Alles ist eine Frage des Blickwinkels

Alles ist eine Frage des Blickwinkels

 

Was siehst du, wenn du dich anschaust?
Die Gaben und die Einzigartigkeit deiner Person
oder die Unzulänglichkeiten?

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Was hörst du um dich herum?
Die spannende Andersartigkeit
und die verschiedenen Wege und Denkansätze der anderen,
oder Eigenarten, die dich stören und die du nicht verstehst?

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Was fühlst du,
wenn du in die Welt hinausgehst?
Das pulsierende Leben
und die Schönheit im Kleinen
oder die schwierigen Umstände,
die Erwartungen, das Gehetztsein?

Alles ist eine Frage des Blickwinkels.

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Wende deinen Blick dem Leben zu
und du wirst beschenkt werden
und dankbar sein.
Das wiederum gibt dir Kraft
für den weiteren Weg.

Zeit der Wildkräuter

Darauf freue ich mich den ganzen Winter. Auf das Leben, auf die Farben, auf die Düfte, auf das Neue, was wächst. Jetzt ist es soweit:

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Aprikosenblüte

Habt ihr euch mal die Knospen an den Bäumen angeschaut und mal daran gerochen?

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Nektarinenblüte

Beachtet ihr die Wildkräuter, die überall aus dem Boden sprießen und voller Vitamine und lecker sind?

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die ersten Wildkräuter, die ich auf der Wiese entdeckte

Ich bin Gott dankbar, dass er jedes Jahr neu dieses Wunder schenkt.

Und manchmal ist das schlichte Butter – oder Frischkäsebrot besonders lecker, wenn es mit Wildkräutern verziert wird. Deshalb gab es bei uns dieses leckere Abendbrot:

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Was das alles ist und wieso man es essen kann, dass erfahrt ihr in den nächsten Wochen hier. Also bleibt dran 🙂

Dankbarkeitstagebuch und Entwicklung

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meine entworfene Postkarte aus dem Set 2

Ich bin von Natur aus ein Mensch, der oft unzufrieden ist, weil mich das antreibt, Neues zu lernen, zu probieren und zu reifen. Aber Unzufriedenheit nagt auch an einem und tut der Seele nicht gut. Da las ich vor gut einem Jahr von einem Dankbarkeitstagebuch: man nimmt sich ein Buch und schreibt jeden Abend 3 Dinge des Tages ein, die einen dankbar gemacht haben. Am Anfang ist das vielleicht nicht so leicht, aber man bekommt einen Blick dafür und manchmal stellt man tagsüber fest: jetzt ist gerade ein schöner Moment, an den ich mich heute Abend erinnern werde. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass man mit guten Gedanken einschläft und zufrieden wieder aufwacht (na gut: je nachdem, wann der Wecker klingelt).

Ich habe, obwohl ich es mir nicht zugetraut habe, jetzt schon 1,5 Jahre durchgehalten und das ganze System noch verbessert. Ich habe mir eine Box mit Karteikarten angelegt. Da schreibe ich dann zum Tag das entsprechende Jahr und kann reflektieren, wie sich mein Blick über die Jahre verändert oder was mich eben letzes Jahr froh gemacht hat und wie ich mich entwickele. Da passen dann ca. 6 Jahre auf eine Karteikarte. Für mich ist es ein Abendritual geworden, was ich nicht mehr missen möchte. Sicher ist es nicht für jeden etwas, aber probieren schadet nicht, vielleicht macht es dich auch dankbarer und zufriedener :-).

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Nachtrag: Jetzt nach 3 Jahren ist es Zeit für ein erstes Fazit: Ich schreibe immer noch gern ein und und freue mich aufs Lesen, was an dem Tag vor 1 oder 2 Jahren war und es macht mich noch dankbarer für alles, was ich erlebt habe, woran ich gereift bin und man hat eben alles auf einen Blick. Probier es auch, es ist ein Langzeitprojekt, aber echt toll.

Gedanken 2015

Wärme – wo bist du?
Ich vermisse dich.
Keine Farben –
ich lerne,
die verschiedenen Grautöne
wertzuschätzen.
Lautlose Stille –
irgendwann wird sie
mir zum Freund.
Alles muss ruhen,
um neu zu erblühen.
So auch ich –
Lasse mich vom
Kreislauf des Lebens prägen.
Und bin
im heute

hier und jetzt.

Winter

Es wird kalt und grau,
leider verschwinden die Farben.
Doch der Winter hat für uns
andere Gaben.
Es ist gut,
wenn wir darauf schauen
und einmal mehr
dem Leben vertrauen.
Es gibt Kerzenschein,
warmen Tee,
Ofenbänke, (zur Not Heizungen)
und Kaffee,
mit Freunden
gemütliche Stunden,
vorausgesetzt,
wir haben in all der Hektik
Zeit dafür gefunden.
Dazu möchte ich Mut machen,
und ein Feuer der Freude
bei dir entfachen.

Frühling

Zitat

Das Leben erwacht,

ich atme beglückt durch und lasse die Farben auf mich wirken.

Auch mein Inneres ist voller Energie,

so viel gibt es auszuprobieren oder endlich anzupacken.

Aber ich bremse mich auch,

um die Schönheit um mich herum nicht zu verpassen.

So setze ich einen Schritt vor den anderen und versuche,

ganz im Hier und Jetzt zu sein.