Gott – mein Leben

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Mein Gott, so nenne ich dich, doch wie bist du?

Du bist gnädig – sei gnädig, wenn mir Dinge wichtiger sind als du und nimm die 1. Stelle ein.

Es wird gesagt, du bist mächtig – lass mich entdecken, wieviel Macht du hast.

Ich erlebe deine Sanftheit, wenn Traurigkeit mich überfällt, sei du Balsam für meine Seele und heile mich.

Bei dir ist die Vergebung – du hast mir vergeben, lass mich auch anderen vergeben.

Ich
weiß, du bist treu, hole mich zurück, wenn ich auf anderen Wegen bin und mich nicht zurück traue.
Du bist gerecht, lass mich das erkennen, wenn ich mit zweierlei Maß messe.

Man sagt, du machst frei – schenke mir Glauben und mach mich frei von Dingen, die mich fesseln.

Oft lese ich, du bist ein liebender Gott, zeige mir deine Liebe, damit ich nicht woanders vergeblich suche.

Man sagt, du bist gut, lass mich daran denken, wenn ich es besser machen will.

Ich glaube, ich kann dich nur erahnen. Ich vertaue dir, auch wenn ich dich nicht ganz begreife.

Ich weiß, du bist das Wort, täglich Brot, Wasser des Lebens, ein Fels, ein Segen und das Leben.

Zeige mir immer mehr, wie du bist, sei du mein Leben.

              – Ela 2016 –

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Stille

Stille

das bedeutet: im Augenblick sein

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Auftanken

alles Störende ist fern

Nah ist nur das Sein

das Wesentliche für das Leben

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die Hast des Alltags fällt ab

scheint unglaublich und unnötig

Atmen

das Leben in sich aufnehmen

um Kraft zu haben für den nächsten Schritt

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aber noch halte ich inne

noch ist der Tank nicht gefüllt

nur noch einen Augenblick

halte ich die Stille fest

vielleicht bildet sie in mir Wurzeln

mehr brauche ich nicht.

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älter und auch reif werden?

Das Leben rennt an uns vorbei,

Sekunden, Minuten, Stunde um Stunde,

vieles wird uns einerlei.

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Wir müssen uns daran gewöhnen, damit es in den Alltag passt.

Oder fragen wir uns zwischendurch einmal:

Was wird uns wichtig sein – jetzt – später – irgendwann?

Werden wir reif oder nur alt an Jahren?

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Was können wir weitergeben, was anderen auch nützt?

Fürsorge? Freundlichkeit. Wertschätzung? Verständnis.

Oder nur den Frust über nicht erreichte Ziele?

Muster, die von Generation zu Generation weitergegeben werden,

ohne zu hinterfragen, warum sie so viel Leid verursachen?

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Ich möchte immer wieder innehalten, den Blickwinkel ändern,

Ausharren im Nachdenken und Fragen,

bis ich einige Antworten finde, Hintergründe erahne.

Das ist Leben – das macht es wertvoll.

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Alles ist eine Frage des Blickwinkels

Alles ist eine Frage des Blickwinkels

 

Was siehst du, wenn du dich anschaust?
Die Gaben und die Einzigartigkeit deiner Person
oder die Unzulänglichkeiten?

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Was hörst du um dich herum?
Die spannende Andersartigkeit
und die verschiedenen Wege und Denkansätze der anderen,
oder Eigenarten, die dich stören und die du nicht verstehst?

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Was fühlst du,
wenn du in die Welt hinausgehst?
Das pulsierende Leben
und die Schönheit im Kleinen
oder die schwierigen Umstände,
die Erwartungen, das Gehetztsein?

Alles ist eine Frage des Blickwinkels.

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Wende deinen Blick dem Leben zu
und du wirst beschenkt werden
und dankbar sein.
Das wiederum gibt dir Kraft
für den weiteren Weg.

Zeit der Wildkräuter

Darauf freue ich mich den ganzen Winter. Auf das Leben, auf die Farben, auf die Düfte, auf das Neue, was wächst. Jetzt ist es soweit:

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Aprikosenblüte

Habt ihr euch mal die Knospen an den Bäumen angeschaut und mal daran gerochen?

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Nektarinenblüte

Beachtet ihr die Wildkräuter, die überall aus dem Boden sprießen und voller Vitamine und lecker sind?

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die ersten Wildkräuter, die ich auf der Wiese entdeckte

Ich bin Gott dankbar, dass er jedes Jahr neu dieses Wunder schenkt.

Und manchmal ist das schlichte Butter – oder Frischkäsebrot besonders lecker, wenn es mit Wildkräutern verziert wird. Deshalb gab es bei uns dieses leckere Abendbrot:

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Was das alles ist und wieso man es essen kann, dass erfahrt ihr in den nächsten Wochen hier. Also bleibt dran 🙂

Dankbarkeitstagebuch und Entwicklung

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meine entworfene Postkarte aus dem Set 2

Ich bin von Natur aus ein Mensch, der oft unzufrieden ist, weil mich das antreibt, Neues zu lernen, zu probieren und zu reifen. Aber Unzufriedenheit nagt auch an einem und tut der Seele nicht gut. Da las ich vor gut einem Jahr von einem Dankbarkeitstagebuch: man nimmt sich ein Buch und schreibt jeden Abend 3 Dinge des Tages ein, die einen dankbar gemacht haben. Am Anfang ist das vielleicht nicht so leicht, aber man bekommt einen Blick dafür und manchmal stellt man tagsüber fest: jetzt ist gerade ein schöner Moment, an den ich mich heute Abend erinnern werde. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass man mit guten Gedanken einschläft und zufrieden wieder aufwacht (na gut: je nachdem, wann der Wecker klingelt).

Ich habe, obwohl ich es mir nicht zugetraut habe, jetzt schon 1,5 Jahre durchgehalten und das ganze System noch verbessert. Ich habe mir eine Box mit Karteikarten angelegt. Da schreibe ich dann zum Tag das entsprechende Jahr und kann reflektieren, wie sich mein Blick über die Jahre verändert oder was mich eben letzes Jahr froh gemacht hat und wie ich mich entwickele. Da passen dann ca. 6 Jahre auf eine Karteikarte. Für mich ist es ein Abendritual geworden, was ich nicht mehr missen möchte. Sicher ist es nicht für jeden etwas, aber probieren schadet nicht, vielleicht macht es dich auch dankbarer und zufriedener :-).

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Nachtrag: Jetzt nach 3 Jahren ist es Zeit für ein erstes Fazit: Ich schreibe immer noch gern ein und und freue mich aufs Lesen, was an dem Tag vor 1 oder 2 Jahren war und es macht mich noch dankbarer für alles, was ich erlebt habe, woran ich gereift bin und man hat eben alles auf einen Blick. Probier es auch, es ist ein Langzeitprojekt, aber echt toll.

Gedanken 2015

Wärme – wo bist du?
Ich vermisse dich.
Keine Farben –
ich lerne,
die verschiedenen Grautöne
wertzuschätzen.
Lautlose Stille –
irgendwann wird sie
mir zum Freund.
Alles muss ruhen,
um neu zu erblühen.
So auch ich –
Lasse mich vom
Kreislauf des Lebens prägen.
Und bin
im heute

hier und jetzt.

Winter

Es wird kalt und grau,
leider verschwinden die Farben.
Doch der Winter hat für uns
andere Gaben.
Es ist gut,
wenn wir darauf schauen
und einmal mehr
dem Leben vertrauen.
Es gibt Kerzenschein,
warmen Tee,
Ofenbänke, (zur Not Heizungen)
und Kaffee,
mit Freunden
gemütliche Stunden,
vorausgesetzt,
wir haben in all der Hektik
Zeit dafür gefunden.
Dazu möchte ich Mut machen,
und ein Feuer der Freude
bei dir entfachen.