Huflattich – duftender Frühblüher

Was war das für eine Freude, als ich beim Spaziergang Huflattich entdeckte. Das versteht jetzt sicher keiner, der viele Kindheitserinnerungen hat. Aber ich habe nicht so viele und gefühlt 20 Jahre keinen Huflattich mehr gesehen. Und als mir der Geruch in die Nase zog, erinnerte ich mich, wie ich als kleines Mädchen mitten in der Wiese saß und diese kleinen gelben Sonnen pflückte und da wurde mir ganz warm ums Herz. Neben seinem wunderbar honigduftenden Geruch ist er ja auch noch nützlich, welch ein Glück.

Der Huflattich gehört zu den Korbblütlern und ist eine der ersten Blühpflanzen im Frühling, er sehnt sich mindestens so sehr nach der wärmenden Sonne wie ich :-). Die hufeisenförmigen Blätter könnte man schon mal mit denen der weißen Pestwurz verwechseln, aber die Blüten sind unverwechselbar. Die Pflanze ist genügsam und wächst auch in Straßenböschungen, Sandgruben und Steinbrüchen und ist nützlich für Bienen, Schmetterlinge und Hummeln. Daher bitte nur in Maßen ernten.

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Heilpflanze des Jahres 1994 – immerhin 🙂 welch ein Titel

Aufgrund seiner schleimlösenden Wirkung gilt der Huflattich als besondere Heilpflanze. Allgemein ist er hilfreich bei Entzündungen des Mund- und Rachenraumes.

Aufgrund der geringen Menge an Pyrrolizidin-Alkaloiden, die im Verdacht stehen, leberschädigend zu wirken, sollte er nur in Maßen angewandt werden. Es gibt auch schon neuere Sorten ohne diese Bestandteile, falls jemand ihn im Garten anbauen möchte. Der im Handel erhältliche Tee ist ebenfalls frei davon.

Verwendung

Die Knospen, Blüten, Blätter und Stiele können getrocknet zu Tee verarbeitet werden oder frisch als Dekoration oder Wildgemüse verzehrt werden. Weiterhin kann aus den Blättern eine Suppe oder aus den Blüten Sirup oder Tinktur hergestellt werden.

Die Wurzeln können bis zu 2 m lang werden. Ab September bis in den Winter rein können sie geerntet und in Bratlingen oder als Gemüse gebraten verwendet werden.

Super, mal wieder alles verwendbar. In der Natur ist ja selbst der Mist zu etwas zu gebrauchen. Schauen wir uns das also ab und akzeptieren die Umstände, wie sie sind, eine andere Option haben wir nicht und so kommen wir vorwärts.

Weiterführende Informationen findest du bei Kostbare Natur.

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Ode an den Wald

Hatte ich versprochen, dass ich mich mehr um die Natur kümmere? Na klar, aber ohne Lyrik gehts leider nicht mehr. Vielleicht ist ja der ein oder andere Gedankenanstoß für dich dabei:

Des Waldes Nutzwert ist anderer Natur

Wie hier schon oft erwähnt, nutze ich die Natur sehr gern, um verschiedenes herzustellen. Aber in diesem Monat wurde mir deutlich, dass die Natur, der Wald an sich einen unglaublichen Nutzen hat – sein DASEIN. Inspiriert hat mich auch der Film „das Geheime Leben der Bäume“.

Der Wald ist da, um uns herum und beschenkt uns durch nichts als einfach da zu sein. Wir können diesen freien weiten lebendigen Raum nutzen, um uns mit uns selbst zu befassen. Unsere Augen finden Trost und Symbolik im Beobachten und Entdecken, unsere Nase erfreut sich an den rauhen Gerüchen des Waldes und wenn wir uns ins Gras setzen, spüren wir, dass wir gehalten werden, wir gehen gestärkt mit der Lunge voll frischer Luft wieder hinaus und das alles, obwohl wir nichts tun. Mancher ist dazu noch nicht bereit, es braucht Zeit.

Wann hast du das letzte Mal alle Gefühle rausgelassen, die du in dir spürtest? Weinen, lachen, schreien, tanzen, Wut, Angst…Im Wald geht das – er umfängt dich wie Gottes liebevoller Arm und dort darf alles sein. Nichts muss in dir bleiben, du darfst ehrlich sein. Welcher Mensch hält das schon auf die Dauer aus? Du bist liebenswert ohne irgendetwas zu tun. Ist dir das klar? Hast du darüber schon einmal nachgedacht? All die Versuche, irgendetwas zu tun, machen dich nicht liebenswerter – nicht für Gott und manchmal auch nicht für andere Menschen.

Und geht es uns nicht oft so, dass wir kaum aushalten, wenn ein Anderer seinen Schmerz erzählt und wir anschauen müssen, wie jemand schlimme Erfahrungen macht? Manchmal können wir Menschen nicht helfen, wir alle müssen uns unserem Schmerz allein stellen, aber wir können da sein, wenn uns punktuell jemand braucht und zuhören, beten und können lernen, dieses Schmerz veratmen einfach mit auszuhalten, wie der Wald.

Was diese alten Bäume wohl alles schon in ihrem Leben gesehen haben?

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Jedenfalls gehe ich jedesmal stärker und aufrechter aus dem Wald hinaus, auch wenn ich traurig hineingegangen bin, immer gibt es etwas neues zu entdecken und zu lernen, auch und gerade über mich selbst.

Natürlich kann man dabei nicht stehenbleiben – es gibt eine Menge zu schaffen. Aber die Motivation deines Schaffens ist entscheidend, weil sie dich antreibt und entscheidet,  ob du irgendwann ausbrennst oder im Einklang mit Gott und dir auf dieser Erde lebst. Und diese Reise zu den Wurzeln deiner Selbst ist wichtig, weil du sonst deine Kraft verschwendest und nicht deine Bestimmung lebst.

Ich wünschte, ich könnte dir vermitteln, wie der Wald mich inspiriert und auftanken lässt. Probier es doch mal aus und glaube, dass du dich selbst in ihm entdeckst.

Bei mir hat es geklappt.

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Ode an den Wald oder

Gottes schöne Handschrift in jedem kleinen Detail

tiefsinnliche Schönheit

in der Enthüllung

deiner Erfüllung

wachsender Atem des Lebens

in moosduftend betörende Lebendigkeit

durchwoben mit der Leidenschaft

eines Schöpfergottes

in detailentfachter Zuneigung

im hinreissenden Umgebensein

von der eigenen

aufkeimenden Vorstellungskraft

erwacht Daseinsschwung

durch liebevolles Erkennen

des erkannt worden sein

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W – waldbesäumte

A – Annahme

L – luftspiegelnder

D – Dornbüschel

im Wald allein

grenzenlos und verwundbar sein

durch Halt im Verwurzelungskeim

waldbewachsen wird der Schmerz abplatzen

und die Selbstannahme wie ein Windsame

in dir aufgehen

in rauher und knarrender Baumkraft

wird dein grünblühender Sinn sichtbar gemacht

du bist sonnenstrahlendurchbrechend

diamantglänzend erdacht

lebe wie ein Waldblätterschwamm:

deinen eigenen blätterknisternden Klang

im umwehenden Waldecho-Daseins-Spaziergang

Ingwer – Stärkung der Immunabwehr

Da ist sie – die Erkältungszeit und mit ihr die Suche nach Mitteln aus der Natur, die helfen und Schmerz lindern – Ingwer ist für diese Zwecke sehr gut geeignet.

Ingwer enthält eine Menge Vitamin C, weiterhin Magnesium, Kalzium, Eisen und ist bestens geeignet für die Winterzeit. Er kann zudem in Deutschland angebaut werden. Viele weiterführende Informationen gibt es hier: Utopia

Man kann Ingwer zum Kochen nehmen, zum Würzen von verschiedenen Speisen, Suppen und Sossen. Ingwerstücke kannst du auch einfach mit Wasser überbrühen und mit heißen Zitronenstücken als Tee trinken. Je länger er zieht, desto schärfer wird er.

Heute soll es jedoch nur um ein Rezept zur schnellen Hilfe bei Erkältungen gehen:

www.gedankenspiele-wortkunst.degoldener Kurkuma-Ingwer-Honig:

  • 2-4 cm Ingwerknolle
  • 1 TL Kurkumapulver oder 2-4 cm frische Knolle
  • 4 EL Honig
  • 1 TL Kokosöl (geht auch ohne)
  • evtl. Zimt, Pfeffer

 

Die Ingwerknolle wird geraspelt (gleich mit Schale am besten), dazu die Kurkumaknolle raspeln bzw. Pulver dazugeben, Honig – alles verrühren. Da Ingwer schon leicht scharf ist, kann man sich überlegen, ob man den Pfeffer noch möchte. Für Kinder gebe ich eine Prise Zimt für den Geschmack hinzu. Fertig. Medizin bei Halsweh löffeln und genesen. Das ganze heißt dann goldener Kurkuma-Ingwer-Honig. In Pflanzenmilch gerührt ergibt es die goldene Milch (nur bis 40 Grad erwärmen, sonst werden die Enzyme im Honig zerstört).

Ich hoffe, du benötigst es nicht, falls doch: gute Besserung.

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Schau mal…

…ob und wie sich dein Blickwinkel auf das Jahr 2020 verändert.

Manchmal ganz klar

und zuweilen verschwommen

wirst du Freude am Erforschen deines Weges bekommen.

Bei Spaziergang im Wald kam mir sponan eine Idee, die ich aufgenommen habe. Stör dich nicht an der Unprofessionalität, nimm das Gefühl wahr und lass dich mitnehmen…

Weihnachtswunder

Komm, ich nehme dich kurz mit in meine wunderbare Weihnachtswelt. Ich erzähle dir einfach von meinem etwas anderen Dezember und Weihnachtswunder. Vielleicht bist du ja auch bereit für dein Weihnachtswunder? Gott hält so viel für uns bereit. Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, ob du das Gefühl hast, wirklich in deinem Leben angekommen zu sein? Weißt du, wer du bist? Wenn ja, freue ich mich für dich. Ich habe bisher irgendwas gelebt, aber erst jetzt fühlt es sich nach meinem Leben an – vorher habe ich mich angepaßt, habe Erwartungen erfüllt, wußte nicht, was ich eigentlich wollte, habe eben nach Regeln funktioniert, die andere aufgestellt haben. Das geht auch eine Weile gut, aber irgendwann fragt man sich tatsächlich, warum man eigentlich hier auf dieser Erde lebt und wer man ist?

Da sind so viele Details, mit denen man sich auseinandersetzen kann. Auch unser kleiner Weihnachtsbaum sieht aus verschiedenen Blickwinkeln sehr unterschiedlich aus:

Weihnachtswunder auf www.wertdernatur.de

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Mein Weihnachtswunder ist nun folgendes: Im Frühjahr bat ich Gott um 2 Monate Auszeit. Im November wurde mein Gebet erhört und für Dezember bekam ich eine Mutter-Kind-Kur genehmigt. Ich freute mich unbändig. Ich wollte schön allein Zeit haben und in Ruhe einiges aufarbeiten und ein paar Touren machen. Aber zu hohe Erwartungen sind nicht so gesund und eigentlich liebe ich Überraschungen: so wurden beide Kids nacheinander krank und wir verbrachten stolze 10 Tage in Quarantäne. Zwischendurch fiel ich in den Schlamm in die Nordsee (nein, keine Moorpackung! das hätte ja noch einen entspannenden Effekt gehabt) und verstauchte mir die Hand – zum Glück die linke. Blieb also nicht so viel Zeit für mich allein und für Therapien. Weihnachtswunder Zeorb auf www.wertdernatur.deAber jammern liegt mir nicht. Ich konnte schreiben, welch ein Glück, und jeder Umstand, jede Begegnung, jedes Gespräch war eine Anregung, weil ich sie sehr intensiv wahrnahm. Und auf einmal kamen Ideen und mein Inneres spudelte wie ein Brunnen. Aufs Neue lernte ich, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden und ich so spontan wie das Wetter hier reagieren kann und dadurch mich selbst entdecke. Ich sah Gottes Güte in so vielen Kleinigkeiten: wir bekamen das stillste Zimmer mit Blick auf eine Trauerweide, ich hatte einige wertvolle Begegnungen und Gespräche genau zur richtigen Zeit, ich lernte meine Kinder nochmal ganz neu kennen, denn durch die Krankheit hatten wir Zeit füreinander, die Landschaft war so inspirierend, die Weite sprühte förmlich vor Freiheit. Wir erlebten echte Naturgewalten (Wind mit 100 kmh ist schon ne Wucht) und durchs Watt zu gehen ist unendlich entschleunigend. Und am Ende konnte ich immerhin noch 3 Touren in die kleinen schönen Städchen machen. Und na klar, für den einen ist das alles eben Zufall. Ich aber mag es, zu sehen, was Gott sich alles ausdenkt und mir zufallen läßt und fühle mich reich beschenkt.

Somit war es für mich eine völlig neue Vorweihnachtszeiterfahrung. Ich habe es genossen und werde diese Ruhe wohl mit in die nächsten Jahre integrieren. Ich mache dir Mut, gerade in diesem Dezembermonat etwas neues zu probieren und vielleicht Menschen einfach Zeit zu schenken.

Jedenfalls hat diese Zeit bewirkt, dass ich so einiges über mich lernen konnte. Falls dich irgendetwas ärgert, was ich hier schreibe, ist das ok. Mir wurde immer mal nachgesagt, dass ich Menschen zu sehr herausfordere. Ich gebe zu, es fällt mir nicht so leicht, diesen Artikel hier zu schreiben. Er ist sehr ehrlich. Aber ich habe nun entdeckt, warum ich das tun muss: weil ich endlich ich selbst bin und da eckt man manchmal an. Und im An-ecken wird man stärker und lernt, evtl. lernen die Anderen auch etwas. Ich versuchte lange Jahre, das zu vermeiden, um die anderen Menschen nicht zu stören. Ich habe mich angepaßt, um ihnen etwas Gutes zu tun. Aber damit hilft man niemandem, im Gegenteil, man macht sich selbst kaputt. Wenn die Anderen sich an irgendeinem Umstand stören, ist es ihr eigenes Thema. Ob sie sich damit befassen oder den Kontakt vermeiden, ist ihre Sache. Vielleicht ist dir das ja schon lange klar. Ich habe es nicht gecheckt, erst jetzt und ich bin dankbar für diese Klarheit und die Erfahrungen. Und so läuft das eben im Leben mit dem Lernen. Ab und zu geht jedem mal ein Kronleuchter auf und dann kann man es in den Alltag integrieren und immerhin bin ich ja noch nicht 100 und kann es noch ein paar Jahre anwenden. Es ist also nie zu spät, sich auf die Reise zu sich selbst zu machen und im eingenen Leben anzukommen.

Wozu so eine Reise gut ist – losfahren in die Weite, aussteigen, wo es schön ist und sich selbst finden…verrückt. Und es fühlt sich sehr gut an.

Diese Freiheit wünsche ich dir für das Weihnachtsfest – im Umgang mit der Familie, den Ansprüchen nach Harmonie, den Freunden, den Vorbereitungen – lebe, was dir wichtig ist, sei du selbst, weil Gott auch für dich ein Weihnachtswunder hat und ärger dich nicht, wenn nicht alles reibungslos läuft. Das ist wichtig für alle Beteiligten.

Hier kommen noch ein paar Worte zum Weihnachtsfest:

schlichte Türen

Hinter so manch schlichter Tür,

an die das Leben uns führt,

verbirgt sich eine wahre Pracht.

Sacht wurden meine Blicke auf eine Krippe gelenkt –

wer bitteschön begibt sich denn freiwillig in Gefangenschaft?

Jesus hat dieses krasse Wunder vollbracht, denn dass einer uns freimacht, hat uns allen Sinn gebracht..

Und wie oft geben wir nicht darauf acht?

Er hat sich hingegeben, damit wir unserem Wesen gemäß leben.

Das Sterben allein hätte echt keinen Sinn gemacht,

er ist auferstanden und möchte Beziehung zu uns pflegen.

In seiner Liebe hat er so viel für uns vorbereitet, wir aber glauben es nicht und nehmen uns keine Zeit, ihn danach zu fragen,

leben lieber mit Unbehagen und in Ängsten vor uns hin, hetzen und schaffen, mühen uns und raffen.

Auch ich war verzagt und hätte nie zu träumen gewagt, was für eine Lebensaufgabe Gott für mich hat.

Wer bin ich? auf www.wertdernatur.de mit Zeorb

Doch ich darf nun mein Wesen ausleben und endlich sehen und verstehen, wofür die Wüste gut war.

Klar, es beutelt mich momentan noch hin und her zwischen den Tränen der Vergangenheit

und purem Glücksgefühl der Gegenwart im Freudenmeer.

 

Und manchmal braucht es eben eine Auszeit,

Weihnachtswunder auf www.wertdernatur.de mit Zeorbdenn auch wenn es uns in den Händen kribbelt und wir es nicht erwarten können, irgendetwas zu starten

macht es Sinn, ihn zu fragen und geduldig und vergnügt auszuhalten, bis jedes Puzzleteil sich fügt,

weil Gottes Timing immer genügt.

Wie gern würde ich dir vermitteln, was ich erlebe,

doch meine Worte sind schwach.

Ach, probier es doch einfach selbst aus.

Frohe Weihnacht.

Zeit für Stille und mehr Meer kontra Effizienz

Zeit für Stille und mehr Meer, wir Menschen brauchen das so sehr,

weil dadurch unsere innere Welt entsteht und das Außen erst segensreich belebt.

Die Bäume ließen ihre Blätter los, vertrauend fielen sie in den weichen Erdenschoß.

Sonst lebendig wie des Meeres Flut, ist die Landschaft jetzt still und ruht.

Das äußerliche Getöse ist zuweilen bedeutungslos,

innerlich auf die Richtung besinnend vorerst bewegungslos,

zieht sich der Ozean von Zeit zu Zeit zurück und ruht, es braucht eben Ebbe und Flut.

Das Meer ließ seine Schätze an Land, weil es das Festhalten als töricht empfand.

So erfreuen sich unzählige Genießer daran

und ein gutes Werk ward durchs strömende Wellenspiel getan.

Was habe ich im Leben schon geschoben und gezogen,

Druck erlebt, mich erst widerwillig

dann automatisch funktional bewegt

und mit diesem Lebenskonzept mein Umfeld geprägt.

Neulich sagte jemand: Es muss gar nichts!

Hat mich extrem genervt, aber recht hatte sie

angesichts des Lebens-Antriebs-Gleichgewicht.

Durch Druck oder aus sich selbst heraus funktioniert man nur,

doch jeder überaus schön in seiner Art erdacht –

ist ein Augenschmaus,

wenn er sich auf seinen Schöpfer besinnt

und ihm hingebend des Lebens Übermaß gewinnt.

Jeder Schwung, der sich im Wellengang spiegelt,

aus innerer Pracht von Ideenreichtum besiegelt,

macht des Ozeans Herrlichkeit in Vielfalt sichtbar.

Keine dieser kleinen Wellen im Gewoge ist für ihn unverzichtbar.

Ach welch kläglicher Versuch,

meine Gedanken und mein Entzücken

am Spiel der Wellen im großen Ozean auszudrücken.

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Wir spüren erst, wie wertvoll Zeit ist, wenn wir ihr nicht hinterherjagen, sondern uns von ihr inspirieren lassen. Dann kommen die Ideen wie Seifenblasen, verrückt, spontan, wertschätzend, mit langer Erinnerung, weil sie verborgene Schätze ausgegraben haben oder einfach spontan zum Erfreuen da waren. Dann entdecken wir die Gaben in der Tiefe, die es auszuleben gilt. Uns packt die wilde Lebendigkeit, vorher dient alles nur der Optimierung von Zeit, um sie anderweitig  zweckmäßig zu nutzen. Was ist schon sinnvoll in der heutigen Zeit? Und warum? Was ist denn meine Motivation, bevor ich etwas starte?

Mir wird nachgesagt, ich würde gern Ratschläge von mir geben. Das ist mitnichten der Fall. Ich möchte nur meine Erfahrungen teilen und im Austausch sein. Vielleicht stößt es bei dem ein oder anderen etwas an. Alle Themen, die mich ärgern, haben auf irgendeine Weise mit mir selbst zu tun. Ich möchte jedoch niemandem mit meinen Äußerungen zu nahe treten, bitte glaubt mir das.

Es gibt für mich tatsächlich ein Hass-Wort des Jahres 2019: Effizienz. Das spontan gereimte Wort in diesem Zusammenhang nenne ich nicht, aber eins: es ist kontraproduktiv zur Kreativität, die nur entsteht, wenn man sich frei von Druck entfalten kann. Sind wir uns im Klaren, wieviel wir mit zu viel Effizienzbemühen opfern? Durch optimale Produktivität bekommen wir Funktionalität – keine wirklich menschliche Eigenschaft. Nur durch die Erfahrung, was im Loslassen, sich treiben lassen und Wahrnehmen entstehen kann, erahnen wir diesen wunderbaren Klang der Improvisation von Phantasie. Gott hat soviel in jeden von uns hineingelegt und wir nehmen uns nicht die Zeit, das zu entdecken. Manchmal muss man einfach mal etwas ausprobieren. Die Erfahrung wird uns in jedem Fall reicher machen, auch wenn wir versagen – auch das Scheitern lehrt uns eine Menge.

Versteht mich nicht falsch. Es gibt sicher Menschen, denen muss man sagen, dass sie schneller und effizienter werden müssen, weil sie den Blick nicht haben oder fehlende Eigenmotivation. Aber auch das können sie nur selbst entdecken, mit Druck erreicht man da eher wenig. Unsere Gesellschaft krankt daran, dass zu viele Menschen in doppelter Geschwindigkeit unterwegs sind und dann gesagt bekommen, dass sie noch effizienter werden müssen. Das ist, als würde man einem Hamster in seinem Laufrad sagen, er müsse noch schneller rennen, obwohl dieser in Höchstgeschwindigkeit unterwegs ist. Irgendwann plumpst er aus dem Rad und fliegt quer durch den Käfig. Dann wird er sich erst mal vom Schmerz erholen und fragen, aus welchem Grund er je wieder einsteigen sollte. Von außen betrachtet ist so ein Hamsterrad nämlich völliger Irrsinn. Wenn man bedenkt, dass ein Hamster geschaffen wurde, um sich im Wald Vorräte zu suchen – also natürlich und frei unterwegs zu sein.

Es gibt immer nur den einen Weg: den Anderen stehen lassen. Auch wenn der jeweils andere Weg von außen nicht zu verstehen ist. Jeder hat seine Erfahrungen gemacht und jeder hat seine Gründe, warum er etwas tut. Falls er sich hinterfragt. Und wenn nicht, ist das von außen oder mit Nachdruck auch nicht zu ändern – das ist das größte Lernfeld.

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Zeitverschwendung oder genussvolle Zeitverwendung?

Wenn die Gedanken spontan durch meinen Kopf schießen,

wie Gräser anfangen zu sprießen,

dann muss ich loslaufen und schreibe den Satz auf,

der gerade wie ein Freund zur Tür hereinschaut.

Und dann bin ich in einer bunten fremdartigen Welt,

die es zu erforschen gilt.

Dabei sind Worte wie alte Vertraute,

gleich erkannt, neu entdeckt oder einfach nur Laute,

sicher nichts für jedermann,

aber dann und wann findet sich der eine oder andere wieder,

als Mitstreiter spinnt er die Gedanken weiter –

denn diese Perlen sind für ihn ein heiterer Genuß

und er spielt mit ihnen wie in einer Murmelbahn.

Für einen Zweiten ist das pure Zeitverschwendung und Kinderkram.

So ist das im Leben.

Nebeneinander unterwegs,

verstehen wir nicht jeden,

umgeben von Vielfalt,

anregend und inspirierend,

wägen wir ab,

was wir in welcher Zeit anstreben,

unser Herz hängt vor allem am Leben.

Wenn es einfach nicht passen will,

wird sich Neues ergeben.

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Heißt es nicht Weihnachts-Zeit? Kam Jesus nicht, um sich Zeit für Beziehung zu uns Menschen zu nehmen?() Eine frohe Vorweihnachts-Zeit wünsche ich allen.

Reformation – Veränderung, Entwicklung, Wachstum

Zeit für Reformation – Veränderung, Entwicklung, Wachstum

Für  mich bedeutet das in erster Linie, alte Denk- und Verhaltensmuster zu hinterfragen und sich auf den Weg zu Neuem zu machen. Deshalb bin ich überhaupt kein Halloween-Fan – das fördert die Angst, speziell bei Kindern, oder es verharmlost und führt zur Abstumpfung, dabei sind böse Mächte durchaus real.

Reformation hingegen ist zwar auch nicht einfach und tut zuweilen weh. Ich denke manchmal darüber nach, was für Kämpfe Luther wohl ausgestanden hat, als er allein auf der Wartburg oder in seinem Klosterzimmer in Erfurt war. Und wieviel Alleinsein wohl nötig ist, um die nächsten mutigen Schritte zu gehen? Aber es entsteht wunderbar Neues und Wachstum und das ist es allemal wert. Ich möchte es nicht mehr missen, Menschen in meinem Leben zu haben, die mich herausfordern, mich zu hinterfragen und mutig neue Schritte zu wagen – durch ihn, den Ursprung allen Lebens: „Ihm, der mit seiner unerschöpflichen Kraft in uns am Werk ist und enendlich viel mehr zu tun vermag, als wir erbitten oder begreifen können, ihm gebührt durch Jesus Christus die Ehre in der Gemeinde von Generation zu Generation und für immer und ewig.“ Eph. 3,20

Und obwohl ich gerade seit ein paar Wochen eine Schreibblockade habe und mir das Schreiben auf einmal schwer fällt – da sieht man mal wieder, dass nichts selbstverständlich, sondern alles ein Geschenk ist– verliere ich ein paar Worte zu meinem Kosovotrip (die es nicht auszudrücken vermögen, wieviel mir diese Reise bedeutet hat). Vielleicht zeigen die Fotos das besser? Danke an die Menschen, die mich ermutigt haben. Danke Gott, dass du mich hingeschickt hast. Jetzt ist das Reisefieber wieder entfacht, was ein paar Jahre schlummern mußte…und ich werde wohl ab und zu mal weg sein.

 

 

 

 

 

Es ist schön, über den Tellerrand des eigenen Lebens hinauszuschauen. Denn bei allen menschlichen Begegnungen kann man so viel lernen. Und darum geht es doch auf dieser Lebensreise, oder?

Unser Musikteam „his compliments“ machte sich auf den Weg, um Lobpreis für unseren Gott in den Kosovo zu bringen und die Menschen zu ermutigen. Aber Überraschung – Gott war schon da und am meisten wurden wir dort beschenkt und haben vieles gelernt. Ich hatte ein sehr einprägsames Erlebnis mit Gott, allein dafür hat sich der Trip gelohnt.

Und es gab so einige Herausforderungen:

  • zu zehnt in einem Haus und jeder hat so seine Befindlichkeiten,
  • nur 1 Bad J – mit einem ausgeklügelten Duschplan für alle (dank Laura),
  • deutsche Pläne über den Tagesablauf, die für die Menschen im Kosovo nicht so wichtig sind, weil Spontanität und Flexiblilität ganz oben stehen,
  • sich mit einer fremden Kultur auseinandersetzen,
  • beim Autofahren und dem dortigen Fahrstil gelassen bleiben,
  • keine Selbstbestimmung, sondern sich in die Gruppe und Gegebenheiten einordnen
  • öfters mangelnde Sprachkenntnisse meinerseits
  • zu sehen, wie anders Kinder dort ohne Begleitung aufwachsen (Familiengepräge und Kultur)
  • mit dem eigenen Gefühl klarkommen, dass nach deutschen Maßstäben gar nicht so viel zu tun war, aber wir mit Warmherzigkeit beschenkt wurden und unser Dasein dankbar angenommen wurde
  • als Frau in einem muslimisch geprägten Land unterwegs zu sein (ich war ganz dankbar, dass immer ein Bandkollege in der Nähe war)

Herausforderungen sind so wichtig für unser Leben, denn sie verändern etwas in uns und weiten unsere Herzen, bewirken Verständnis, machen innerlich sehr reich und mutiger.

nette Buchläden gabs da

Kosovo

du schönes Land voller

Gegensätze

weit, bunt

aber auch chaotisch und umkämpft

von vielen

 

auf der Suche nach Unabhängigkeit

durchwoben von verschiedenen

Sprachen

 

wirkt es, als wäre die Zeit

stehengeblieben

 

 

viele Ideen werden umgesetzt, doch

nicht beendet und bleiben somit

unvollendet

 

 

einerseits bittere Armut, doch

Verschwendung und Konsum auf der

anderen Seite

 

und wer kümmert sich um deine

Kinder?

Deine Menschen haben mich so

vieles gelehrt:

der warmherzige Empfang tat so gut

in der Fremde

 

Flexibilität und Spontanität sind

wichtig

 

alles ruhig angehen und sich

entschleunigen hilft enorm im Alltag

nicht allzu viele Pläne zu machen,

denn es kommt sowieso anders

 

sich unterzuordnen entkrampft und

entlastet zuweilen

 

 

laaaange Teezeiten und Zeit für

Menschen

 

 

Es entsteht Wachstum durch Herausforderung, wenn sie nicht zu arg ist.

die Dinge erstmal rankommen

lassen

 

 

 

 

Ich brauche immer noch Zeit, die vielen Eindrücke zu verarbeiten und bin gespannt, ob ich es schaffe, das neu Gelernte im Alltag umzusetzen. Falls du lange nicht mehr weg warst, es tut gut, mach dich auf. Lebe die Reformation in deinem Umfeld. Manchmal bedeutet das nur, mutig Dinge anders zu machen als alle um dich herum. Und es beginnt bei jedem selbst. Schau über deinen Tellerrand heraus und wachse dadurch über dich hinaus.

wir durften die Erntedank-Deko gestalten 🙂

jede Nacht Sternenregen

Sternschnuppenmusik ()

Man kann sich ärgern, wenn man nachts nicht schlafen kann, oder man kann die Zeit sinnvoll nutzen und wunderbares entdecken. Also nehme ich dich mit in die nächtliche Stille meines Sternschnuppenbettes in dem Wissen, dass nicht jeder diesen Zauber im Alltag erlebt. Leider kann ich dir die Sternschnuppen nicht zeigen, nur die Gedanken, die mich dabei bewegt haben, du darfst dich selbst auf den Weg machen, die Schönheit des Lebens zu entdecken:

Aber wir Menschen sind tagsüber so beschäftigt mit all der Hektik und es gibt so viel zu tun, wir finden keine Zeit zum Ruhen. Und um die heftigen Tage zu überstehen, um ja keinen Fehler zu begehen, funktionieren wir oder stillen unsere Begierden, und egal, wie oft wir unseren oder den Willen Anderer durchdrücken, die innere Leere läßt sich nicht einfach füllen. Denn das Tun im Außen ist nicht viel wert, wenn die Motivation dieser Taten nicht geklärt ist.

Gibt es außer mir noch jemanden, der es erstrebenswert findet, zu lernen und zu reifen und Gottes Realität mit meinen begrenzten Sinnen begreifen zu wollen? () Und in zweckfrei verschwendeter Zeit seine Nähe zu genießen und seine Liebe zu mir fließen zu lassen, damit ich diese verstärkt weitergeben kann?

Sondern lebendig und authentisch, verschwenderisch im Entdecken der schönen Momente, ein bisschen verrückt und gütig, warmherzig und mutig, immer Lernende und offen für die Erweiterung des Horizonts und dankbar ohne Ende über des Schöpfers Kreativität und Freundlichkeit, der bereit ist, uns mehr zu schenken, als wir ahnen (), denn wir sind damit beschäftigt, unser Leben zu planen und erwarten von  ihm zu wenig.

Und zum Abschluss noch ein paar schöne Gedanken zum Thema Resilienz.

Holunder – eine wunderbare, lehrreiche Gabe

Ich habe ja schon beschrieben, was man mit den Blättern und den Blüten des Holunderstrauches im Frühjahr anstellen kann. Heute geht es um die Holunderbeeren, die im August und  September schwarz geerntet werden. Da wird mir ganz wehmütig ums Herz, denn sie erinnern an das Ende des Sommers – wenn die knall-bunten Farben verblassen und der Duft des Sommers zu entschwinden droht. Und die Ernte war kärglich, es fehlte der wohltuende warme Sommerregen…wie sehr ich ihn vermisse!Holundersuppe auf www.wertdernatur.de

Hoffen wir also auf den Herbst! Wenn man so durch die Gegend streift, um Holunderbeeren zu suchen, kann man seine Gedanken schweifen lassen. Ich dachte so an den Herbst, die Zeit der Reife. Bei den Früchten ist das eine leckere Angelegenheit. Wir Menschen tun uns mit dem Reifen schwer, weil es uns immer etwas kostet, aber es macht am Ende dankbar (). Wenn ich mich auf meinem Weg zur Authentizität anschaue, entdecke ich, dass mich immer wieder die Suche und die Fragen weiterbringen, diese Zeit zum Reflektieren, Sinnieren und die Suche nach meiner Bestimmung. Und unser Schöpfer ist da, in jedem Augenblick, auf jedem Schritt des Weges. Weil wir von ihm erdacht sind, gibt es eine Idee für unser Leben. Die finden wir nicht im Außen, sondern innen, wenn wir suchend auf dem Weg sind. Zwei entscheidende Fragen dabei sind, ob wir uns selbst annehmen und glauben, dass wir geliebt werden? Dabei hilft es, alte schmerzhafte Erfahrungen durch neue, gute zu überschreiben. Wenn wir da vorankommen, achten wir unseren Wert und kümmern uns nicht mehr um Ambivalenz, die schwierigen Umstände oder die eigene Bedürftigkeit, sondern stellen uns unseren Ängsten. Dazu muss ich allerdings erst einmal entdecken, wo ich bedürftig bin und welche Ängste ich mit mir rumschleppe. Weil es beim Reifen um mich und meine Reaktion geht und erstmal nicht um die Anderen. Manchen Dingen muss man sich allein stellen und Lösungen finden, wie ein Krieger des Lichts (Coelho ).Und erst nach dieser Reise ist man bereit, ein zu Hause zu suchen: Denn wenn man weiß, wer man ist, möchte man dort sein, wo „Flügel zum Fliegen, Wurzeln zum Zurückkehren und Gründe zu bleiben geboten werden“ (den Satz habe ich gelesen und mir nicht selbst ausgedacht – es ist wunderschön ausgedrückt, nicht wahr?!) Dann ist es wertvoll und hilfreich, mit anderen unterwegs zu sein, die auf dem gleichen Weg sind, denen man auf Augenhöhe begegnen und von denen man lernen kann, ohne sich selbst zu verlieren oder dem Anderen etwas aufzudiktieren. Sorry für diesen kleinen bildhaften Exkurs, die Natur lehrt mich so viel und manchmal muss ich das teilen, auch wenn es vielleicht nicht für jeden verständlich ist.

Holundersuppe auf www.wertdernatur.de

Köstlichkeiten aus Holunder:

Noch haben wir ja Sommer und befassen uns heute mit dem reifen Holunder, zu dem ich eine besondere Verbindung habe! Unreif und roh ist er durch den Bestandteil Sambunigrin ungenießbar, ich habe es als Kind ausprobiert und es war gar nicht lustig (Übelkeit und Erbrechen). Diese Bestandteile zerfallen jedoch bei Hitze (ca. 15 min. kochen). Holunder muss eben nur geduldig weichgekocht werden, damit er den Menschen bekömmlich ist. Dann wird aus ihm eine wunderbare Köstlichkeit wie: eine sehr leckere Suppe, Saft (daraus macht man den Glühwein im Winter), Marmelade (besonders toll mit Äpfeln oder Birnen), Hustensaft oder Sirup und Likör( bitte auch erst die Beeren kochen).

Man kann die Holunderbeeren auch trocknen und als Tee verwenden. Sie färben alles kräftig rot und sie duften.Holundersuppe auf www.wertdernatur.de

Holunderbeeren enthalten Vtamin C und A, Eisen und Zink. Sie wirken bei Erkältungen schweißtreibend und fiebersenkend.

 

 

Holundersuppe auf www.wertdernatur.deHolunderbeersuppe mit Röstis

  1. ca 10 Dolden Holunderbeeren
  2. 1 l Wasser
  3. 2 Prisen Salz, Zucker je nach Geschmack, 1/2 Zitrone, Zimt
  4. bei Bedarf 1 Schluck Weißwein und 200 g Apfelmus, evtl. geschnittene Fruchtstückchen von Birne/Apfel, evtl. Schlagsahne, evtl. Röstis
  5. Stärke zum Andicken
  • als erstes einen Saft kochen (Beeren von den Stielen zupfen geht am besten mit einer Gabel und mit Wasser 20 min kochen – eingekocht im Winter haltbar)
  • abkühlen lassen
  • Beeren im Sieb auffangen
  • Zimt, Zucker, Zitrone, zugeben und aufkochen
  • diesen Saft könnte man jetzt heiß in Flaschen füllen oder
  • geschnittenes Obst und Weißwein, Apfelmus, Salz zugeben und nochmals 15 min. kochen
  • Röstis braten
  • mit Stärke andicken und mit z.B. Schlagsahne servieren

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Holunderbeerhustensaft oder Sirup für Desserts

  • wie oben verfahren, nur hier wesentlich mehr Zucker zugeben und einkochen lassen, bis es ein dickflüssiger Sirup ist (Verhältnis Wasser und Zucker 2:1)

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So, ausprobieren, sich nicht scheuen zu experimentieren und dann erfreuen. Wenn was schief geht, einfach von vorn beginnen.

Auf gehts 🙂