird? Nimm dir Zeit für dich, für die Natur, für Gott, dann wird es Leben und Wachstum im Überfluß geben und deine Umgebung wird staunen. Dies alles sind keine Ratschläge (wer braucht die schon?), sondern darf dich ermutigen, auf dem Weg unterwegs zu sein – so wie viele, mit Fragen, Ideen, Sorgen – lass es raus…

…geh wieder in die Natur….zurück zu deinen Wurzeln und nutze alles, was dir begegnet, um zu lernen :-).

Pflanzen und Menschen zum Aufblühen bringen

Ich habe mich oft gefragt, warum es mir so eine tiefe Zufriedenheit gibt, in der Erde zu buddeln, dem Leben beim Erwachen zuzusehen und zu staunen, wie Pflanzen groß und stark werden und sich entfalten, um in ihrer vollen Schönheit zu erblühen. Gehts dir ähnlich? Vielleicht, weil es so viel einfacher ist, als Menschen zum Aufblühen zu bringen? Doch auch das fasziniert mich und wird mir immer wichtiger. Lass dich also mal kurz auf dieses Gedankenspiel ein, auch wenn es teilweise hinkt:

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am Anfang

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beim Aufblühen

Menschen und Pflanzen brauchen gute Bedingungen, um sich zu entfalten. Es braucht Wärme und Wohlwollen, Nahrung, Geduld und einen freien Raum zum Wachstum. Denn nur, wenn Freiheit für Entwicklung da ist, kann Wachstum entstehen und dann gibt es Blüten und Früchte. Einengung, Druck, Erwartungen und Kontrolle ist wie ein Dahinvegetieren zwischen Disteln und Dornen – man braucht eine Menge Kraft und wird nur sehr spärlich blühen. Wir können also in einer ruhigen Minute unser Leben anschauen und hinterfragen, ob Streit, Hektik, Lärm, immer irgendetwas zu tun und dauernd nur im Außen unterwegs zu sein wirklich gute Bedingungen sind, um zu wertvollen Persönlichkeiten heranzureifen.

Denn bei der Arbeit im Garten fiel mir auf, dass jede Pflanze für sich wächst (von den Schmarotzerpflanzen mal abgesehen). Es ist wichtig, zu entdecken, dass du selbst für dich verantwortlich bist. Wenn du also feststellst, dass dir das Wohlwollen in deiner Umgebung fehlt, dann kannst du nicht dein Umfeld ändern, aber du kannst lernen, Grenzen zu setzen. Die Menschen um dich herum müssen sehen, was dir wichtig ist, was du leisten kannst und was eben nicht geht (ja, man macht sich dabei verletzlich – aber das ist doch wahre Stärke, oder?), sie müssen hören, was deine Bedürfnisse sind und erfahren, was dir nicht gut tut. Man nennt das Selbstfürsorge – das ist lernbar, auch in späteren Jahren :-).

Denn sie werden an deine Grenzen gehen und fordern damit heraus, wie du mit dir selbst umgehst. Wenn ihr eine gute Ebene der Kommunikation habt, werden sie dich respektvoll behandeln und selbst an ihrem Charakter arbeiten. Und so kann sich jeder Stück für Stück entfalten und das ausleben, was Gott in jeden ganz einzigartig hineingelegt hat. Und er ist da und schickt uns immer wieder die Menschen über den Weg, die wir brauchen, um zum Kern zu finden. Tolle Gärtner kennen die Eigenschaften ihrer Pflänzchen und nutzen dies und pflanzen nebeneinander, was gut füreinander ist ( manche Pflanzen vertreiben für andere schädliche Insekten oder begünstigen sich im Wachstum).

Wenn du im Leben Barmherzigkeit erfahren hast, dann wirst du es auch weitergeben können. Wenn du Freiheit geschmeckt hast, wirst du diesen freien Raum auch anderen zugestehen. Wenn du mit deinen Emotionen nicht hinter dem Berg halten musst, wirst du es aushalten, wenn andere ihre Empfindungen äußern  und dies nicht ändern wollen. Es geht immer erst einmal darum, zum eigenen Kern zu finden – die eigenen Themen zu bearbeiten, Grenzen setzen zu lernen, sich den Schmerzen im Inneren zu stellen, damit sie heilen können. Voller Kraft geht deine Reise dann weiter zu den Anderen. Selbstfürsorge ist nicht Egoismus, wenn du immer wieder dein Gegenüber im Blick hast. Allerdings fühlt es sich anfangs sehr egoistisch an, wenn man es neu ausprobiert.

Doch dann hast du wirklich dauerhaft etwas zu geben (du blühst auf und erfreust deine Umgebung),

  • dann erst kannst du zuhören, ohne zu urteilen,
  • deine Meinung sagen, ohne Ratschläge zu erteilen,
  • dann kannst du den Anderen sehen, ohne dich selbst in ihm zu sehen und verwirklichen zu wollen,
  • du kannst Mut machen, ohne das Gegenüber zu bedrängen,
  • vertrauen, ohne etwas zu erwarten und
  • helfen, ohne für den Anderen zu entscheiden (wertvolle Gedanken aus dem Buch über die Liebe von Jorge Bucay – Buchtipp!).

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Und du kannst dich an deinen Mitmenschen erfreuen, ganz ohne Neid, weil es eben unterschiedliche Schönheiten und Begabungen gibt, bei Menschen und auch bei den Pflanzen. …Um die Brücke zum Garten wieder zu schaffen… Schauen wir uns also einmal bewußt den Garten unseres Lebens an: ist er voll Unkraut, Streit und Überforderung oder blüht er in bunten Farben der Ermutigung, Wärme und Lebendigkeit? Das wünsche ich dir von Herzen. Es fängt bei dir an, in deinem Kern. Pack es an, es lohnt sich. Pflanze draussen in der Erde und drin in deinem Herzen. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um Samen zu sähen, um dieses Jahr etwas ernten zu können…

Aller Anfang ist schwer…aber jedem Anfang wohnt auch ein Zauber inne 🙂 und wenn es nur die Hoffnung auf ein bisschen Erwachen und Wachstum ist.

Nette Gedanken und Fragen dazu hat auch dieser Mann: zurück zur Natur.

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Weihnachtsbaum upcyceln – Tannennadeln nutzen

So, die Weihnachtszeit ist vorüber und der Weihnachtsbaum muss nicht einfach nur entsorgt werden, sondern du kannst ihn noch verwenden und upcyceln.Bitte niemals mit der Eibe – einem hochgiftigen Nadelbaum verwechseln – aber wer stellt sich schon eine Eibe als Weihnachtsbaum auf? 🙂 Und ich gehe davon aus, dass Konsumenten nachdenken, bevor sie etwas kaufen – sprich, es ist wichtig, ob der Weihnachtsbaum gespritzt ist oder in Bio-Qualität. Ich hatte ein paar Zweige von Freunden, da kann man alles daraus herstellen :-).

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  1. Badezusatz aus Tannen-/Fichtennadeln für die Erkältungszeit herstellen
  2. Tannenlikör herstellen
  3. Tannensalz herstellen
  4. Tee, Tinktur, Räucherwerk, Kissenfüllung

zu 1.) Badezusatz

Du kannst die Tannen-, Fichten- oder Kiefernzweige auskochen und ein wunderbares Bad in der Erkältungszeit herstellen. Die ätherischen Öle gehen in das Wasser über und sind angenehm für die Atemwege.

  • Nadelzweige
  • Wasser
  • Schraubgläser

Einfach die Zweige in Wasser bedeckt 15 min. kochen lassen. Die Zweige entfernen und die Lösung nochmals aufkochen und in Schraubgläser füllen. Wer möchte, kann pflegende Öle wie Mandelöl zusetzen.

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zu 2.) Herstellung von Tannenlikör

  • Tannennadeln
  • Schnaps
  • Zucker
  • Glasflasche

Dazu einfach 2 Hände voll Tannennadeln in ca. 600 ml Schnaps (mind. 35%) einlegen, diesen in eine Glasflasche füllen und 10 Wochen ziehen lassen. Nun kochst du eine Zuckerlösung (125 g Zucker und 50 ml Wasser), lässt sie abkühlen, seihst die Tannennadeln ab und schüttest die Zuckerlösung zu dem Alkohol.

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zu 3.) Herstellung von Tannensalz

Für das herbe Tannensalz werden die Tannennadeln im Ofen auf Backpapier 5-10 min. getrocknet (die ganzen Zweige reinlegen, danach fallen die Nadeln ab). Dann zermahlen (z.B. in der Küchenmaschine) und im Mischungsverhältnis 1 TL Nadelpulver, 1 TL Salz und z.B.1 TL Paprikapulver in kleine Gläser gefüllt. Das schmeckt lecker und ist ein nettes Geschenk. Fraglich wäre, ob das Pulver auch ein guter Badezusatz ist. Das habe ich noch nicht ausprobiert.

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weitere Verwendungsmöglichkeiten und die Bedeutung von Tannen/Fichtennadeln für die Gesundheit

Tannenharze haben eine entspannende, belebende und schleimlösende Wirkung – als Badezusatz wirkt es vorbeugend bei Erkältungskrankheiten und hilfreich bei schmerzenden Gelenken oder nervöser Unruhe. Laut Kneipp ist ein Tee aus Tannennadeln besonders gut für die Stimmbänder geeignet. Und eine Tinktur sei hilfreich gegen Kopfschmerzen. Tannen-/Fichtennadeln sind ein wunderbares Räuchermittel – weil sie duften. Und zuletzt: die Indianer nutzten Tannennadeln als Polstermaterial für Kissen – wäre ein Versuch, wobei ich unsicher bin, ob das schmerzhaft ist 🙂

Im Mai geht es dann weiter mit der Zubereitung von Tannenspitzenhonig: http://wertdernatur.de/tag/tannenspitzenhonig/

Viel Freude beim Weiternutzen des Weihnachtsbaumes.

Schwarze Nüsse aus unreifen Walnüssen – noch im Juni ansetzen

Wenn du eine französische Delikatesse herstellen möchtest, solltest du noch bis Ende Juni die unreifen Walnüsse ernten gehen und schwarze Nüsse herstellen. Es ist ein bisschen zeitaufwendig, aber sehr lecker. Früher haben die Adligen schwarze Nüsse zu Käse serviert, es eignet sich aber auch wunderbar als Beilage zu Wildgerichten, zu Eis, Salaten oder als Partysnack. Und da wir alle Geduld lernen müssen – erst in 6 Monaten kannst du deine schwarzen Nüsse genießen, wenn du sie jetzt herstellst 🙂 Es lohnt sich. Weiter unten erkläre ich das Ansetzen eines gesunden Walnussliköres.

schwarze Nüsse herstellen auf www.wertdernatur.de

Herstellung schwarzer Nüsse

Bitte noch bis Ende Juni die unreifen grünen Walnüsse vom Baum ernten. Danach beginnt innen der Verholzungsprozeß und die Nüsse sind nicht mehr weich und nicht mehr als schwarze Nüsse verwendbar. Die karamelliesierten Nussfrüchte haben einen intensiv süßen nussigen Geschmack und sind ganz weich – sie zergehen auf der Zunge.

einige wertvolle Inhaltsstoffe der schwarzen Nüsse

  • viel Vitamin C
  • einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • Magnesium
  • Eisen
  • Calzium
  • Zink

Ihnen wird blutreinigende Wirkung und Steigerung der Konzentrationsfähigkeit nachgesagt. Sie sind nervenstärkend und gut für das Herz-Kreislaufsystem. Sie sind durch die Fettsäuren krebshemmend und funktionieren als Antioxidantien. Und Studien besagen, dass der regelmäßige Verzehr einen cholesterinsenkenden Effekt hat.

Zubehör bzw. Zutaten für 1 kg grüne Nüsse

  • Handschuhe!!!
  • 1 kg Zucker (ich habe auch schon mit nur 700 g Zucker eingekocht)
  • Vanille, Gewürznelken, Zimt
  • oder nach Belieben Ingwer, Pfeffer und Zitrone, um eine andere Geschmacksrichtung herzustellen
  • Wasser

Herstellung

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  • grüne Walnüsse ernten, Stiele entfernen
  • Handschuhe anziehen, weil die Nüsse extrem färben (speziell als Färbemittel für Kleidung funktioniert das super, ist aber nicht immer gewollt :-))

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  • die Nüsse mit einer Gabel 4-5x einstechen, damit die Gerbsäure austreten kann und in eine Schüssel mit Wasser legen
  • 14 Tage lang sollte 1-2x täglich das Wasser gewechselt werden (es verfärbt sich gelb und die Nüsse färben sich langsam schwarz)
  • nach 14 Tagen beginnt der Einkochprozeß

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Einkochen

  • die nun schwarzen Nüsse werden jetzt mit dem Zucker, frischem Wasser und den Gewürzen gekocht
  • sie verbleiben bis zum nächsten Tag in der Lösung
  • am 2. Tag wird nur die Lösung (ohne die Nüsse) aufgekocht, nach dem Abkühlen die Nüsse wieder über Nacht in der Lösung einlegen
  • am 3. Tag die gleiche Prozedur
  • am 4. Tag werden die Nüsse in der Lösung ca.45 min. ohne Deckel gekocht, bis die Zuckerlösung eindickt und die Nüsse ganz weich sind
  • heiß in Gläser füllen, fest verschließen und dunkel aufbewahren
  • die Nüsse sollten ca. 6 Monate reifen – zu Weihnachten kann die Delikatesse dann hervorgeholt, gekostet oder verschenkt werden
  • ich schneide die Nüsse immer erst kurz vor dem Verzehr auf

schwarze Nüsse herstellen auf www.wertdernatur.de schwarze Nüsse herstellen auf www.wertdernatur.de

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Viel Freude beim Zubereiten mit Vorfreude auf das Ergebnis.

Walnusslikör aus schwarzen Nüssen

  • 7-10 unreife grüne Walnüsse
  • 1 l Korn (40%)
  • 400 g Zucker
  • Zimt, Zitrone, 4 Nelken, evtl. 5 Kaffeebohnen (kein Muss)

Der Likör gilt als stoffwechselanregend, blutreinigend und stärkend. Auch für einen Likör werden die unreifen Nüsse erst 14 Tage gewässert, damit die Gerbsäure austreten kann ( siehe Erklärung oben). Danach werden sie geviertelt, in eine Flasche gegeben und mit Zucker, Zimt, Zitrone, Nelken und evtl. Kaffeebohnen bestückt. Das wird mit Korn bzw. Wodka (40%) übergossen. Fotos folgen, meine diesjährigen Nüsse wässere ich noch.

Hier findest du noch mehr Ideen zu Gänseblümchen, Löwenzahn, Flieder, Tannenspitzen oder Mohn.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

Wildkräuter und Wildgemüse – eine kulinarische Reise

Wildkräuterexpertin auf www.wertdernatur.de

Hallo, seit vielen Jahren sammle, esse und empfehle ich Wildkräuter und Wildgemüse. Ich verwende sie frisch, getrocknet als Tee oder Pulver, auch als Tinktur oder Salbe. Aber die Heilkräuterei ist ein großes Thema für sich – heute geht’s zunächst um die Kulinarik. Ich habe mehrere Jahre frisch gesammelte Wildkräuterkisten in Bioqualität angeboten und viele Kräuterkurse gegeben. Umzugsbedingt mach ich davon gerade eine Pause, sammle und mische aber weiterhin. Ohne geht’s gar nicht mehr! 🙂

Daniele Schaefer, nimmt uns mit auf ihre kulinarische Reise ins Wildkräuterbeet:

Wildkräuter und Wildgemüse – unerwartet gute Geschmackserlebnisse

Eine Schüssel voll mit sattgrünem Salat aus Ackerbohnenblättern und Brunnenkresse, garniert mit ein paar zartrosa Blüten des Wiesenschaumkrauts und den gelben Blüten vom Ackersenf. Dazu ein paar Bärlauchblätter-Röllchen mit Frischkäse, überstreut mit blauen Borretschblüten. Als Getränk eine Giersch-Limonade mit dem wunderbaren Aroma wilder Duftveilchen und schließlich Beinwell-Taschen mit einer Füllung aus Knopfkraut-Spinat, etwas Käse und gedünsteten Gänseblümchen – fertig ist ein Frühlings-Feinschmeckermenü mit erstklassigen Inhaltsstoffen und überwältigendem Anblick, der Geschmack weit entfernt vom industriell vorgegebenen Alltagseinerlei, der Körper spürt sofort, dass ihm Gutes gegeben wurde. Wie konnte das nur so lange vergessen werden?

Malve auf www.wertdernatur.de

Malve

Wenn altes Wissen wieder nachgefragt wird, ist die Zeit reif für Veränderung. Tausenden Menschen geht es inzwischen so, dass sie unsere chemisch angereicherte Kost derart satt haben, dass sie lieber „ins Gras beißen“ – und zwar, um wieder zu genesen.

Melde auf www.wertdernatur.de

Melde

Gartenmelde-Süppchen, Lindenblätter-Salat, Vogelmiere-Wraps, Tagetes-Eiscreme und Rosen-Tee: Wiese, Strauch und Baum werden zu kostbaren Begleitern im neuen Ernährungsalltag. Dabei gibt es viele Wege, die beschritten werden können: Kräutertee für die Vorsichtigen, Wildkraut-Salate für die Neugierigen, Wildgemüse-Kochorgien für die Passionierten und täglich grüne Smoothies für die Hartgesottenen. Geschult in Kräuterkursen, wie auch ich sie monatlich anbiete, kann jeder basales Wissen erwerben und erste Versuche starten. Wer sich zu unsicher ist, kann online Wildkräuter bestellen. Das ist jedoch teuer und nicht so frisch wie selbst gepflückt.

Mut also zum Selbersammeln, die Welt hält so vieles bereit!

Wildkräutermix auf www.wertdernatur.de

Wildkräutermix

Wir versenden derzeit:

  • Farbenfroher Kräutertee mit 30 verschiedenen selbstangebauten Heil- und Genuss-Kräutern sowie Wildkräutern:

25g                = 9,90 €

Trochenware auf www.wertdernatur.de

Trockenware

Tee: Duft des Sommers auf www.wertdernatur.de

Tee: Duft des Sommers

  • Kräuterpulver aus 40 selbstgeernteten Wildkräutern und –gemüsen:
  • Zur Herstellung von Dressings, Suppen, Smoothies, Kräutersalzen, für Brühe, als Backzutat für Quiche und Kräuterbrote und zur Verfeinerung von Kräuterquark

30g                = 11 €

100g              = 35 €

150g              = 50 €

Wildkräuter-Pulver auf www.wertdernatur.de

  • Essbare Blüten getrocknet
  • Zur Herstellung eigener Tees, für Blütenzucker usw.

10g                                = 8 €

Alle Pflanzen wurden bei uns luftgetrocknet, manuell verarbeitet und haben Bio- und Rohkostqualität! Wir kooperieren mit Wert-der-Natur.de, Bestellungen bitte über diesen Blog! Die Versandgebühr beträgt je nach Gefäß (Glas- oder Papierverpackung) 2,20 € bzw. 4,50 €.

Grüne Grüße aus der Chlorophyllwolke (-:

Blüten – Blütenzucker, Kräutersalz – Farben und Düfte auch im Winter genießen

Als ich gestern so durch den Garten spazierte und die Blüten sah, wurde ich wehmütig, weil ich die Farben und Düfte so gern auch im Winter genießen würde. Da bald der Frost kommt und dann sowieso alle Blüten hinüber sind, fing ich an, alle essbaren Blüten, die ich finden konnte, zu pflücken. Und nun verrate ich dir, wie du die Düfte und auch zum Teil die Farben einfangen kannst: stelle Blütenzucker bzw. Blütensalz oder Kräutersalz her.

Düfte und Farben einfangen für den Winter auf www.wertdernatur.de

Folgende Blüten sind essbar und damit zu verwenden:

Blütensalz und Blütenzuckermischungen herstellen auf www.wertdernatur.de

Herstellung von Blütenzucker:

  1. ca. 100 g Zucker
  2. ca. 2 TL voll frische Blütenblätter (bitte nur die Blütenblätter vorher abzupfen) – je nach gewünschter Farbintensität auch mehr möglich
  3. das ganze pürieren oder in eine Küchenmaschine geben (Puderzuckermaschine)
  4. evtl. durch ein Sieb schütten (das habe ich mir gespart, ist ja alles essbar)
  5. im Backofen bei 50 Grad trocknen (je nach Menge 10-20 min.)
  6. in dunklen Gefäßen aufbewahren oder einfach in den Schrank stellen

Wir sind uns sicher einig, dass sowohl Zucker als auch Salz eher als Gewürz zu sehen sind und bei übermäßigem Verzehr der Gesundheit schaden – deshalb lieber wenig, gut duftend und schön fürs Auge 🙂

Blütensalz und Blütenzuckermischungen herstellen auf www.wertdernatur.de

Rezeptvariationen:

  • Vanille oder Zimt nach Belieben zufügen
  • Ringelblumenblütenzucker mit Kakao verfeinern und zum Cappuccino genießen
  • Zitronenmelissenzucker in den Tee geben
  • Kräutermischungen machen

Düfte und Farben auch im Winter geniessen auf www.wertdernatur.de

Frische Blütenblätter und Kräuter haben ein tolles Aroma und der Duft ist viel intensiver als bei getrockneten Kräutern für Kräutersalz. Auch die Farbe ist bei den getrockneten Kräutern nicht mehr so intensiv und färbt auch nicht ein.

Wer große Mengen Blüten hat, kann sie natürlich auch zu Sirup machen oder als Teezusatz trocknen. Ich weiß, ich bin dieses Jahr viel zu spät dran mit dieser Idee, aber dann freue ich mich schon auf den nächsten Sommer.

Diese Blütensalze und Blütenzuckermischungen sind auch eine tolle Geschenkidee für Weihnachten oder für alle Papas und Kinder, die was schönes selbst herstellen möchten, um die Mutti zu überraschen :-). Ich finde es jedenfalls super und erfreue mich an den Düften und Farben.

Wie wäre es, wenn du es ausprobierst und mir Fotos schickst und einen Kommentar abgibst, wie es gelungen ist und was für Blüten und Kräuter sich noch eignen? Da würde ich mich echt freuen, denn ich habe einfach nicht die Zeit, alles selbst auszuprobieren.

weitere Verwendungsmöglichkeiten für Blüten:

buntes Badesalz, Handcremestücke – dafür ist es auch gut, genug Blüten da zu haben, Badesprudeltabs, Deo, Teemischungen, Ringelblumensalbe,

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

Wie wäre es, wenn du es ausprobierst und mir Fotos schickst und einen Kommentar abgibst, wie es gelungen ist und was für Blüten und Kräuter sich noch eignen? Da würde ich mich echt freuen, denn ich habe einfach nicht die Zeit, alles selbst auszuprobieren.

Borretsch – Helfer aus der Natur

Borretsch

Diese Pflanze, die von Mai bis Oktober unermüdlich mit kleinen schönen rosa-lilanen bis blauen Blüten erfreut, ist einjährig und bedingt essbar. Sie enthält viel Vitamin C und Kalium und wirkt appetitanregend. Weitere Inhaltsstoffe sind: Schleimstoffe, Gerbstoffe, Saponin, Kieselsäure, Fettsäuren, ätherisches Öl und kleine Mengen Pyrrolizidinalkaloide.

Borretsch auf www.wertdernatur.de

Gründüngung

Schon immer wollte ich wissen, was es mit dieser Pflanze auf sich hat, deshalb habe ich mal recherchiert. Für den Boden und die Bienen ist sie ein Segen. Imker nutzen den Borretsch als Bienenweide. Wenn dein ermüdeter Boden im Beet eine Frischekur verdient hat oder wenn du neue Flächen erschliessen möchtest, ist dieses Raublattgewächs ein Tipp. Seine Pfahlwurzeln durchdringen das Erdreich und sorgen für effektive Durchlüftung. Nährstoffe aus den tieferen Erdschichten werden dadurch erschlossen. Borretsch kann als Schnittgut oberflächlich in den Boden eingearbeitet werden. Aus dem Schnittgut kannst du auch einen Dünger ansetzen. 1 kg Kraut auf 1 l Wasser (gären lassen), später  1:10 mit Wasser verdünnen und vergießen.

Nutzen der Blüten

Die Blüten eignen sich wunderbar als Garnitur und Würz- und Färbemittel für Essig. Die Blüten kannst du wunderbar in Eiswürfelformen einfrieren und in Getränken servieren. Die Blüten können kandiert für Süßspeisen verwendet werden. Im Iran wird ein Tee aus getrockneten Blüten gegen Husten und Erkältung eingenommen.

Borretsch als Helfer auf www.wertdernatur.de

Verzehrempfehlung

Die Meinungen zu dieser Pflanze gehen etwas auseinander. Aufgrund dessen, dass Alkaloide enthalten sind, wird nur der Verzehr der Blüten sowie des Öls bedenkenlos empfohlen – der regelmäßige Genuß der Stängel und Blätter ist nicht empfohlen. Es gibt ein kulinarisch wertvolles Borretschöl. Dieses wird aus den kaltgepressten Samen hergestellt. Es wird bei atopischen Ekzemen eingesetzt.

Ein gelegentlicher Verzehr gilt als unbedenklich (siehe Wikipedia). Die Stängel kannst du schälen und wie Stangensellerie zubereiten. Die jungen, noch nicht so behaarten Blätter erinnern vom Geschmack her an Gurken. Deshalb kannst du sie als Würzkraut in Salaten, Soßen, Suppen und Gemüse verwenden. Bekannt ist den meisten die schmackhafte Borretschsuppe. Es sollte frisch verwendet werden, weil beim trocknen die typischen Aromen verloren gehen.

Möchtest du mehr über essbare Blüten erfahren oder wie du die Natur in der Küche nutzt? Du findest Erläuterungen zu Ringelblumen, Mohn, Holunder, Tannenspitzen und auch Möhrengrün und Co in anderen Artikeln. Du kannst Borretschblüten auch trocknen und in selbstgemachten Handcremestücken verschenken – wunderschön. Dazu ist jetzt noch eine gute Zeit zum Sammeln. Viel Freude beim Ausprobieren.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

Borretsch auf www.wertdernatur.de

Likörherstellung – einfach kreativ und köstlich

Jetzt ist die Zeit, wo es Überfluss an Früchten und Kräutern gibt, deshalb solltest du mal die Likörherstellung ausprobieren. Du möchtest doch sicher auch im Winter die Köstlichkeiten genießen? Und vielleicht ein nettes Geschenk für Freunde haben? Früchte können auf verschiedene Weise verarbeitet werden: als Marmelade oder Fruchtgrütze, Früchte einwecken, Salben, Sirup und Liköre herstellen. Um diese soll es heute gehen. Ich erkläre Schritt für Schritt, was du brauchst und gebe Beispiele, was du alles verwenden kannst, um einen lecken Likör selber anzusetzen.

Likör selbst machen auf www.wertdernatur.de

Zutaten für Likörherstellung:

  • Korn oder Wodka mind. 38 % Alkohol
  • Zucker
  • Früchte/Kräuter
  • zum Verfeinern Zimt, Vanille und Zitrone
  • Glasflaschen (Tomatenpassataflaschen eignen sich wunderbar)

Verzeih mir, dass ich keine Mengenangaben mache, aber du wirst sehen, dass das die bessere Variante ist, um mal schnell kleine Mengen anzusetzen ohne erst mit der Waage anzufangen.

Schritt für Schritt:

Likörherstellung auf www.wertdernatur.de

  • Fülle die Früchte (zerkleinert – Steinfrüchte mit Kernen) in die Glasflasche
  • von den Mengenverhältnissen her gibt es eine Regel: du kannst auch kleine Mengen herstellen, aber die Früchte müssen immer mit Alkohol bedeckt sein (ich hatte für die 6 Glasflaschen 3 Flaschen Alkohol)

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  • Nun füllst du mind. 6 EL Zucker mit hinein (gern auch mehr, wer es süßer mag bzw. kann der Likör auch später noch nachgesüßt werden), gibst Vanille oder Zimt oder Zitrone und Kräuter dazu.

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Ich habe mich für folgende Mischungen entschieden: Aprikose-Zitrone in Wodka, Nektarine mit Pfefferminze in Korn, Blaubeere Vanille in  Korn, Brombeere Zimt in Wodka, Pflaume Zimt in Korn und ein Zitronenmelissenlikör. Die Kerne der Steinfrüchte kannst du mit hineingeben, das gibt ein wunderbares Aroma.

  • Nun gießt du den Alkohol auf, bis alles bedeckt ist. Dabei ist es Geschmackssache, ob du Wodka oder Korn nimmt, es sollten aber mind. 38 % Alkohol sein.

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  • Jetzt werden die Flaschen beschriftet – einfach mit einem wasserlöslichen Stift die Sorte und das Datum auf die Flaschen schreiben. Diese werden dann für mind. 6 Wochen in die Sonne gestellt und 1x/Tag geschwenkt.

Nach 2 Wochen hat der Liköransatz schon eine tolle Farbe angenommen:

Likör selbst machen auf www.wertdernatur.de Likör selbst machen auf www.wertdernatur.de

Kräuterlikör seihst du nach 6 Wochen ab und läßt ihn in schönen Flaschen nochmal mind. 4 Wochen ruhen. Obstlikör kann länger stehen, sollte aber nach dem Abseihen auch nochmal mind. 4 Wochen ruhen – je älter, desto besser. Die Alkohol-Früchte kann man genießen – im Cocktail, auf Eis oder einfach mit verkochen.

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Aprikosen-Zitronen-Liköransatz

Den Likör kannst du pur trinken oder als Cocktails mit z.B. Orangensaft mixen. Und du hast ein super Geschenk für Freunde.

Beispiele:

Du kannst jede erdenkliche Frucht neben den oben genannten nutzen: Johannisbeeren, Pfirsiche, Mirabellen, Kirschen, Maulbeeren und auch Kräuter wie Pfefferminze, Johanniskraut, Salbei – je nach Geschmack. Ich habe gerade einen grünen Walnusslikör angesetzt, aber davon berichte ich später.

Also, auf gehts, probier es aus, damit du auch im Winter die Gaben von Gottes schöner Schöpfung nutzen kannst. Ich freue mich über Rückmeldungen und Kommentare.

Bohnen-bunter essbarer Sichtschutz

Letztes Jahr habe ich meine ersten Bohnen selbst gezogen und es war so eine herrliche Ernte und ausserdem waren die Pflanzen ein toller blühender Sichtschutz und Schattenspender in der Sitzecke. Dieses Jahr werde ich ganz verschiedene Sorten anbauen, damit der Sichtschutz bunt blüht und geerntet werden kann. Wenn du es auch einmal probieren möchtest, ist jetzt die perfekte Zeit für die Aussaat. Es geht auch auf dem Balkon im Kübel – du brauchst nur eine Rankhilfe.

Bohnen Sichtschutz auf www.wertdernatur.de

das war im Juli letzten Jahres – unglaublich, wie schnell die Bohnen wachsen

Es gibt jede Menge Bohnenarten – die kleinen Buschbohnen und verschiedenfarbige Stangenbohnen. Toll ist es, verschiedene Sorten anzubauen, denn dann hat man auch verschiedenfarbige Blüten. Die Woll-oder Feuerbohne blüht zum Beispiel rot, es gibt gelbe und weiße Blüten, die Saubohne oder auch dicke Bohne genannt und noch viele andere.

Die Bohne ist ein Schmetterlingsblütler aus der Familie der Hülsenfrüchte. Bohnen sind roh giftig, aufgrund der enthaltenen gesundheitsschädlichen Lektine, die beim Kochen zerstört werden. Deshalb sollten sie immer auf 75 Grad erhitzt werden. Bohnen enthalten Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, außerdem Vitamine C, K und Folsäure. Bohnen sollten schnell verarbeitet werden. Deshalb kann man sie gut einkochen und so für den Winter haltbar machen.

Bohnen sind einjährig, d.h. du ziehst sie Ende April vor bzw. pflanzt sie Mitte Mai raus. Du kannst sie in Reihensaat oder in Horsten (5 Körner als Ring) anbauen. Geerntet wird ab Juni bis in den Herbst hinein bis zum Frost. Du kannst sie kochen, braten, süßsauer einkochen, einfrieren, einkochen und wenn du keine Hybride hast (Biosamen sind empfehlenswert), dann sammelst du im Herbst sie Samen und sähst sie nächstes Jahr wieder. Es ist sinnvoll, Bohnenkraut neben den Bohnen anzubauen, denn dann gedeiht beides besser. Bohnen vorziehen auf www.wertdernatur.de

Bohnen vorziehen auf www.wertdernatur.de

Bohnen vorziehen auf www.wertdernatur.de

Ich ziehe jetzt schon fleißig vor und kann im Raum Dresden ab sofort Bohnenpflanzen folgender Sorten anbieten: Woll-bzw.Feuerbohne, blaue Hilde (eine lilablaue Stangenbohne, die beim Kochen grün wird und keine Fäden hat), Neckargold und Neckarkönigin (gelb und grün), Delikatessbohne, Saubohne. Ich kann auch noch diese Samen verschicken, wenn jemand Bedarf hat, Preis VB.

verschiedene Bohnensorten auf www.wertdernatur.de

Wenn du weitere spannende Pflanzen anbauen möchtest, findest du hier Ideen zu Yacon, Inkagurke, Maulbeere, Zierquitte und Mohn.