Inkagurke – Heilpflanze roh und gedünstet genießen

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so schön sind die Blätter der Inkagurke

Inkagurke

Was ist denn das nun wieder? Ich experimentiere gerade in meinem Garten, was hier so wächst und dabei ist mir der Same der Inkagurke, auch Hörnchenkürbis genannt, in die Hände gefallen. Sie kommt ursprünglich aus den Andenländern Südamerikas. Sie braucht Sonne, ich habe aber auch schon gehört, dass Leute sie sich in der Wohnung hinstellen. Im Gewächshaus gedeiht sie natürlich prima.

Sie ist eine äußerst geniale Pflanze, weil man sowohl die rohen Blätter in den Salat schneiden kann (oder für Smoothies), als auch die kleinen jungen Gurken roh naschen oder aber in der Pfanne dünsten kann. Als Gemüse zergehen sie förmlich auf der Zunge – ein echtes Geschmackserlebnis. Man kann sie auch füllen und im Ofen überbacken.

Sie rankt in den paar Sommermonaten mehrere Meter und ist so wunderbar geeignet, um Schatten zu spenden oder als Sichtschutz.

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Gott ist so kreativ 🙂

Aus den Blättern kann man auch Spinat kochen, mir schmecken sie aber roh im Salat besser.

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gebackene Süßkartoffelpommes mit gedünstetem Inkagurken-Zucchinigemüse und im Ofen gebackener Inkagurke

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mit Hackfleisch gefüllte Inkagurkenschiffchen mit Käse überbacken

Samen der Inkagurke

Die Kerne sind erst weich und weiß und werden dann, je größer die Gurke wird, schwarz und hart (dann sind sie reif). Dann sind sie nicht mehr so lecker, aber können als Samen für das nächste Jahr getrocknet werden. Bei mir kannst du gern nach Samen fragen, ich verschicke sie auch.(10 Samen im Brief für 3,50 Euro)

Ich habe gelesen, dass man die Samen trocknen und mörsern kann, weil ihnen eine blutdrucksenkende und cholesterinsenkende Wirkung nachgesagt wird. Ich habe es noch nicht probiert, habe aber auch zu niedrigen Blutdruck und sollte es wohl besser lassen.

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Die Pflanze ist sehr kälteresistent und hält meist im Herbst bis 0 Grad durch. Deshalb kann man wirklich lange ernten. Denn selbst wenn Schnee auf den Blättern liegt, kann man die Gurken noch ernten.

Inkagurke im Garten

Die Pflanze wird für das Gewächshaus ab März, für das Freiland ab Ende April einzeln in Töpfchen im Haus vorgezogen. Da sie sehr schnell wächst, muss sie Jungpflanze meist nach ca.14 Tage ins Freiland, sonst schießt sie. Die Inkagurke ist selbstfruchtbar und bildet männliche und weibliche Blüten. Ein Rankgerüst ist von Vorteil, sonst hält sie sich überall fest, wo sie kann, um im Sommer mehrere Meter zu schaffen. Sie schafft es auch gut in großen Kübeln, mag nur keine Staunässe. Auf Balkonen sieht es auch sehr schön aus, wenn sie sie berankt und man ab August naschen kann.

Auch nach langer Recherche über verschiedene Pflanzen und altes Wissen über die Heilkräfte der Natur übernehme ich nicht die Verantwortung für die Bestimmung und richtige Handhabung der Pflanzen. Wer sich unsicher ist, sollte dies als Anstoß nehmen und sich weiter belesen oder einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens aufsuchen.

Möchtest du es im nächsten Jahr auch probieren? Dann wünsche ich dir viel Freude beim gärtnern.

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8 Gedanken zu “Inkagurke – Heilpflanze roh und gedünstet genießen

    • Hallo Christoph,
      schön, dass Sie es probieren wollen. Momentan trocknen die Samen noch.
      Ich schreibe Ihnen eine Mail, wenn sie richtig durchgetrocknet sind.
      VG Michaela

  1. Hallo,
    klingt sehr interessant die Inkagurke.
    Gedeiht sie denn auf dem Balkon (Südseite, überdacht) gut!?
    Und wie schmecken die Blätter bzw. die Frucht?

    LG

    • Hallo,
      die Blätter schmecken nach Gurke und leicht scharf. Die Frucht schmeckt etwas nach Gurke, eher anders, nicht gut zu beschreiben. Gedünstet erinnert sie an Zucchini und wird ganz weich und zergeht auf der Zunge.
      MEin Pflanzkübel auf dem Balkon hat 40 cm Durchmesser – die Inkagurke hat 6 m in der Länge geschafft und hat mehrere Triebe und viele Gurken dran, die wir ständig ernten.
      VG

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